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MERRY GENTLEMAN (Universal Pictures)

merry

Kate Frazier verlässt fluchtartig ihre Heimatstadt, als ihr Ehegatte mal wieder zugeschlagen hat und diesmal so hart, dass wohl ein Schaden am Auge bleiben wird. In Chicago findet sie aber schnell Anschluss und rettet eines Abends einen Killer, der sich nach einem durchgeführten Auftrag anscheinend das Leben nehmen will. Oder etwa nicht? Der wiederum ist nun misstrauisch und versucht mehr über Madame herauszufinden. Hat sie ihn trotz der Entfernung deutlich erkannt und muss ebenfalls liquidiert werden? Und so kommt man sich natürlich zwangsläufig näher.

Gar keine schlechte Ausgangsposition sollte man meinen. Noch dazu mit dem eh immer guten Michael Keaton besetzt, der hier auch erstmals Regie führt. Vielleicht hätte er sich aber ein anderes Drehbuch für sein Debüt heraussuchen sollen, denn hier ist alles grausig vorhersehbar.

Zudem geht mir die sonst eher als positive Erscheinung bekannte Kelly Mc Donald mal richtig auf den Zeiger, denn ihre Leidensmiene nervt nach einer gewissen Zeit extremst. Klar bekommt sie das vom Drehbuch auch so vorgeschrieben, doch da stand bestimmt nicht, dass sie ihre Tränendrückermimik nicht auch mal zumindest in Nuancen variieren darf. Wenn sie lacht sieht das genau so aus, als wenn sie flennt.

Eine wirklich interessante Grundidee wird hier leider vermasselt. Das liegt aber keineswegs an Keatons Regie, sondern eher am Drehbuchautor, der sich den ganzen Film nicht entscheiden kann ob er dem Zuschauer jetzt ein Drama, einen Thriller oder sonst was kredenzen möchte. So bleibt’ s dann eher halbgar.

3chuckys

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