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STAG NIGHT (Koch Media)

stag

Nach einem Junggesellenabschied landet ein Quartett zunächst in der U Bahn und dann in den dazugehörigen Tunneln, denn nach einem missglückten Anmachversuch, „flüchten“ 2 Damen nach draußen, da die U Bahn eh gerade steht. Die Herren folgen alsbald – wären jedoch lieber in den Räumlichkeiten geblieben, denn bald sind die meisten von ihnen tot, denn im düsterem Untergrund lauern allerlei Gefahren und gefährliche zerzauste Irre, die hier schon lange hausen und Eindringlingen eher unfreundlich gesinnt sind.

Zuerst einmal muss man dem Film eine wirklich schön-schaurige Atmosphäre bescheinigen. Die weitverzweigten Gänge bilden da natürlich auch das optimale Umfeld. Zudem arbeitet man mit sehr vielen scharf/unscharf Einstellungen, was dem ganzen noch ein wenig mehr Intensität verleiht.

Wenn allerdings die böse Horde auftaucht wird es jedesmal ärgerlich, denn dann fängt die Kamera dermaßen heftig an zu zucken, wie Ratzingers Geschlechtsteil beim Akt nach 60jähriger Orgasmusabstinenz. Ich habe kein Problem damit, wenn man die Handkamera als Stilmittel einbaut, doch wenn man 2 Minuten am Stück nur Gewackele sieht, geht einem das mächtig auf den Zeiger, spart allerdings die Kosten für Effekte, denn die Splatterszenen sind immer schon vorbei, wenn man mal wieder was erkennt.

Eigentlich schade, denn ansonsten ist der Streifen durchaus interessant, wenn auch nicht gerade originell. Die Schauspieler sind ebenfalls passabel, doch der latente Wackelkameraeinsatz beschert hier einen glatten Minuspunkt. Bleiben unter dem Strich noch:

4chuckys

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