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SPLICE (Universum Film)

splice

Clive und Elsa gehören zu einem Team von Genwissenschaftlern, das sich damit beschäftigt, verschiedene Tierarten zu kreuzen und dadurch völlig neuartige Lebewesen zu erschaffen. Da hinter dem Ganzen aber ein großer Konzern steht, der gewinnbringende Resultate erwartet, geraten die Forscher in Zugzwang und ihr heimliches Experiment, nämlich tierische und menschliche Gene zu kreuzen, gerät in Gefahr, vor allem aufgrund nicht vorhandener (Frei)Zeit. Zudem ist man sich bald nicht mehr einig, ob man das erschaffene Lebewesen eliminieren soll, da man hier ja auch Teile eines Menschen umbringen würde. Doch man kommt gar nicht dazu das auszudiskutieren, denn das Etwas entwickelt sich rasend schnell. Da die Verheimlichung der Existenz des Wesens immer schwieriger wird, schafft man es in eine abgelegene Scheune auf dem Land. Doch das schnelle Wachstum und die damit vorhandene Geschlechtsreife werden immer komplizierter, zumal herauskommt, dass Elsa ihre eigenen Gene benutzt hat und das Wesen empfindet nun langsam außerelterliches Gefallen an ihrem „Vater“. Es kommt zur Katastrophe.

In einen neuen Film von Vincenzo Natali setzt man natürlich immer wieder hohe Erwartungen, Nachdem der Mann mit CUBE ja einen absoluten Kultfilm erschaffen hatte, setzte er qualitativ mit CYPHER noch einen drauf um danach mit der originellen Komödie NOTHING abermals zu punkten.

SPLICE ist insgesamt jedoch das schlechteste Werk des Regisseurs, was vor allem an den letzten dreißig Minuten liegt. Grundsätzlich macht er bis dahin nicht viel falsch. Brody und Polley sind zwei glaubhafte Darsteller, denen man die jungen Forscher jederzeit abnimmt. Die Effekte sind grandios und auch einige Wendungen in der Story kann man kaum vorausahnen. Zudem wurde der Gewissenskonflikt der „Eltern“ gut herausgearbeitet, so dass der Streifen starke Charaktere zu bieten hat und eine gar nicht mal so abwegige Story….bis zum letzten Abschnitt.

Dort wird es dann dermaßen hanebüchen und schwachsinnig, dass man sich wirklich fragt, wie man einen an sich gelungenen Streifen noch so versemmeln kann. Spätestens nach der Geschlechtsreife des Wesens, sind die Wendungen dermaßen bescheuert, dass er zum Ärgernis wird. Leider kann ich diese aus Spoilergründen nicht im Einzelnen verraten.

Fazit: Interessanter Anfang, tolle Charaktere aber ein völlig abstruser Schlussabschnitt (immerhin mit einem halbwegs versöhnlichen Ende) machen eine Bewertung schwierig, daher entscheide ich mich hier für einen ähnlichen Stil wie auch schon bei GESETZ DER STRASSE nämlich:

Erste 2 Abschnitte

6chuckys

Letzter Abschnitt

2chuckys

Gesamt ganz knappe

5chuckys

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