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Archiv für den 13. Mai 2010

SHUTTER ISLAND (Concorde)

am 13. Mai 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

shutter

Wir schreiben das Jahr 1954. US-Marshal Teddy Daniels und sein neuer Kollege Chuck haben einen äußerst mysteriösen Fall zu lösen. Auf Shutter Island, einer abgeschiedenen Insel, auf der sich geisteskranke Verbrecher befinden, ist eine Frau spurlos verschwunden – aus ihrer verschlossenen Zelle. Die Nachforschungen gestalten sich hierbei relativ schwierig, da der Anstaltsleiter die beiden nur sehr spärlich mit Informationen versorgt. Teddy findet nach intensiven Recherchen aber heraus, dass in der ach so vorbildlichen Einrichtung, so einiges nicht stimmt. Zudem benimmt sich auch sein neuer Partner merkwürdig. von dem er eigentlich so gar nichts weiß. Je weiter die Nachforschungen geraten, desto mehr bahnt sich ein schreckliches Geheimnis an, dass den Marshal mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

Die Auflösung ist allerdings nicht ganz so sensationell wie sie gerne wäre. Wenn man genau aufpasst, kann man des Rätels Lösung schon recht früh herausfinden.

Allerdings gibt es hier ansonsten wenig auszusetzen. Ich bin nicht zwingend ein Fan von Scorsese, weil er die Angewohnheit hat, in seinen Regiearbeiten die Spannungskurve immer wieder absinken zu lassen. Normalerweise steigert sich ein Film immer mehr bis zum Ende hin – bei Scorsese ist das meist nicht so. Das ist auch bei Shutter Island nicht wirklich anders, denn auch hier stockt die Handlung zwischendurch desöfteren. Das stört aber in diesem Falle nicht sonderlich, auch weil sich der Starregisseur auf seinen Hautdarsteller verlassen kann. Ich bin auch kein Di Caprio Fan, doch seine Leistung hier ist oscarreif, zumal sein Charakter sehr viele Facetten und Gefühlsregungen durchlebt, die er allesamt meisterlich bewältigt. Mark Ruffalo ist nur Stichwortgeber und ein wenig verschenkt, während Ben Kingsley eh immer gut ist – auch in seinen zahlreichen schlechten Filmen.

Ein durchaus sehenswerter Streifen mit teilweise exzellenten Kameraschwenks und Einstellungen sowie einem sehr stimmigen Ambiente geben im Zusammenspiel mit den guten Darstellerleistungen und der doch recht ausgefallenen Story jede Menge Chuckys..

6chuckys

halberchucky

FALL 39 (Paramount)

am 13. Mai 2010 unter Horror, Suspense, Thriller abgelegt

fall

Emily Jenkins ist Sozialarbeiterin und engagiert in ihrem Job. Insbesondere bei Kindesmisshandlungen oder Vernachlässigungen, geht sie gerne auf die Barrikaden. Doch in ihrem neuesten Fall wird alles bisher dagewesene noch gesteigert. Die Eltern der 10 jährigen Lilith kommen ihr sehr merkwürdig vor und die schulischen Leistungen des Kindes haben stark nachgelassen. Zudem erzählt ihr das kleine Mädchen, dass sie denkt, ihre Eltern wollen sie umbringen. Zunächst hält Emily dies für übertrieben doch dann überrascht sie das Ehepaar bei einem Mordversuch. Als diese in die Klapse kommen nimmt sie das Kind bei sich auf. Doch bald muss sie feststellen, dass die kleine nicht annähernd so unschuldig ist, wie sie sich nach außen gibt.

Zum ersten Mal sehe ich einen Film in dem Renee Zellweger mitspielt, was wohl daran liegt, dass ich keine Komödien schaue, in denen Madame ja vornehmlich auftaucht. Hier versucht sie sich an einem Horrorthriller und liefert eine durchaus ansprechende Leistung ab. Klasse auch die kleine Jodelle Ferland, die das erst liebe, dann eher gemeine Gör richtig gut verkörpert.

