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EVIL ANGEL (Schröder Media)

evila

Hier gibt es mal eine wirklich originelle Story zu bewundern oder wusste jemand, dass Eva gar nicht die erste Frau auf Erden war, sondern dass die Lilith hieß? Doch die hatte keine Lust nur Adams Geliebte zu spielen und rebellierte. Daraufhin verstieß sie Gott und seitdem wandelt sie auf der Erde herum und hinterlässt ihre mörderischen Spuren, um sich an Adam und Evas Kindeskindern zu rächen. Als dem Rettungssanitäter Marcus eine junge Dame unter der Hand wegstirbt und er versucht sie wiederzubeleben obwohl sie längst für tot erklärt wurde, steht er kurz vor der Suspendierung. Auch seine Ehe läuft nicht besonders gut, denn seine Frau vögelt fremd und ist stark suizidgefährdet. Nach einem weiteren Versuch kommt sie jedoch völlig verändert nach Hause. In ihr scheint eine andere zu stecken und Marcus erkennt in ihr die kürzlich auf dem OP-Tisch Verblichene. Doch die ist nur anfangs die liebe Ehefrau, handelt es sich hierbei doch um Lilith, die wieder Spaß daran hat zu töten. Als Marcus die Zusammenhänge versteht und Unterstützung vom ehemaligen Cop Carruthers erhält, dessen Sohn ebenfalls ein Opfer der Killerin wurde, ist es jedoch fast zu spät.

Und diese Zusammenfassung beinhaltet nicht einmal 30 % des Films, was damit zusammenhängt, dass man hier unglaublich viel Story hereingepackt hat. Für einen B-Movie-Horrorfilm eher selten. Dementsprechend läuft der Streifen auch satte zwei Stunden, was für dieses Genre schon sehr lange ist. 25 Minuten weniger hätten dem Werk auch gut getan, denn zwischendurch hat man schon das Gefühl, das man das alles etwas hätte straffen können

Dennoch hat der Streifen einen enormen Unterhaltungswert, eben aufgrund der vielen Ereignisse und liefert mit „Wenn du so fickst wie Du Kaffee kochst, muss ich mir keine Gedanken machen“ gleich noch den Spruch des Jahres mit.

Auch die Schauspieler sind durch die Bank weg grandios, insbesondere Ava Gaudet liefert eine vorzügliche Leistung ab, genauso wie Bart Jonson und Ving Rhames ist eh immer gut.

Fazit: Zwar einen Tick zu lang geratener, aber dennoch höchst unterhaltsamer Streifen mit viel Story und recht hohem Bodycount. Zudem gibt’s einige wirklich herrliche Kameraeinstellungen – ich sage nur Augenschutz. Ein kleiner Geheimtipp wie ich finde. Dafür völlig verdiente

6chuckys

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