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CHLOE (Kinowelt)

chloe

Catherine und Davis führen schon sehr lange eine eigentlich glückliche Ehe, doch in den letzten Jahren scheint man sich zunehmend voneinander zu entfernen und der Gatte ist auch nur noch selten daheim. Also wächst in Catherine der Verdacht, dass er Sex mit anderen Frauen sucht und hat. Sie setzt darauf hin die Edelnutte Chloe auf ihren Gatten an, um zu prüfen, wie der auf diese reagiert. Doch die Rapporte von Chloe fallen nicht nach Catherines Geschmack aus, denn laut ihrem Lackvogel verführt Madame den Gatten nun regelmäßig. Als sich Catherine aus Frust mit Chloe auf ein lesbisches Techtel-Mechtel einlässt, ist die Katastrophe vorprogrammiert, zumal die Dame ein doppeltes Spiel zu treiben scheint.

Das Problem dieses Streifens ist wieder einmal sein Trailer. Denn hat man den gesehen erwartet man hier einen spannenden Thriller. Dem ist mitnichten so, ohne das der Streifen nun schlecht wäre. Zwar gibt es durchaus ein paar spannende Momente, doch ist CHLOE eindeutig dem Drama zuzuordnen.

Die Story ist recht gut ausgetüftelt, die Reaktion der Hauptdarstellerin gegen Ende sind jedoch weit hergeholt.

Die wie immer großartige Julianne Moore liefert ebenso wie Liam Neeson eine Top-Leistung ab. Als Femme Fatale hätte ich allerdings nicht wirklich Glubschäuglein Amanda Seyfried besetzt, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Zudem beweist Atom Egoyan wieder einmal Gespür für Stimmungen, denn davon lebt der Film zu großen Teilen. Ergänzend dazu gibt es einen sehr effektvollen und angemessenen Score.

Fazit: Als Thriller ein wenig zu unspannend, kann CHLOE als Drama überzeugen. Die darstellerischen Leistungen sind überdurchschnittlich, der Look sehr edel, wenn auch ein wenig steril, was manchen stören mag.

5chuckys

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