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Archiv des Monats Juli 2010

GEGEN JEDEN ZWEIFEL (Koch Media)

am 14. Juli 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

gegen

Journalist JC ist auf der Suche nach einer guten Story, denn er versauert in der Redaktion einer Lokalzeitung und darf mit seinem Partner nur banale Alltagsereignisse filmen. Schon lange hat er der Verdacht, dass Staatsanwalt Mark Hunter seine hohe Verurteilungsrate nicht seinem Geschick, sondern der Tatsache verdankt, gefälschte DNA an Tatorten zu platzieren. Also schnappt sich JC seinen Kollegen und man filmt den Erwerb von belastenden Kleidungsstücken, mit dem Zweck, bei einem ungeklärten Mordfalls JC’ s DNA am Tatort zu platzieren und im Endeffekt beweisen zu können, dass alles nur gefaket war. Die Polizei fällt auch prompt darauf herein und verhaftet den Journalisten. Doch Hunter wittert Lunte und eliminiert daraufhin den Kollegen des Reporters – und mit ihm verschwinden auch die Aufzeichnungen und plötzlich scheint JC für einen Mord verurteilt zu werden, den er nicht begangen hat.

Das ist grundsätzlich eine recht clevere Story, doch wenn man den Film dann komplett gesehen hat, wird man schnell erkennen, dass hier unglaublich viel auf Zufällen basiert (möchte nicht zu viel spoilern). Der Schlusstwist ist durchaus überraschend, aber im Kontext auch ziemlich unglaubwürdig.

Douglas agiert eher lustlos, hat aber immerhin die übliche Synchronstimme (bei einem so kleinen Vertrieb nicht unbedingt Standard). Jesse Metcalfe nimmt man den jungen Nachwuchsreporter durchaus ab, während Amber Tamblyn eigentlich schaut wie in jedem Film, egal ob sie einen Horrorfilm oder eine Komödie dreht.

Insgesamt kann man sich den Streifen durchaus mal ansehen. Wenn man über die turmhohen Konstruktionen der Drehbuchautoren hinwegsehen kann, ist das hier alles sehr unterhaltsam. Aber auch nur dann.

4chuckys

DEAD BROKE (KNM)

am 14. Juli 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

dead

In einem Hinterhof eines zwielichtigen Inkassobüros geschieht ein Mord. Ein Penner alarmiert daraufhin die Polizei. Der ermittelnde Detektive steht jedoch vor einem Rätsel, denn keiner der Angestellten will etwas gesehen oder gehört haben. Bei der Einzelvernehmung aller anwesenden kommt jedoch zum Vorschein, das fast alle in irgend einer Form Dreck am Stecken haben. Somit erhöht sich der Kreis der Verdächtigen minütlich, zumal jeder versucht den anderen auszuspielen.

Eigentlich eine recht ordentliche Grundidee sollte mal meinen und der anfangs sehr träge Thriller kommt mit zunehmender Spieldauer mehr in Fahrt. Insbesondere wenn jeder dem Ermittler von den Geheimnissen der anderen erzählt und mal als Zuschauer immer wieder von den Wendungen überrascht wird, ist das teilweise recht amüsant.

Der auf der Rückseite gedruckte Satz „In berühmter Agatha Christie Manier wird der Zuschauer auf verschiedene Fährten gelockt“ ist von der Sache schon richtig, doch übernimmt man sich bei diesem Vergleich doch ein wenig, denn die Verfilmungen (mit Peter Ustinov zum Beispiel), waren schon etwas cleverer angelegt.

Dennoch weiß der Streifen ordentlich zu unterhalten und für die Auflösung gibt es einen halben Sonderchucky, denn darauf wäre ich beim besten Willen nicht gekommen. Natürlich ist das etwas konstruiert, aber der Überraschungseffekt ist trotzdem wirklich gelungen.

4chuckys