GEGEN JEDEN ZWEIFEL (Koch Media)

Journalist JC ist auf der Suche nach einer guten Story, denn er versauert in der Redaktion einer Lokalzeitung und darf mit seinem Partner nur banale Alltagsereignisse filmen. Schon lange hat er der Verdacht, dass Staatsanwalt Mark Hunter seine hohe Verurteilungsrate nicht seinem Geschick, sondern der Tatsache verdankt, gefälschte DNA an Tatorten zu platzieren. Also schnappt sich JC seinen Kollegen und man filmt den Erwerb von belastenden Kleidungsstücken, mit dem Zweck, bei einem ungeklärten Mordfalls JC’ s DNA am Tatort zu platzieren und im Endeffekt beweisen zu können, dass alles nur gefaket war. Die Polizei fällt auch prompt darauf herein und verhaftet den Journalisten. Doch Hunter wittert Lunte und eliminiert daraufhin den Kollegen des Reporters – und mit ihm verschwinden auch die Aufzeichnungen und plötzlich scheint JC für einen Mord verurteilt zu werden, den er nicht begangen hat.
Das ist grundsätzlich eine recht clevere Story, doch wenn man den Film dann komplett gesehen hat, wird man schnell erkennen, dass hier unglaublich viel auf Zufällen basiert (möchte nicht zu viel spoilern). Der Schlusstwist ist durchaus überraschend, aber im Kontext auch ziemlich unglaubwürdig.
Douglas agiert eher lustlos, hat aber immerhin die übliche Synchronstimme (bei einem so kleinen Vertrieb nicht unbedingt Standard). Jesse Metcalfe nimmt man den jungen Nachwuchsreporter durchaus ab, während Amber Tamblyn eigentlich schaut wie in jedem Film, egal ob sie einen Horrorfilm oder eine Komödie dreht.
Insgesamt kann man sich den Streifen durchaus mal ansehen. Wenn man über die turmhohen Konstruktionen der Drehbuchautoren hinwegsehen kann, ist das hier alles sehr unterhaltsam. Aber auch nur dann.

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