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Archiv des Monats April 2010

SURROGATES (Buena Vista)

am 23. April 2010 unter SciFi, Thriller abgelegt

surrogates

Wir befinden uns in der Zukunft. Verbrechen gibt es nahezu keine mehr, da auf den Straßen kaum mehr Menschen, sondern nur noch deren Surrogates zu finden sind – Menschen nachempfundenen Robotern, die den Alltag für ihre Vorbilder erledigen. Fast niemand geht mehr selbst vor die Tür, um sich zu vergnügen oder zu arbeiten, sondern die Surrogates erledigen das alles, werden aber natürlich von ihren menschlichen Vorbildern von zu Hause aus geleitet. Diese empfinden auch alles was ihre Roboter fühlen. Doch plötzlich häufen sich die Morde an den Maschinen, die noch dazu den eher unangenehmen Nebeneffekt besitzen, ihren menschlichen Antipoden gleich mit zu erledigen, was eigentlich ausgeschlossen ist. Tom Greer übernimmt den Fall und muss schon bald feststellen, dass es sich hierbei um keine zufälligen Verbrechen handelt. Die Spur führt direkt zu Dr. Canter, den Erschaffer der Surrogates. Doch wieso sollte er seine eigenen Kreationen vernichten lassen?

Eine durchaus coole Story wie ich finde, die unterstützt von einem noch cooleren Look und einem eher immer coolen Bruce Willis, ausgezeichnet unterhält. Die Action kommt ebenso wenig zu kurz, wie etliche wirklich atemberaubende Effekte. Also alles cool?

Nicht ganz, denn der Film ist nunmal aus Hollywood und da kann man es einfach nicht sein lassen, die obligatorische Moralkeule zu schwingen, die selbstverständlich gegen Ende wieder eingesetzt wird und dem Film leider Punktabzug beschert. Wirklich schade, denn der ganze Look und auch die Geschichte hat mich wirklich umgehauen, aber von Hollywood kann man eben nicht immer konsequente Enden erwarten wie bei „Knowing“ und das ist schade, weil es hier wirklich vollkommen unangebracht ist.

Trotzdem hat sich der Streifen eine Menge Chuckys verdient.

6chuckys

halberchucky

DREAD (Sunfilm)

am 23. April 2010 unter Horror abgelegt

dread

Die Studenten Quaid, Steven und Cheryl wollen eine Studie über Angst erstellen und befragen daher mehrere hunderte Kommilitonen, vor was sie sich fürchten, Doch Quaid reicht das nicht – er möchte die Studie etwas realitätsnäher gestalten, da er in seinem kranken Kopf davon ausgeht, dass man die Dinge vor denen man sich fürchtet nur besiegen kann, wenn man sich ihnen bewusst aussetzt. Dies führt dann zu recht drastischen Ergebnissen, die die Anzahl der eingeschriebenen Studenten der Uni rapide in den Keller gehen lässt.

So weit so nett. Das Thema Angst ist immer wieder gerne genommen und bietet immer noch Stoff für spannende Geschichten – nur müssen diese dann eben auch spannend erzählt und nicht in einer sinnlosen und auch langweiligen Aneinanderreihung heruntergespult werden.

Die Muttermal-Idee ist ganz nett und auch einige andere kleine Gemeinheiten, die aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier fast gänzlich der Erzählfluss fehlt. Zudem ist der Psychopath mit Shaun Evans derb fehlbesetzt.

Dieser lieferte in der Vergangenheit – besonders in GONE – eine deutlich bessere Leistung ab. Natürlich prahlt man auf dem Cover dick und fett mit Jason Rathbone, weil dieser ja in den Twilight Filmen herumkaspert, aber auch er kann (trotz ansprechender Leistung) das Ganze nicht herausreißen.

Fazit: Eine Geschichte mit Potenzial wurde hier nahezu spannungsfrei und ohne jegliche Stringenz umgesetzt, so dass man sich eher langweilt, denn fürchtet.

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DAS WEISSE BAND (Warner Home Video)

am 23. April 2010 unter Biopic, Drama abgelegt

weisse

Es gibt Regisseure, die werden so sehr in den Himmel gelobt, dass man ihnen auch für einem Film in dem man nur furzende Menschen sieht, bescheinigen würde, großes Kino abgeliefert zu haben. Einer davon ist Michael Haneke.

