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MAX MANUS (Capelight)

max

Im Jahre 1940 haben die deutschen Truppen auch Norwegen besetzt; Max schämt sich für sein Land und will etwas gegen die Eindringlinge unternehmen. Das geht jedoch vorerst nur im kleinen. Erst als er einige Menschen um sich herumgeschart hat, beginnen Sie mit Sabotageakten. Doch die Bewegung ist einfach zu klein. Je aufwendiger die Operationen werden, desto mehr laufen er und die Beteiligten Gefahr, entdeckt zu werden. Eines Tages ist es dann wirklich soweit, und auf der Flucht verletzt sich Max schwer. Doch seine Freunde befreien ihn aus dem Krankenhaus und sein Kampfeswillen ist ungebrochen. Als weitere seiner Freunde umkommen, fast er einen Entschluss.

In Norwegen ist der Mann wohl so etwas wie ein Volksheld und der Film beruht wohl auch auf dessen Autobiographie. Seine Witwe, mittlerweile kurz vor dem 100 Lebensjahr, erzählt in den umfangreichen Extras von ihrem bewegten Leben.

Aksel Hennie als Manus weiß zu gefallen in der Rolle des Kämpfers und sieht dermaßen extrem nach Bernard Summer aus (Sänger von New Order), dass man wirklich meinen könnte die beiden sind verwandt. Auch Ken Duken (den ich eh mag liefert eine gute Performance als Gestapo Offizier Fahmer ab.

In der Mitte verliert der Streifen dann aber doch seinen Fluss, was auch daran liegt, dass man private Dinge des Protagonisten natürlich auch nicht aussparen will. Das geht jedoch zu Kosten der Spannung und 90 Minuten hätten hier definitiv ausgereicht.

Zudem handelt es sich hier auch nicht wirklich um einen klassischen Kriegsfilm, wie man anhand des Trailers vermuten könnte, sondern eher um ein Drama, das während des Krieges spielt.

Fazit: Schön ausgestattet, gut besetzt, erfreulich neutral geschildert, aber über weite Strecken auch einen Tick zu langatmig, gibt’s hierfür:

4chuckys

halberchucky

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