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Archiv des Monats März 2010

WHITEOUT (Warner Home Video)

am 26. März 2010 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

whits

U.S. Marshall Carrie Stetko hat sich an den Arsch der Welt versetzen lassen, um die Vergangenheit zu vergessen, denn sie wurde von ihrem Partner hintergangen. Jetzt verrichtet sie ihren Job auf einer Forschungsstation in der Antarktis, wo es natürlich nicht allzu viele Fälle zu lösen gilt. Eines Tages jedoch wird jedoch im absoluten Niemandsland eine Leiche entdeckt, die übel zugerichtet wurde. Als Carrie einem Notruf einer anderen Station folgt, wird sie fast von einem Angreifer getötet. Zusammen mit dem ihr zugeteilten UN-Beamten Pryce, versucht sie die Sache aufzuklären und deckt eine unglaubliche Geschichte auf.

Eigentlich ein Film der nicht unbedingt in meine Richtung geht, weil er von Anfang an auf Mainstream gebügelt ist. Allerdings ist die Umgebung für einen Thriller ungewöhnlich und auch die sensationellen Landschaftsaufnahmen sind toll eingefangen.

Inmitten dessen liefert Anti-Schauspielerin Kate Beckinsale eine erstaunlich gute Performance ab und wird dabei von Altmeister Tom Skeritt und Gabriel Macht glänzend unterstützt. Die Story ist jetzt nicht der Bringer und relativ vorhersehbar, doch das sind nun mal die Gesetze des Mainstreams.

Aufgrund der wirklich tollen Atmosphäre gibts hierfür 5 Chuckys

4chuckys

Dem aufmerksamen Leser wird jedoch nicht entgangen sein, das da oben nur 4 Chucks stehen und die auch noch mit Müh und Not, denn Mainstream hin oder her, irgendwann nervts dann doch mal und zwar in folgenden Punkten:

  1. traumatisierte Bullen gehen mir mittlerweile noch mehr auf den Zeiger als die monatlichen Gehaltsabzüge.

  2. Wieso ist in nahezu jedem Hollywood Film immer der liebe Kerl am Ende der böse und wieso ist das jedes mal vollkommen unüberraschend? Was uns zu

  3. führt. Wieso muss diese Person immer einen pathetischen Abgang inszenieren? Ist Hollywood wirklich nicht in der Lage sich mal etwas anderes einfallen zu lassen oder wollen die Leute eben nur das sehen?

So kann man einen durchaus guten Film auch verschandeln. Über einen Punkt Abzug in der B-Note. Schade.

PANDORUM (Highlight)

am 26. März 2010 unter Horror, SciFi abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 2173. Dies sind nicht die Abenteuer des Raumschiff Enterprise während auf der guten alten Erde alles in Ordnung ist. Dies ist das Raumschiff Elysium, das auf einer Mission zum erdähnlichen Planeten Talis unterwegs ist, um dort die Rasse Mensch zu retten, denn auf unserem Heimatplaneten herrscht Überbevölkerung und Nahrungsknappheit. Als Bower aus dem Kälteschlaf aufwacht und kurz darauf auch Lt. Payton, wissen beide nicht, was auf dem Schiff los ist und wo sie sich genau befinden. Als sich ersterer im Raumschiff umsieht, stößt er schon bald auf einen Toten und der bleibt wahrlich nicht der letzte. Während Bowers Kälteschlafs haben sich auf dem Schiff merkwürdige Dinge ereignet und der Kampf ums Überleben der Menschheit geht hier weiter.

Ich lasse bewusst mal offen was auf dem Schiff genau passiert, denn das war für mich eine ziemliche Überraschung, weil der Film anfangs eigentlich in eine ganz andere Richtung steuert, vielleicht seit ihr dann genauso verstört wie ich.

Die Kulissen dieses Sci-Fi Films sind exzellent und auch die Trickeffekte können sich durchaus sehen lassen. Der stärkste Teil des Films ist zweifelsohne die erste halbe Stunde, weil man da nicht weiß was Sache ist und wie es weitergeht. So ist man auf dem gleichen Stand wie die Besatzung und das macht das Ganze sehr spannend und interessant.

Allerdings schleichen sich im letzten Abschnitt turmhohe Logiklöcher ein, die das Vergnügen etwas trüben. Insbesondere wieso der Charakter von Quaid eigentlich im Kälteschlaf lag, macht nach der Auflösung überhaupt keinen Sinn – wie auch so einiges andere nicht.

Trotzdem gibt’s hierfür 6 der kleinen Chuckheimers, denn die Atmosphäre des Streifens garniert mit wohlgesetzten Schockeffekten hat mir richtig gut gefallen, und in diesem Genre gab es in den letzten Jahren eh wenig positives zu bewundern.

Wer allerdings eher auf klassischen Sci-Fi mit Weltraumkämpfen und Schlachten steht, ist hier definitiv fehl am Platz. Eher für Menschen geeignet, die „Event horizon“ mochten.