Nun will ich nicht sagen, dass ich gänzlich ein Problem mit dem Mann hätte, denn sowohl Bennys Video als auch Funny Games sind zwei wirklich ausgezeichnete Streifen. Cache jedoch wird überall schon vollkommen überbewertet, doch die durchweg überschwänglichen Lobeshymnen für das hier vorliegende, oscar-prämierte „Meisterwerk“ kann ich leider nicht nachvollziehen.

Für mich ist der Streifen lediglich eine nahezu warlose Aneinanderreihung von Geschehnissen in einem Dorf im Jahre 1913.

Hach ist der Chucky doof werden jetzt einige sagen. Der erkennt ja gar nicht den Sinn und die Moral des Ganzen. Nämlich dass hier aufgezeigt wird, wie streng die Kinder erzogen, die Ehefrauen unterdrückt und schlimme Dinge unter den Tisch gekehrt wurden und das diese Verhältnisse dazu beigetragen haben, dass überhaupt erst der Nationalsozialismus entstand.

Das ist ja alles schön und gut, aber zum einen nur graue Theorie und zum anderen ändert das nichts daran, das sich dieser Streifen quälend lange 138 Minuten dahinzieht, ohne eine oder gar mehrere unterhaltsame Geschichten zu erzählen. Am ehesten ist man noch interessiert an dem Schicksal des Dorflehrers und seiner Auserwählten. Dessen Erzählungen aus dem Off und auch seine Erlebnisse sind mit Abstand die Höhepunkte dieser bemerkenswert öden Inszenierung.

Aber natürlich ist hier das politische Statement wichtig, dass uns Papa Haneke vermittelt. Dann sollten sich wohl auch nur Politikwissenschaftler und intellektuelle Hochkaräter diesen Streifen anschauen. Denn Normalos droht nämlich ständig die Gefahr wegzudösen.

Fazit: Völlig überbewertet.

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POKER RUN (Sunfilm)

am 23. April 2010 unter Horror, Thriller abgelegt

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Robert und Allen sind Hobby-Biker, versauern aber in ihren Jobs in der Großstadt. Also fassen sie spontan den Entschluss, mitsamt Gattinnen eine Wochenendtour zu starten. Sie lernen Billie und Ray kennen und wollen zu sechst eine gemeinsame Route abfahren. Doch dazu kommt es nicht denn die beiden neu gewonnen Freunde sind 2 extreme Psychopathen, die kurz drauf die Frauen entführen und die beiden überforderten Großstädter zu bizarren Spielchen herausfordern um ihre Ehen zu retten, allerdings nicht im klassischen Sinne…

Natürlich ist diese Story ziemlich platt, da gibt es nicht wirklich etwas zu beschönigen. Allerdings fiel mir auf, dass man für die Rollen durchaus ordentliche Schauspieler besetzt hat und dem ganzen eine erstaunlich gute Synchronisation verpasst hat, die bei solch kleinen B-Movies nicht unbedingt Standard ist. Zudem unterhält der Streifen durchaus ordentlich.

Allerdings versaut uns die geliebte FSK wieder jeglichen Spaß an Splatterszenen, die wurden hier nämlich nahezu gänzlich entfernt und verschandeln den Film enorm. Hier geht es nicht um Blutgeilheit meinerseits, sondern darum, dass man auch die Beweggründe der Handlungen der beiden Hobby-Biker versteht, Ich verlange ja auch nicht, dass man in Liebesschnulzen mit Breitmaulfrosch Julia Roberts oder ähnlichen Pfeifen die Kuss-Szenen herausschneidet oder?

Fazit: Durchaus unterhaltsamer Streifen, der aber von den selbst ernannten Jugendschützern vollkommen entstellt wurde. Es ist eine Frechheit, dass es diese unsinnige Institution immer noch gibt.

