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Archiv für den 17. November 2010

GRACE (DTP Entertainment)

am 17. November 2010 unter Drama, Horror abgelegt

grace

Madeline ist im achten Monat schwanger, doch sie möchte ihr Kind nicht in einem Krankenhaus zur Welt bringen, weil sie eher naturverbundener Veganer ist. Also besuchen Sie und Ihr Gatte gegen den Willen der Schwiegermutter eine Freundin von ihr, die Hebamme ist. Doch auf dem Rückweg haben die beiden einen Unfall und das Kind muss schnell auf die Welt gebracht werden. Doch es wird eine Totgeburt. Nach langem Flehen von Seiten Madelines erwacht das kleine Kerlchen aber doch wieder und die Mutter und auch ihre Freundin können das Glück kaum fassen. Mit der Zeit muss die frisch gewordene Mami jedoch feststellen, dass ihr Filius gar nicht scharf auf ihre Muttermilch ist, sondern eher auf Blut steht – und das muss immer wieder neu beschafft werden….

Einen kleinen,. skurrilen Streifen, der sogar auf dem SUNDANCE Festival lief, bekommt der Zuschauer hier geboten, der zwar nicht wirklich viele Gewaltszenen zeigt, an manchen Stellen aber doch irgendwie eklig ist.

Ein paar Nebenschauplätze wie zum Beispiel das Eheleben der Schwiegereltern sind allerdings genauso merkwürdig wie einige Handlungsweisen der Mutter, aber das gehört wohl zu so einem abgedrehten Streifen dazu, der sich aber an keiner Stelle wirklich ernst nimmt und das ist auch gut so.

Die völlig unbekannten Darsteller machen ihre Sache ebenfalls ordentlich, so dass man hier eine nette kleine Trashperle geboten bekommt, die allerdings an keiner Stelle billig wirkt, sondern einfach nur strange ist.

5chuckys

THE CRAZIES (Kinowelt)

am 17. November 2010 unter Horror abgelegt

crazies

Die Fachleute werden es wissen. Es handelt sich hierbei um ein Remake eines uralten Films von George A. Romero, dem Erschaffer des Zombiegenres. Erwartungsgemäß ist das Remake schon etwas anders geworden, zumal man die Story ein wenig an die heutige Zeit angepasst hat.

Ogden Marsh istein kleines beschauliches Städtchen irgendwo in den USA. Bis plötzlich ein Farmer eines Tages mit der geladenen Schrotflinte während eines Baseballspiels auf den Platz läuft und der hiesige Sheriff Dutton eingreifen muss und den Farmer erschießen, bevor der schlimmeres anrichten kann. Als sich die Vorfälle von Menschen, die außer Kontrolle zu geraten scheinen häufen, hat Dutton einen schrecklichen Verdacht. Doch bevor er handeln kann, ist das Gelände abgeriegelt und die Menschen werden vom Militär zusammengepfercht und untersucht. Doch Dutton und Gattin sowie ein paar andere können fliehen und versuchen verzweifelt herauszufinden was hinter dem ganzen steckt. Doch sie werden verfolgt…

Der Film hat mir besonders aufgrund seiner außergewöhnlich stimmigen Atmosphäre gefallen, denn die bedrohliche Atmosphäre überträgt sich auf den Zuschauer, was sonst kaum ein Film bei mir schafft.

Auch schön die völlig unterschätzte Radha Mitchell mal wieder in einer Hauptrolle zu sehen (wobei sie hier auch nur bedingt schauspielerisch zeigen kann was sie kann) und Herr Olyphant dreht eh überwiegend ordentliche Filme.

6chuckys

PREDATORS (Fox)

am 17. November 2010 unter Action, SciFi abgelegt

predators

Normalerweise versuche ich große Majorproduktionen überwiegend von dieser Seite fernzuhalten, denn dafür gibt es schon genug Foren, doch ab und an muss ich mir dann doch mal die Mühe machen. Insbesondere bei diesem Streifen hielt ich es durchaus für notwendig, denn was man sich hier für einen Schwachsinn hat einfallen lassen, geht wirklich auf keine Kuhhaut.