6chuckys

AS GOOD AS DEAD (Kinowelt)

am 26. März 2010 unter Reviews, Suspense, Thriller abgelegt

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Ein schlechter Tag für Ethan, einen alleinerziehenden Fotojournalisten. Zuerst macht ihm sein Vermieter die Hölle heiß und droht damit, ihn aus der Wohnung zu werfen und dann stehen plötzlich auch noch 2 zwielichtige Gestalten vor der Tür, die ihm ans Leder wollen. Diese behaupten nämlich, das er an dem Mord ihres Sektenführers beteiligt war und wollen aus ihm herausquetschen, wer noch eine Mitschuld trägt. Als Ethans Nachbarin und seine Familie mit ins Spiel kommen, scheint der Journalist alles zu sagen was sie von ihm hören wollen. Doch es kommt ganz anders.

Allerdings erst nach ermüdenden 60 Minuten, in denen eigentlich nichts passiert als Folterungen, garniert mit teilweise sehr aufgesetzt wirkenden Dialogen, die nicht unbedingt glaubwürdig erscheinen.

Ungewöhnlich allerdings ist die Rolle von Andie Mac Dowell, als Witwe des Sektenführers, da sie ja sonst auf Komödien gebucht ist und in letzter Zeit eher weniger im Kino zu sehen war. Cary Elwes kennt sich ja durch SAW bereits aus in Sachen Folterungen und spult die gleiche Mimik ab wie damals.

Fazit: Als 30minütiger Kurzfilm hätte das durchaus was werden können, doch so zieht sich das ganze endlos lange hin, bis es dann zur (eigentlich nicht wirklich) überraschenden Auflösung kommt. Keine Zeitverschwendung, aber wenn man den Streifen verpasst, hat man auch nichts versäumt.

3chuckys

NICHTS ALS DIE WAHRHEIT (Capelight)

am 26. März 2010 unter Drama, Reviews abgelegt

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Peter Rohm ist aufstrebender Anwalt und befasst sich nebenbei mit der Geschichte des Josef Mengele, der während des Naziregimes grausame Experimente an Menschen durchführte und sie auch umbringen ließ. Zudem will er über dieses Thema ein Buch veröffentlichen. Dann wird Rohm verschleppt und trifft einen alten Mann, der behauptet eben dieser Mengele zu sein. Doch wie ist das möglich? Laut medizinischen Unterlagen kam der Schwerverbrecher bereits 1979 um. Doch es wird noch perfider. Der Greis reist nämlich in Deutschland ein und verkündet lauthals, dass er sich dem deutschen Gericht stellen wird und in Rohm bereits einen Verteidiger gefunden habe. Natürlich lehnt dieser zunächst ab, doch sein Interesse, mehr über die damalige Zeit und die Beweggründe von Mengeles Handlungsweisen zu erfahren, lassen ihn das Mandat doch übernehmen. Aber sein Klient denkt gar nicht daran, auf „schuldig“ zu plädieren.

Der Streifen ist zwar neu auf DVD erschienen, wurde aber bereits 1999 gedreht – zu einem Zeitpunkt, als es auch einigermaßen realistisch erschien, das Mengele noch leben könnte. Trotzdem ist die Geschichte relativ zeitlos und wurde mit Kai Wiesinger und Götz George exquisit besetzt.

Insbesondere letzterer macht einen tollen Job, auch wenn er mal wieder die Hälfte des Films nur nuschelt, was es durchaus erschwert, alles zu verstehen. Er spielt den Kriegsverbrecher mit einer beeindruckenden Leinwandpräsenz und es gelingt ihm, dem Zuschauer ab und an sogar so etwas wie ein wenig Verständnis für seine Taten zu vermitteln, was eigentlich gar nicht möglich ist.

Fazit: Interessante Story, gute Dialoge und ein starkes Ensemble zeigen, das die Deutschen nicht nur Komödien drehen können.

6chuckys

ORPHAN (Kinowelt)

am 26. März 2010 unter Horror abgelegt

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Kate und John haben eine schwere Zeit hinter sich. Sie hat ein ungeborenes Kind verloren und Probleme darüber hinwegzukommen. Obwohl man bereits 2 putzige Racker hat, entschließt man sich, ein weiteres zu adoptieren. Die Wahl fällt auf die eloquente Esther, die sich auch sehr schnell heimisch fühlt. Doch mit der Zeit häufen sich im Umfeld der Kinder mysteriöse Vorkommnisse und das so freundliche erscheinende Mädchen entpuppt sich zu einem ganz linken Gör, welches ganz andere Pläne schmiedet, als ein fröhliches Zusammenleben.

Ein Lob gebührt hier dem Autor, im Zusammenspiel mit dem Regisseur, denn das Thema böses Kind ist durchgelutschter als die Wahlversprechen der deutschen Parteien. Dennoch gelingt es hier wirklich völlig neue Aspekte und Ideen einzubringen, die man so noch nicht tausendmal gesehen hat.