Der Film ist zu 2/3 auch als gelungen zu bezeichnen, doch der erfahrene Leser ahnt es – das aber kommt noch. Das Ende ist wieder typisch Hollywood-Like und statt dem ganzen ein Happy-End zu verpassen (wobei das Wort happy es nicht ganz trifft) hätte man das ganze hier anders enden lassen können/müssen, zudem die Möglichkeiten dafür gegeben waren. Ob da wieder mal ein Studioboss sein Veto eingelegt hat? Schade denn das mindert dann doch den Gesamteindruck und es reicht nur noch für


5chuckys

COFFIN ROCK (Koch Media)

am 13. Mai 2010 unter Drama, Suspense abgelegt

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Jess und Rob leben in einem kleinen Fischerdorf an der australischen Küste und haben schon lange den Wunsch Kinder zu bekommen, doch der deutlich ältere Rob scheint an Unfruchtbarkeit zu leiden. Also entschließt man sich Spezialisten konsultieren und die Spermien untersuchen zu lassen. An der  Information der Klinik sitzt ein junger Mann, der sich auf der Stelle in Jess verliebt, für sie den Job aufgibt und ihr hinterherfährt – natürlich ohne ihr Wissen. Zuerst finden seine Avancen wenige Beachtung bei den Angebeteten, doch nach einem Streit mit ihrem Ehemann kommt es zwischen ihm und Jess zum Geschlechtsverkehr. Und schon kurz darauf ist sie auch schon schwanger. Doch der Dame tut die Affäre leid und sie teilt ihrem One-Night Lover mit, dass er sich bitte entfernen möge. Das sieht der jedoch gar nicht ein und es beginnt Psychoterror, bei dem so einige Unbeteiligte ihr Fett abbekommen.

Sicher erfindet der Streifen das Genre nicht neu. Das haben wir so oder so ähnlich schon öfters gesehen wie die Steuersenkungsversprechen der Regierung gehört. Dennoch punktet der Film mit einer sehr schönen Atmosphäre und, das rechne ich ihm hoch an – durchaus glaubwürdigen Figuren und Dialogen. Man hat nie das Gefühl, das das alles aufgesetzt wirkt, sondern so könnte man sich da in der Realität durchaus vorstellen.

Schaupielerisch ist das ebenfalls ansprechendes Niveaus, wobei ich von den Darstellern noch nie jemanden in einem anderen Film gesehen habe.

Allerdings ist das ganze dann doch fast eher ein Drama denn ein Thriller oder gar Horrorfilm, weil man die Schockeffekte eher spärlich setzt und ,wie bereits erwähnt, eher versucht recht authentisch zu gestalten. Dafür und für die gute Atmosphäre, sowie der netten Schlusspointe gibt’s

4chuckys

halberchucky


 

DOUBLE IDENTITY (Kinowelt)

am 13. Mai 2010 unter Action, Thriller abgelegt

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Und wieder eine Videopremiere mit Val Kilmer, der in einem Jahr mehr Filme dreht als andere in einem Jahrzehnt – leider nicht immer mit besonders guter Qualität. Dieser ist ganz ordentlich.

Kilmer spielt den Arzt Nicholas Pinter der bei seinem Aufenthalt in Bulgarien für einen Agenten gehalten wird. Das passt den ortsansässigen Dealern und Diamantengroßhändlern gar nicht und so wollen sie ihn beseitigen lassen. Unerwartete Hilfe erhält er von der Freundin des Oberschurken, die für den Geheimdienst arbeitet. Oder doch nicht? Pinter versucht nun auf eigene Faust herauszufinden was Sache ist, und gerät in ziemlich üble Machenschaften. Oder ist er etwa doch ein Agent?

In diesem Streifen weiß man nie wer die Guten und die Bösen sind. Das macht immer Spaß. Insgesamt ist der Film trotzdem nichts besonderes, aber die 90 Minuten haben mich doch gut unterhalten, wenn es gegen Ende dann aber schon undurchsichtig wird und der Zuschauer gar nicht mehr durchblickt, wer hier Dealer, Gangster, Cop oder sonst was ist.

Kilmer zeigt etwa 30 % seines schauspielerischen Vermögens und das genügt auch. Die restlichen Darsteller sind eher unbekannt und sind mir weder postitiv noch negativ aufgefallen.

Fazit: Der klassische „Ganz nett“- Film für zwischendurch, den man aber aber nach dem Abspann schon wieder vergessen hat.

3chuckys

halberchucky