Die Story ist schnell erzählt, Auf einem fremden Planeten treffen verschiedene Elitekämpfer aus allen Herren Länder aufeinander. Man rauft sich zusammen und beginnt den aussichtslosen Kampf gegen die Predatoren die ihrerseits Spaß daran finden, mal was anderes zu jagen als Tiere.

Toll gell?

Schlauer Schachzug. Man nimmt zwei Darsteller die sonst gerne auch mal anspruchsvolle Rollen verkörpern und packt sie in ein total banales Storyszenario. Doch leider können weder Brody (der sich aber sichtlich gefällt als Monsterjäger) noch Larry Fishburne (der hier dem Begriff „unter Wert“ verkaufen eine völlig neue Bedeutung gibt) bei diesem Drehbuch etwas ausrichten. Zu banal und hohl ist die Story.

Und als man dann noch anfängt Predatorpsychologie zu betreiben, hab ich mich ja beinahe weggeworfen. Denn der einzige Ausweg ist natürlich der ausgestoßene Predator, den man befreit und der sich dann natürlich an seinen Artgenossen rächen und den Menschen helfen soll, damit sie dann zusammen in deren Raumschiff von dem Planten fliegen können!!!!! Was für eine Grottenkacke.

Ich weiß nicht wie viel der Streifen an Kohle verschlungen hat, er ist jedenfalls kaum einen Cent davon wert. Immerhin ist der Murks ungeschnitten, was aber auch nicht wirklich etwas rettet.

2chuckys

UP IN THE AIR (Paramount)

am 17. November 2010 unter Drama, Komödie abgelegt

up

Ryan Bingham hat auf den ersten Blick einen recht beschissenen Job, nämlich von Firma zu Firma reisen und den Mitarbeitern die Kündigungen zu überbringen, weil deren Chef nicht den Arsch in der Hose hat. Doch eigentlich fühlt er sich ganz wohl, da er sein Leben nur in Hotels, auf Flughäfen oder in der Luft verbringt. Bindungen zu Menschen lehnt er eh ab und zudem hat er vor, in den elitären Kreis der Menschen zu gelangen, die 10 Millionen Flugmeilen hinter sich gebracht haben. Doch dann wird in der Firma die junge Nathalie eingestellt, deren Idee es ist, die Personalkosten zu senken, in dem man den Mitarbeitern einfach per Webübertragung kündigt. Ryan sieht sein gewohntes Leben in Gefahr und unternimmt mit Nathalie einen Trip um ihr vor Ort zu zeigen, wie man diese Dinge richtig anzupacken hat. Zudem lernt er noch die smarte Alex kennen, die ihm zeigt, dass es auch noch ein anderes Leben außer seinem gibt. Langsam geraten seine Gewohnheiten außer Kontrolle.

Eine recht originelle Handlung hat man sich für den Streifen einfallen lassen und viele werden sich wundern, dass ich erst jetzt eine Kritik zu dem Film verfasse. Das liegt einfach daran, dass mich das Cover nie angesprochen hat und ich hinter dem ganzen eine der typischen Hollywood-Komödien vermutete. Doch dem ist mitnichten so. Überhaupt ist das Genre fast nicht zuzuordnen, denn auch Drama passt nicht zu 100 %.

Der Film weiß besonders durch seine ausgeklügelten und intelligenten Dialoge zu gefallen, die zu keiner Zeit mal ins banale abgleiten und selten habe ich so eine tolle Chemie zwischen zwei Hauptdarstellern gesehen, denn Farmiga und Clooney passen wirklich perfekt zusammen.

Fazit: Höchst unterhaltsamer Streifen mit erstem Thema, der allerdings werden belehrend, noch richten oder sonst irgend etwas will, sondern nur unterhalten – und das tut er grandios.

