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Archiv für den 07. März 2010

CARGO (Ascot Elite)

am 07. März 2010 unter SciFi abgelegt

cargo

Im Jahre 2270 ist die Erde nur noch ein Wrack und Leben ist nur noch an wenigen Stellen möglich. Rettung bietet lediglich das neue Paradies RHEA an, fast 4 Jahre Flugreise von der Erde entfernt und nur für die Privilegierten und Reichen finanzierbar. Die junge Ärztin Laura heuert auf dem Frachter CARGO an, um sich hier das Geld zu verdienen, um eben dieses neue gelobte Land zu erreichen, in dem ihre Schwester mit ihren beiden Kindern schon wohnt. Die Besatzung der Cargo hält abwechselnd 8 Monate Wache, der Rest der Crew verbringt die Zeit im Kälteschlaf. Als Laura während ihrer Schicht seltsame Geräusche wahrnimmt und sich die Zeichen verdichten dass ein fremder Passagier an Bord ist, weckt sie den Captain und den Sicherheitschef auf. Bei einer Untersuchung der Laderäume stellt man fest, dass mitnichten Baumaterial transportiert wird, sondern lebende Menschen in großen Containern. Als der Captain auf merkwürdige Weise zu Tode kommt, forscht Laura nach und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Die bisherigen Kritiken die ich gelesen habe, waren eher mau. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn der Streifen hat eine phantastische Atmosphäre, die teilweise ein wenig an EVENT HORIZON erinnert. Zwar ist der Film für diese Genre relativ dialoglastig, doch vor allem das unterkühlte Ambiente und die Soundkulisse sorgen dafür, dass man fast die komplette Laufzeit gebannt vor dem Beamer sitzt.

Auch von der Ausstattung braucht sich diese europäische Produktionen aus dem Land der Ricola Bonbons nicht hinter amerikanischen Produktionen zu verstecken. Das Raumschiff sieht klasse aus und die Außenaufnahmen im Weltall sind ebenfalls hochwertig.

Das einzige was man CARGO vorwerfen könnte ist, dass es gegen Ende doch etwas zu lange dauert bis es dann endlich zum Finale kommt und man dies schon ein wenig vorausahnen kann, wenn man schon mal den ein oder anderen Film in seinem Leben gesehen hat.

Trotzdem fand ich den Film von Anfang bis Ende spannend, auch wenn es sich eher um ein Drama im Weltraum, denn um einen klassischen Science Fiction Film handelt. Für mich ein Geheimtipp.

6chuckys

MESSENGERS 2 – THE SCARECROW (Ascot Elite)

am 07. März 2010 unter Horror abgelegt

scare

John Rollins steht vor dem finanziellen Ruin. Seine Maisfelder werfen nicht genügend ab, die Krähen Fressen seine Ernte und die Bank sitzt ihm im Nacken. Als er eines Tages im Schuppen eine alte Vogelscheuche findet und diese aufstellt, sind am nächsten Tag alle Krähen tot. Kurz darauf blühen und gedeihen die Felder. Und auch lästige Konkurrenten wie der Banker oder ein Verehrer seiner Gattin erliegen seltsamen Unfalltoden. Als sich herausstellt, dass die Vogelscheuche mit diesen Vorfällen zu tun hat, beschließt John, diese zu verbrennen. Doch die lässt sich nicht so leicht aus dem Weg räumen….

Maisfelder waren schon immer ein beliebter Schauplatz für Horrorfilme, man denke nur an die „Kinder des Zorns“-Geschichten. Die Szenen die dort spielen sind aufgrund der Location auch die spannendsten.

Die Story ist natürlich komplett hirnverbannt und vollkommen unlogisch, aber diesen Anspruch darf man an so einen Film auch nicht stellen.

Schauspielerisch ist das überraschend gut, denn mit Norman Reedus (Der blutige Pfad Gottes), Richard Riehle (Red) und Heather Stephens (Lost higway) konnte man, für einen kleinen B-Movie Horror, doch einen erstaunlichen Cast gewinnen.