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SLEEPER CELL STAFFEL 1 + 2 (Paramount Pictures)

am 23. April 2010 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Ich bespreche nicht oft TV-Serien, weil ich finde, dass es dafür andere Plattformen gibt und es auch in der Kürze meiner Artikel nur schwierig ist, dem ganzen gerecht zu werden. Doch Sleeper Cell hat definitiv den Platz verdient. Denn diese Serie hebt sich weit über den normalen TV-Standard hinaus und ist so etwas wie die realistische Variante von 24.

In Staffel 1 wird Undercover Agent Daween Al-Sayeed (grandiose Leistung vom Michael Ealy) in eine islamische Terrorzelle eingeschleust, um diese von innen heraus zu infiltrieren. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, denn man muss, bevor man dort akzeptiert wird, erst einmal diverse Tests bestehen, die die Glaubwürdigkeit der Absichten untermauert und erhebliche Kollateralschäden zu Folge haben können. In Teil 1 plant man einen terroristischen Anschlag auf ein Football-Stadion. Als Daween das Ziel erfährt, ist es allerdings fast schon zu spät um die Katastrophe zu verhindern.

Staffel 2 setzt nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an und man bekommt erzählt, wie die Geschichte der Protagonisten des ersten Teils, die nicht im Knast landeten, weitergeht. Mehr möchte ich nicht verraten, da ich sonst zu viel Spoilern würde.

Das interessante ist hierbei, dass man alles aus dem Inneren einer Zelle beleuchtet und das eben auch diese Menschen ganz normale Alltagsprobleme mit Frau, Freunden und Familien haben und eben nicht nur skrupellose Terroristen sind. Das soll ihre Taten nicht beschönigen, ist aber meiner Meinung nach ein höchst interessanter Ansatz und verschafft uns Einblicke, die man so noch nicht gesehen hat.

Auch der restliche Cast ist gut und glaubwürdig besetzt und zudem geht hier auch nicht alles immer gut aus, wie in anderen Serien aus Hollywood. Alleine daher schon wert, angesehen zu werden. (Gruss an Frau Lutz ^^)

STAFFEL 1

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STAFFEL 2

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DAS GESETZ DER RACHE (Paramount Pictures)

am 12. April 2010 unter Action, Suspense, Thriller abgelegt

gesetz

Plötzlich und unerwartet dringen 2 Einbrecher in das Haus von Clyde Shelton ein und töten dessen Frau und Tochter. Beim Gerichtsprozess muss sich Staatsanwalt Nick Rice auf einen Deal einlassen und so kommt einer der beiden Verbrecher schon nach wenigen Jahren frei. Wäre er besser mal bei drei Mahlzeiten am Tag hinter schwedischen Gardinen geblieben, denn Shelton tötet in auf bestialische Weise. Doch damit nicht genug. Nach und nach nimmt er sich alle Beteiligten vor, die in den damaligen Prozess involviert waren. Selbst als er geschnappt und ins Gefängnis eingeliefert wird, hören die Morde nicht auf. Hat er einen Komplizen? Als im Umfeld von Rice die Menschen sterben wie die Fliegen, beginnt er intensiv nachzuforschen.

Ein Drehbuch von Kurt Wimmer kann nicht wirklich schlecht sein. Der Mann hat in der Vergangenheit fast durchweg überzeugende Geschichten geschrieben („Sphere“, „Der Einsatz“) und auch sein Regiedebüt „Equilibrium“ war sehr gelungen, floppte aber gnadenlos.

Zwar sind die Charaktere hier durchaus an manchen Stellen etwas überzeichnet und die Auflösung wieso der gute Shelton das alles so macht und kann, ist natürlich weit hergeholt, tut der Spannung aber keinen Abbruch.

Zudem ertappt man sich als Zuschauer dabei, dem Antihelden zunächst zu applaudieren, doch das schwenkt irgendwann um, als auch Menschen sterben, die nicht direkt an dem Fall beteiligt sind – ein interessanter Drehbuchkniff.

Gerard Butler bietet dabei eine ansprechende Leistung und auch Jamie Foxx, in meinen Augen nicht gerade mit irrsinnig schauspielerischem Talent gesegnet, ist in der Rolle des Staatsanwaltes glaubwürdig

Natürlich muss man hier schon einige Ungereimtheiten in Kauf nehmen, auf die ich jetzt nicht im Einzelnen eingehen will, weil ich sonst zu viel verraten würde, doch der Film ist durchweg spannend und auch rasant inszeniert. Sehenswert.

