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GESETZ DER STRASSE (Kinowelt)

gesetz

Der Film beleuchtet drei Schicksale sehr unterschiedlicher Polizisten in Brooklyn. Sal war mal eine ehrliche Haut, doch nun ist seine Frau mit Zwillingen schwanger und an Asthma erkrankt. Ihr Zustand verschlechtert sich täglich, da das Haus von Schimmel befallen ist. Also greift er sich Kohle bei Beschlagnahmungen oder erschießt einfach mal einen Gangster, um sich und seiner Familie ein besseres Heim leisten zu können. Eddie steht kurz vor seiner Pensionierung und hat bei seinen Kollegen einen miserablen Ruf. Der verbitterte und einsame Mann muss sich die letzten 7 Tage vor der Rente noch mit Neulingen herumschlagen – dabei passiert ein Unglück. Doch dann wird sein Kampfgeist geweckt, als er ein vermisstes Mädchen in der Hand eines Gangsters entdeckt und sie versucht zu befreien. Tango ist Undercover Polizist und will aussteigen, doch seine Vorgesetzten wollen nur ungern auf ihn verzichten, also setzen sie ihn unter Druck. Um endgültig den Absprung zu schaffen, soll er den Menschen verraten, dem er sein Leben verdankt. Der ist zwar ein Krimineller, doch Tango gerät aufgrund dieser Sache in schwere Gewissenskonflikte.

Wann hat man denn mal einen Film mit so einer namhaften Besetzung? Neben Richard Gere, der mir auch hier wieder richtig gut gefällt und seit „Zwielicht“ keinen wirklich schlechten Film mehr gemacht hat (davor keinen einzigen wirklich guten), spielen u.a. Wesley Snipes (cool wie immer), Don Cheadle (authentisch wie immer), Ethan Hawke (dürr wie immer), Will Patoon (verschenkt wie immer) und Ellen Barkin (am overacten wie immer).

Leider gönnt Regisseur Fuqua seinem Streifen aber eine enorme Anlaufzeit, was sicherlich der Einführung der vielen Charaktere geschuldet ist. Dennoch sind die ersten 40 Minuten sehr geschwätzig geraten.

Im zweiten Teil entwickeln sich eben diese Charaktere immer mehr und der Film nimmt Tempo auf.

Die letzten 45 Minuten sind dann wirklich fantastisch und lohnen das Warten, denn als alle Polizisten zum entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens kommen, ist das grandios photographiert und mit einem tollen Score unterlegt. Der Kniff, zwischen den drei Geschichten hin und her zu switchen, der dem Film anfangs zum Verhängnis wird, ist nun plötzlich seine Stärke.

Fazit. Gut gespielter Streifen der zu Beginn eher langweilt, am Schluss aber locker die Kurve bekommt und zu einem richtig guten Episodendrama mutiert.

Abschnitt 1

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Abschnitt 2

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Abschnitt 3

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gesamt

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