Fazit: Grundsolider Schocker mit einigen gelungenen Schreckmomenten, der allerdings gegen Ende reichlich abstrus wird. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

4chuckys

DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123 (Sony Pictures)

am 07. März 2010 unter Action, Suspense abgelegt

pelham

Walter Garber ist Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn und wurde gerade in einen Bestechungsfall verwickelt – hat also momentan nicht die allerbesten Karten bei seinen Chefs. Ausgerechnet er kommt nun in die Situation, mit einem kaltblütigen Gangster Verhandlungen zu führen. Dieser hat nämlich eine U-Bahn mitsamt Geiseln in seiner Gewalt und fordert ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar. Wird dies nicht binnen einer bestimmten Frist gezahlt, soll minütlich eine Geisel getötet werden. Garber versucht so viel wie möglich über seinen „Gesprächspartner“ herauszufinden und ihn abzulenken. Doch der lässt sich nicht so leicht übertölpeln.

Die spannendsten Momente dieses Streifens sind daher auch die Dialoge zwischen Travolta und Washington, die sich beide für ihre Rollen keineswegs schauspielerisch verausgaben müssen.

Tony Scott, bekannt dafür in einer Minute mehr Schnitte zu setzen als andere in einem ganzen Film, hält sich zum Glück (für seine Verhältnisse) einigermaßen zurück, so das der Streifen nicht zu einem MTV-Videoclip verkommt.

Allerdings ist das Ganze vollkommen vorhersehbar, inklusive dem Ende, das man sich so eigentlich schon nach 20 Minuten zusammenreimen kann.

Die wenigsten werden wissen, dass es sich hierbei um ein Remake aus dem Jahre 1974 handelt, in dem Walter Matthau, die Rolle von Denzel Washington und Robert Shaw die Travoltas spielte. Ersterer war hier in einer seiner wenigen ernsten Rollen zu sehen.

Fazit. Popcorn Kino ohne jeglichen Tiefgang und vorhersehbar von Anfang bis Ende. Trotzdem kann man den Streifen natürlich nicht zerreißen, denn seine Funktion ist gute Unterhaltung zu bieten – und diesem Anspruch wird er gerecht.

4chuckys

CARRIERS (Splendid)

am 07. März 2010 unter Drama, Horror abgelegt

cari

Brain, Danny, Kate und Bobby sind einige der wenigen Überlebenden eines Massenvirus. Sie weilen noch unter den Gesunden, weil sie strenge Regeln befolgen. Man will sich zu einem Strand vorkämpfen, an dem die Brüder ihre Kindheit verbracht haben. Als ihnen auf dem Highway das Benzin ausgeht sind sie gezwungen, Frank und seine bereits infizierte Tochter mitzunehmen. Der will zu einem mysteriösen Ort, an dem man angeblich ein Gegenmittel für die Seuche erfunden hat, um seiner Tochter zu retten. Doch dort angekommen erweist sich das ganze als Lüge. Dann begeht Brains Freundin Bobby einen großen Fehler und die Verbliebenen müssen eine harte Entscheidung treffen.

Glücklicherweise rennen in CARRIERS keine Zombies durch die Gegend und fallen andere Menschen an, denn das Thema ist nun wirklich durcher als die Versprechungen unserer Regierung bzgl. Steuersenkungen. Das Virus überträgt sich bei Kontakt mit dem Infizierten, die zwar nicht gerade gesund aussehen, aber andere nicht anfallen.

Insofern ist der Film weit mehr Drama als Horrorfilm und beinhaltet sehr viele dialoglastige Abschnitte, was die Metzelfreunde eher nicht ansprechen wird.

Apropos Gemetzel – das hält sich in Grenzen und Ekeleffekte werden nur hier und da eingestreut, um die Auswirkungen der Seuche zu zeigen, nicht um den Zuschauer mit Gore-Szenen zu verwöhnen.

New Captain Kirk Chris Pine schlägt sich eben wacker so wie der Rest der Crew, durch ein mit wenigen Mitteln erzeugtes Endzeitszenario, das glücklicherweise nicht mit einem unpassenden Happy-End abschließt, sondern der Situation angemessen ist.

Könnte Leuten gefallen, die auch MUTANTS mochten.

5chuckys