6chuckys

halberchucky

TAKEDOWN (Lighthouse)

am 17. November 2010 unter Action, Thriller abgelegt

take

Vor einigen Jahren wurde Davis Tochter vergewaltigt, weil er nicht bei ihr war. Seitdem lebt er von der Familie getrennt und fristet sein Dasein als Mitarbeiter in einer Sicherheitsfirma. Eines Abends entdeckt er bei einer Routinekontrolle ein völlig aufgelöstes Mädchen, das sich in einem der LKWs befunden haben muss und wohl illegal in die Staaten geschmuggelt wurde. Sie sucht verzweifelt ihre Schwester, doch diese liegt zusammen mit einige anderen tot in einem Truck. Dann wird David niedergeschlagen. Als er in einer Privatklinik aufwacht bietet man ihm an, einen Vertrag zu unterschreiben, der beinhaltet, dass er nichts von alle dem gesehen hat. Doch er lehnt ab, flieht aus dem Krankenhaus und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen. Die Spur führt ihn in üble Kreise der Sexsklavenmafia.

Der Plot ist gar nicht mal so übel und auch die Darsteller machen ihren Job gut. Ein wenig unbeholfen wirkt der Film bei den Actionszenen, denn die sind teilweise doch etwas mau choreographiert oder wurden oft bewusst verwackelt.

Die eigentliche Schwachstelle des Streifen ist aber sein Hauptdarsteller. Nicht weil Phillips ihn schlecht spielt, sondern weil er so viele Schläge und Kugeln einstecken muss, dass es dann irgendwann mal lächerlich wird, dass er immer wieder aufsteht und die nächsten plattmacht. Das hätte man definitiv anders lösen können, denn nach einer gewissen Zeit nervt das kolossal.

Schade, denn eigentlich ist der Streifen sonst durchaus gelungen. Der Plot hat ein paar ungeahnte Wendungen. Das Ende in Form eines erschütternden Fernsehberichtes ist auch eine gute Idee und zudem hat der Film kaum Spannungsdurchhänger. Nur bei o.g. Punkt wäre etwas weniger mehr gewesen.

Trotzdem gibt es hierfür noch ordentliche

4chuckys

halberchucky

LUCKY TOWN (Euro Video)

am 17. November 2010 unter Drama abgelegt

lucky

Lidda will endlich weg von zu Hause, denn das Leben ist unerträglich geworden bei ihrer Mutter und ihrem neuen Macker. Stattdessen würde sie gerne ihren Vater treffen, doch der ist schwer auffindbar, nachdem er sich vor einigen Jahren aus dem Staub gemacht hat. Sie weiß von ihm nur, dass er ein chronischer Spieler ist und dass er öfters in Vegas verkehrt. Also packt sie ihre sieben Sachen und gabelt auf dem Weg dorthin noch den jungen Zocker Colonel auf, der ihr versucht zu helfen, auch wenn man sich anfänglich gar nicht mag und auch er für ein gutes Spiel seine eigene Großmutter verkaufen würde. Doch die Suche gestaltet sich schwierig und Vegas hat auch ganz andere Seiten, als die, die man von Postkarten kennt….

Die Handlung dieses Streifens ist unspektakulär. Doch Regisseur Paul Nicholas zaubert daraus ein kleines, feines Drama, das mit recht namhafter Besetzung aufwarten kann,. Kirsten Dunst mag ich normal nicht, aber hier kommt sie sehr nett rüber. Veteran James Caan ist die Idealbesetzung für einen alten Spieler und Vincent Kartheiser hat bei mir eh einen Stein im Brett, da er in einem meiner All Time Favourites nämlich „The unsaid“ mitspielt.

Auch wenn hier nichts neues erzählt wird, sind die Figuren sympathisch, die Story durchaus nachvollziehbar und nichts wirkt nicht überkonstruiertt. Menschen die Filme wie „The cooler“ mögen können hier nicht wirklich etwas falsch machen.

5chuckys