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halberchucky

STAG NIGHT (Koch Media)

am 12. April 2010 unter Horror abgelegt

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Nach einem Junggesellenabschied landet ein Quartett zunächst in der U Bahn und dann in den dazugehörigen Tunneln, denn nach einem missglückten Anmachversuch, „flüchten“ 2 Damen nach draußen, da die U Bahn eh gerade steht. Die Herren folgen alsbald – wären jedoch lieber in den Räumlichkeiten geblieben, denn bald sind die meisten von ihnen tot, denn im düsterem Untergrund lauern allerlei Gefahren und gefährliche zerzauste Irre, die hier schon lange hausen und Eindringlingen eher unfreundlich gesinnt sind.

Zuerst einmal muss man dem Film eine wirklich schön-schaurige Atmosphäre bescheinigen. Die weitverzweigten Gänge bilden da natürlich auch das optimale Umfeld. Zudem arbeitet man mit sehr vielen scharf/unscharf Einstellungen, was dem ganzen noch ein wenig mehr Intensität verleiht.

Wenn allerdings die böse Horde auftaucht wird es jedesmal ärgerlich, denn dann fängt die Kamera dermaßen heftig an zu zucken, wie Ratzingers Geschlechtsteil beim Akt nach 60jähriger Orgasmusabstinenz. Ich habe kein Problem damit, wenn man die Handkamera als Stilmittel einbaut, doch wenn man 2 Minuten am Stück nur Gewackele sieht, geht einem das mächtig auf den Zeiger, spart allerdings die Kosten für Effekte, denn die Splatterszenen sind immer schon vorbei, wenn man mal wieder was erkennt.

Eigentlich schade, denn ansonsten ist der Streifen durchaus interessant, wenn auch nicht gerade originell. Die Schauspieler sind ebenfalls passabel, doch der latente Wackelkameraeinsatz beschert hier einen glatten Minuspunkt. Bleiben unter dem Strich noch:

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THE CODE (Ascot Elite)

am 12. April 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Keith Ripley ist ein Meisterdieb und wird von der Polizei schon jahrelang gejagt. Für seinen neuesten Coup benötigt er allerdings Hilfe und engagiert auf ungewöhnliche Weise den „Kollegen“ Gabriel Martin. Der scheint erst nicht interessiert, doch dann lernt er dessen Nichte kennen und lieben. Jetzt sieht das ganze schon anders aus. Allerdings gestaltet sich der Bruch schwierig, denn die Sicherheitsvorkehrungen sind mehr als gründlich. Und dann ist da auch noch der russische Schurke hinter den beiden her….

Menschen die Filme wie „The Score“ oder „Heist“ mögen, werden auch Gefallen an THE CODE finden. Der Film bietet ordentliche Unterhaltung, ohne jeglichen Tiefgang.

Morgan Freeman, einer meiner Lieblingsschauspieler, der es sich aber zwischenzeitlich mal verscherzt hatte, weil er in dem Ultraschwachsinn „Wanted“ mitspielte, überragt hier wieder mit seiner Leinwandpräsenz und spielt Antonio Banderas (erwartungsgemäß) an die Wand, obwohl er nicht mal ein Drittel seines Könnens zeigen muss. Die hoffnungslos unterschätzte Radha Mitchell, kann leider nicht zeigen was sie drauf hat, denn ihre Rolle ist dafür zu einseitig und unspektakulär ausgelegt.

Fazit: Brave Unterhaltung, die fast schon als familientauglich durchgeht und irgendwann mit Sicherheit mal ein SAT1 FILM FILM wird. Wem das genügt, wird nicht enttäuscht werden.

