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SALT (Sony Pictures)

salt

CIA-Agentin Evelyn Salt verhört einen russischen (angeblichen) Überläufer der ihr mitteilt, dass Russland jede Menge Schläfer in den USA eingeschleust hat, die jahrelang darauf warten, eingesetzt zu werden. Als er auch ihren Namen nennt und die Agenten im Nebenraum das mitbekommen, flieht sie mal eben aus dem gesicherten Gebäude.

Soweit so erträglich. Bis dahin ist der Film auch noch o.k. und handwerklich gut gemacht. Was danach allerdings folgt ist der Gipfel der Peinlichkeit. Madame hat nämlich den Auftrag den russischen Präsidenten zu töten, der sich zufällig in Amerika befindet. Die Art und Weise wie sie das anstellt im Beisein von gefühlten 1000 Polizisten, ist die erste Lächerlichkeit des Streifens. Doch es kommt noch besser.

Nachdem der Auftrag erledigt ist, reist Frau Salt einfach mal aus den USA aus (klar, denn wen interessiert schon eine russische Spionin die gerade einen Präsidenten getötet hat) und später dann auch problemlos wieder ein, denn es gibt noch mehr zu tun im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zum Beispiel Atombomben zu zünden. Diese befinden sich zwar in einem unterirdischen Bunker, aber heeee…für Frau Salt kein Problem da einzudringen.

Gegen Ende ist dann der hohe CIA Chef auch noch ein russischer Schläfer (!) doch auch den bringt Madame zur Strecke, denn hoho… wie überraschend, ist sie zu den Amerikanern übergelaufen und der russische Präsident gar nicht tot. Das soll wohl die spannende Wende des Films sein, doch das erahnt jeder mit einem IQ von 30 (ab 35 gelingt es einem, eine Banane zu öffnen) schon nach wenigen Minuten.

Als sie verhaftet wird, klimpert sie im Helikopter ein paar mal mit den Äuglein und überzeugt den zuständigen Agenten, dass nur sie den Rest der Schläfer aufhalten kann (obwohl ihre Unschuld alles andere als erwiesen ist). Der lässt sie großmütig aus dem Hubschrauber entkommen und die Jagd kann beginnen, was mich befürchten lässt, dass noch ein zweiter Teil dieses Mülls auf uns zukommt.

Was für eine zusammengewürfelte Scheiße. Der einzige Grund wieso ich mir den Streifen angeschaut habe ist, weil das Drehbuch von Kurt Wimmer stammt, und der Mann hat wirklich schon gutes abgeliefert, doch hier scheint er, wie die restlichen Macher, vollkommen den Verstand verloren zu haben.

Mittendrin Frau Jolie, die ihre 2 Gesichtsausdrücke, die ihr zur Verfügung stehen, nur minimal variiert, ein gelangweilter Liev Schreiber, der schauspielerisch völlig unterfordert ist und August Diehl (nix gegen dem Mann, der in 23 und TATTOO in zwei der besten deutschen Filmen aller Zeiten mitgespielt hat) als ihr Ehemann, der die Fehlbesetzung des Jahrhunderts darstellt. Das Frau Jolie sich mit dem abgibt, ist in etwa so wahrscheinlich wie ein One Night Stand von Angela Merkel mit George Clooney.

Fazit: Nach ordentlichem Beginn, ist der Film ein einzig großes Logikloch mit einer talentfreien Hauptdarstellerin und einer unglaublich behämmerten Geschichte. Himmel hilf!

2chuckys

1 Kommentar zu “SALT (Sony Pictures)”

  1. Marcus sagt:

    Da haste vollkommen recht. Voll der Grützfilm. Aber 2 Chuckys sind noch viel zu viel für den üblen Mainstream Müll.

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