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DIE GRENZE (Kinowelt)

grenze

Die Lage in Deutschland ist ernst geworden. Die Börsenkurse brechen ein, Benzin wird immer teurer und das Land steht vor dem Kollaps. Ein perfekter Nährboden für radikale Parteien, die versuchen die Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Die rechte DNS erhält immer mehr Zulauf und möchte, das aus Mecklenburg-Vorpommern ein eigenständiges Land wird. Ins gleiche Horn, nur mit wesentlich weniger radikalen Methoden, bläst die Linke unter Chef Geri. Die Regierung sieht ihre Felle wegschwimmen und unterstützt letztgenannten, weil die Gruppierung unter akuter Geldnot leidet und so besser zu kontrollieren ist, während die DNS aufgrund ihres steinreichen Vorsitzenden Maximilian Schnell, diesbezüglich keinerlei Probleme hat. Um letzteren aufzuhalten, schleust man seinen ehemals besten Freund Rolf Haas in die Partei ein, damit dieser wichtige Informationen sammeln kann.

Doch wie das dann letztendlich abläuft, insbesondere wie man Haas dazu bekommt diesen „Job“ zu erledigen, ist hanebüchen. Ebenso wie große Teile des Films, für den mit Roland Suso Richter einer der besten deutschen Regisseure verpflichtet wurde und zudem die gleichen Leute am Drehbuch mitwirkten wie im genialen „Verschwende deine Jugend“. Dafür ist das Ergebnis mau.

Allerdings – betrachtet man „Die Grenze“ als reinen Unterhaltungsfilm erfüllt er die Ansprüche durchaus, denn ich habe die 3 Stunden am Stück gesehen und war an keiner Stelle gelangweilt.

Wenn man sich aber die öffentlichen Diskussionen zu dem Streifen ansieht, die in fast jeder Gazette geführt wurden, scheitert der Film kläglich, dafür gibt es hier zu viele Stereotypen und konstruierten Unsinn.

Zudem ist, und das werden die meisten nicht ahnen, „Die Grenze“ eigentlich ein Horrorfilm, denn es wimmelt hier von Mutanten. Der Werbefachmann mutiert zum Undercover Agent, der brave Fischer zum unerschrockenen Soldaten, die Ex-Frau wird ebenfalls Agent (war aber früher immerhin mal Polizistin..hoho) und ein in der Organisation eingesetzter Spitzel mutiert zum Helden, als er sich todesmutig eine Kugel ins Hirn jagt, um Haas und Land zu retten. Hallelujah was eine Scheiße.

Schauspielerisch ist das gar nicht mal übel, denn Fürmann agiert glaubwürdig (obwohl es seine Figur eigentlich gar nicht zulässt) und Kretschmann finde ich immer klasse und hat internationales Format.

Hier gibts von mir 2 Bewertungen:

ALS  UNTERHALTUNGSFILM

5chuckys

ALS REALISTISCHES SZENARIO

2chuckys

1 Kommentar zu “DIE GRENZE (Kinowelt)”

  1. cafeworld cheats sagt:

    Most success springs from an obstacle or failure. I became a cartoonist largely because I failed in my goal of becoming a successful executive.

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