DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123 (Sony Pictures)
am 07. März 2010 unter Action, Suspense abgelegt
Walter Garber ist Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn und wurde gerade in einen Bestechungsfall verwickelt – hat also momentan nicht die allerbesten Karten bei seinen Chefs. Ausgerechnet er kommt nun in die Situation, mit einem kaltblütigen Gangster Verhandlungen zu führen. Dieser hat nämlich eine U-Bahn mitsamt Geiseln in seiner Gewalt und fordert ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar. Wird dies nicht binnen einer bestimmten Frist gezahlt, soll minütlich eine Geisel getötet werden. Garber versucht so viel wie möglich über seinen „Gesprächspartner“ herauszufinden und ihn abzulenken. Doch der lässt sich nicht so leicht übertölpeln.
Die spannendsten Momente dieses Streifens sind daher auch die Dialoge zwischen Travolta und Washington, die sich beide für ihre Rollen keineswegs schauspielerisch verausgaben müssen.
Tony Scott, bekannt dafür in einer Minute mehr Schnitte zu setzen als andere in einem ganzen Film, hält sich zum Glück (für seine Verhältnisse) einigermaßen zurück, so das der Streifen nicht zu einem MTV-Videoclip verkommt.
Allerdings ist das Ganze vollkommen vorhersehbar, inklusive dem Ende, das man sich so eigentlich schon nach 20 Minuten zusammenreimen kann.
Die wenigsten werden wissen, dass es sich hierbei um ein Remake aus dem Jahre 1974 handelt, in dem Walter Matthau, die Rolle von Denzel Washington und Robert Shaw die Travoltas spielte. Ersterer war hier in einer seiner wenigen ernsten Rollen zu sehen.
Fazit. Popcorn Kino ohne jeglichen Tiefgang und vorhersehbar von Anfang bis Ende. Trotzdem kann man den Streifen natürlich nicht zerreißen, denn seine Funktion ist gute Unterhaltung zu bieten – und diesem Anspruch wird er gerecht.



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