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DIE GRENZE (Kinowelt)

am 12. April 2010 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Die Lage in Deutschland ist ernst geworden. Die Börsenkurse brechen ein, Benzin wird immer teurer und das Land steht vor dem Kollaps. Ein perfekter Nährboden für radikale Parteien, die versuchen die Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Die rechte DNS erhält immer mehr Zulauf und möchte, das aus Mecklenburg-Vorpommern ein eigenständiges Land wird. Ins gleiche Horn, nur mit wesentlich weniger radikalen Methoden, bläst die Linke unter Chef Geri. Die Regierung sieht ihre Felle wegschwimmen und unterstützt letztgenannten, weil die Gruppierung unter akuter Geldnot leidet und so besser zu kontrollieren ist, während die DNS aufgrund ihres steinreichen Vorsitzenden Maximilian Schnell, diesbezüglich keinerlei Probleme hat. Um letzteren aufzuhalten, schleust man seinen ehemals besten Freund Rolf Haas in die Partei ein, damit dieser wichtige Informationen sammeln kann.

Doch wie das dann letztendlich abläuft, insbesondere wie man Haas dazu bekommt diesen „Job“ zu erledigen, ist hanebüchen. Ebenso wie große Teile des Films, für den mit Roland Suso Richter einer der besten deutschen Regisseure verpflichtet wurde und zudem die gleichen Leute am Drehbuch mitwirkten wie im genialen „Verschwende deine Jugend“. Dafür ist das Ergebnis mau.

Allerdings – betrachtet man „Die Grenze“ als reinen Unterhaltungsfilm erfüllt er die Ansprüche durchaus, denn ich habe die 3 Stunden am Stück gesehen und war an keiner Stelle gelangweilt.

Wenn man sich aber die öffentlichen Diskussionen zu dem Streifen ansieht, die in fast jeder Gazette geführt wurden, scheitert der Film kläglich, dafür gibt es hier zu viele Stereotypen und konstruierten Unsinn.

Zudem ist, und das werden die meisten nicht ahnen, „Die Grenze“ eigentlich ein Horrorfilm, denn es wimmelt hier von Mutanten. Der Werbefachmann mutiert zum Undercover Agent, der brave Fischer zum unerschrockenen Soldaten, die Ex-Frau wird ebenfalls Agent (war aber früher immerhin mal Polizistin..hoho) und ein in der Organisation eingesetzter Spitzel mutiert zum Helden, als er sich todesmutig eine Kugel ins Hirn jagt, um Haas und Land zu retten. Hallelujah was eine Scheiße.

Schauspielerisch ist das gar nicht mal übel, denn Fürmann agiert glaubwürdig (obwohl es seine Figur eigentlich gar nicht zulässt) und Kretschmann finde ich immer klasse und hat internationales Format.

Hier gibts von mir 2 Bewertungen:

ALS  UNTERHALTUNGSFILM

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ALS REALISTISCHES SZENARIO

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THE PROTOCOL (Koch Media)

am 12. April 2010 unter Drama, Thriller abgelegt

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Raoul Krafts Leben wird plötzlich aus den Fugen gerissen, als er erfährt, dass sein Sohn Frank einen tödlichen Unfall hatte. Auf dessen Handy meldet sich jedoch eine Frau die behauptet, dass dieser Opfer einer mysteriösen Tablettenversuchsreihe wurde. Kraft forscht nach und kommt hinter üble Machenschaften eines Pharmaunternehmens. Mit Hilfe der ominösen Anruferin, mit der er alsbald nach anfänglichem Zögern doch Kontakt aufnimmt, versucht er den Konzern zur Strecke zu bringen. Doch das gestaltet sich erwartungsgemäß schwer.

Das Hauptproblem des Films ist, dass er erst einmal locker 35 Minuten braucht, um in die Gänge zu kommen. Danach allerdings gestaltet sich das ganze recht spannend und ist mit deutlich mehr Action gespickt.

Auch das Ende ist sehr gelungen, denn da wird die eigentliche Hoffnungslosigkeit aufgezeigt, der sich eine einzelne Person gegenübersieht, im Kampf gegen einen großen Konzern.

Insgesamt kann man sich den Streifen durchaus ansehen, ist allerdings in seinem Inszenierungsstil sehr europäisch gehalten, was vielen nicht unbedingt zusagen wird. Ein wenig mehr Drive am Anfang hätte dem Ganzen auch gut zu Gesicht gestanden. Trotzdem keine Zeitverschwendung – auch wegen einem recht guten Schauspielerensemble.

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