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Archiv für den 05. September 2010

RUN FOR HER LIFE (Splendid)

am 05. September 2010 unter Drama, Thriller abgelegt

run

Paul Chaney ist Anwalt und führt eine glückliche Ehe. Doch sein Leben ist getrübt von der Krankheit seiner kleinen Tochter. Wenn diese nicht in den nächsten Monaten eine Spenderlunge bekommt, droht sie zu sterben. Da alle legalen Wege nicht funktionieren, fährt Chaney nach Mexiko, um sich dort illegal das Organ zu beschaffen. Doch dies gerät zunehmend schwieriger, da sein Kontaktmann, ein gewisser Dr. Navarro gar nicht zu existieren scheint. Dafür bekommt er es mit einigen bösen Schlägern zu tun. Doch Chaney gibt nicht auf, fest entschlossen seine Tochter zu retten – doch diese hat einen weiteren Anfall und liegt im Sterben. Die Zeit rennt ihm davon.

Filme um Organtransplantationen gab es ja schon öfters. Ich kenne jedoch keinen in dem ein Vater auf diesem Wege versucht, seine Tochter zu retten.

Der erste Abschnitt des Films ist sehr gut aufgebaut und obwohl man da eigentlich nur die Krankheit des Mädchens und die ersten verzweifelten Versuche der Eltern ihrer Tochter das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten zu sehen bekommt, ist das keineswegs langweilig. Im Mittelteil gibt es dann vielleicht den ein oder anderen Zufall zu viel und auch der Handlungsstrang mit dem kleinen Straßenjungen ist etwas weit hergeholt. Zwanzig Minuten vor Schluss erlebt man es dann jedoch eine völlig überraschende Wendung und die Entscheidung die der Vater fällen muss, wünsche ich niemandem.

Mit den Dialogen versucht man recht nahe an der Realität zu bleiben und auch die Darsteller machen ihre Sache durchweg gut. Dermot Mulroney gibt den verzweifelten Vater vollkommen überzeugend und sogar die eigentlich personifizierte, schauspielerische Katastrophe Diane Kruger liefert als besorgte Mutter (wie auch schon in „Ohne Schuld“) eine überraschend gute Performance ab.

Fazit: Spannendes Thrillerdrama, das dem Zuschauer an die Nieren geht. Die Wende kurz vor Schluss ist vollkommen überraschend, die Darsteller glaubwürdig. Sehenswert.

6chuckys

LIFERUNG MIT HINDERNISSEN – KILLER FREI HAUS (Sunfilm)

am 05. September 2010 unter Action, Komödie abgelegt

killer

Kein guter Tag für Paketauslieferer Leo, denn im bekifften Kopf liefert er eine Sendung an die falsche Adresse. Darin befindet sich eine größere Menge Rauschgift. Die Empfänger sind darüber nicht gerade unglücklich und versuchen sofort das Zeug zu verkaufen, während der Absender Leo einen Besuch abstattet, da dieser nicht gewillt ist seine Drogen anderen zu überlassen. Der angedachte Empfänger Jesus mitsamt Freundin mischt neben den Dealern auch noch mit und das Chaos ist perfekt.

„Lieferung mit Hindernissen“ ist eine nette kleine Komödie mit relativ schalem Budget und durchschnittlichen Darstellern. Einige Gags jedoch zünden und man sitzt vor dem Fernseher mit einem leichten Dauergrinsen.

Interessant am Film von Benny Boon ist vor allem, dass in dem ganzen Streifen KEIN einziger Weißer mitspielt, nur Farbige oder Latinos. Ich kann mich nicht erinnern, so etwas jemals schon mal gesehen zu haben.

Die Handlung ist natürlich relativ simpel und im Groben und Ganzen kann man schon über weite Strecken des Films erahnen wie es weitergeht. Auch das Ende ist vorhersehbar.

Fazit: Nette kleine Komödie für zwischendurch, bei der zwar größere Schenkelklopfer ausbleiben, die aber durchgehend ganz ordentlich unterhält und erfreulicherweise ohne Fäkalhumor auskommt.

4chuckys

FROM PARIS WITH LOVE (Universum Film)

am 05. September 2010 unter Action, Thriller abgelegt

paris

James Reece ist der Assistent des amerikanischen Botschafters in Paris und führt ein relativ gemütliches Dasein. Doch er möchte schon länger als Geheimagent arbeiten. Da kommt ihm die Chance, die sich ihm nun bietet gerade recht,. Er soll Agent Charlie Wax bei einem Einsatz gegen die Drogenmafia unterstützen. Doch letzterer ist das komplette Gegenteil von Reece, walzt sich durch Paris und hinterlässt eine riesige Blutspur. Doch mit der Zeit rauft man sich zusammen und versucht einen Terroranschlag zu verhindern.

Immerhin habe ich knapp sechs Zeilen an Story hinbekommen. Bevor ich diesen Artikel anfing, wusste ich nicht wirklich, ob es so viel wird, denn die Handlung dieses Streifens ist so unglaublich banal.

Jetzt denkt jeder der Chucky zerreißt das Ding, weil er nicht auf solchen chaotischen Mainstream-Action-Unsinn steht. Dem ist mitnichten so, denn da man bereits im Vorfeld weiß was einen erwartet, kann man sich darauf einstellen und bekommt höchst kurzweilige und teilweise recht amüsante Unterhaltung geboten.

Dass man zwei recht gute Schauspieler in den Hauptrollen hat, ist zudem angenehm für die Abschnitte zwischen der Action, denn da wäre es nervig auch noch zwei Dumpfbacken zuschauen zu müssen, die darstellerisch nichts drauf haben. Zudem gefällt sich Travolta ja immer wieder in der Rolle des Chaoten und versprüht überraschend viel Spiellaune.

So gerät der Streifen deutlich besser als erwartet und erfüllt den Anspruch der leichten Unterhaltung. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

5chuckys