Das Psychoduell zwischen Mum (Vera Farmiga die mir schon sehr positiv in „Nichts als die Wahrheit” auffiel) und Adoptivtochter (überragend: Isabelle Fuhrmann) ist nach nur kurzer Anlaufzeit richtig spannend und zudem recht glaubwürdig inszeniert.

Einen dicken Pluspunkt gibt es auch noch für die Auflösung, denn die ist originell und vor allem schlüssig und läuft zum Glück nicht auf die typische „Beelzebub schickt bösen Nachwuchs auf die Erde“ – Kacke hinaus.

Fazit: Durchgehend spannender und gut besetzter Psychohorror, der völlig zu Unrecht im Kino floppte.

7chuckys

TRIANGLE (Ascot Elite)

am 12. März 2010 unter Horror, Thriller abgelegt

triangle

Jess will das Wochenende mit Freunden auf einer kleinen Jacht verbringen und ein wenig ausspannen, denn ihr behinderter Sohn hält sie ganz schön auf Trab und da tut Erholung Not. Anfangs genießt sie den Turn, doch dann zieht ein heftiger Sturm aus und das Boot kentert. Glücklicherweise streifen sie einige Stunden später einen riesigen Dampfer und können sich an Bord retten. Doch der große Kahn scheint menschenleer zu sein. Plötzlich eröffnet ein Unbekannter auf die Gestrandeten das Feuer. Doch das ist erst der Anfang einer grauenvollen Odyssee, die insbesondere auf Jess wartet und in denen sie immer wieder mit schlimmen Ereignissen ihren jüngsten Vergangenheit konfrontiert wird.

Wer jedoch nun einen konventionellen Horrorfilm erwartet, der wird hier enttäuscht werden, denn Mitte des Films gibt es eine vollkommen unvorhersehbare Wendung. Stichwort Zeitschleife. Mehr will ich nicht verraten.

Zuerst fand ich das dann doch etwas zu abstrus und wollte mich nicht wirklich mit diesem Richtungswechsel anfreunden. Doch nach und nach klärt sich alles immer mehr auf und die Ereignisse gewinnen an Logik, bis am Ende dann alles zusammenlauft.

Das ist alles sehr ungewöhnlich aufgebaut und es gibt ein paar wirklich neue Ideen, die man so noch nicht in anderen Streifen gesehen hat – so etwas gibt immer Pluspunkte.

Man hätte TRIANGLE auch in eine andere Richtung laufen lassen und einen klassischen Horrorthriller schneidern können, denn auf einem großen Ozeandampfer gibt es viele Möglichkeiten, Suspense zu erzeugen. Doch diese Variante gefällt mir persönlich (im Nachhinein) besser.

Fazit: Unkonventioneller Horror-Mystery-Thriller, der zum Mitdenken animiert. Zudem sind die Filme über die man auch nach dem Abspann noch nachdenkt eh immer die besten und das habe ich eine ganze zeitlang getan. Verdiente:

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SPOOKS (Polyband) Staffel 1

am 12. März 2010 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Das hört sich vom Klang erstmal nach  Mystery an, hat allerdings mit dieser Thematik überhaupt nichts zu tun. Es handelt sich hierbei um eine TV-Serie die sich mit der Arbeit des MI5 beschäftigt, einer britischen Organisation, die darauf spezialisiert ist, das Land gegen Terroristen und Radikale zu verteidigen und dabei selbst nicht immer mit ganz legalen Methoden agiert.

Im Land der Queen läuft gerade das achte Jahr dieser Serie an, was auch ein Beleg für die hohe Qualität ist. Ich nehme allerdings an, dass mittlerweile von der Original Besetzung kaum mehr einer dabei ist, denn die hier vorliegende Staffel ist bereits aus dem Jahre 2002.

Wem 24 zu amerikanisch und realitätsfremd ist, dem sei SPOOKS ans Herz gelegt, denn hier gibt es höchst originelle Fälle zu sehen, die auch meistens nicht in ein klassisches Happy-End münden, was ich bei solchen Serien eh immer hasse, denn in der Realität bleiben eben nun mal auch Menschen auf der Strecke.

Zudem werden in Staffel 1 auch die privaten Probleme und Sorgen der Agenten beleuchtet, die teilweise ein Doppelleben führen müssen, um ihre Liebsten nicht zu gefährden, genau wie „normale“ Menschen Geldprobleme haben oder ihren Job auch mal ausnutzen um selbst kriminelle Delikte zu begehen.

Auch wenn man nicht wirklich optisch mit Gewalt konfrontiert wird, sind manche Stellen doch psychisch recht hart und würden zur Primetime in Deutschland niemals laufen.

Fazit. Spannende und interessante Serie der BBC, die abseits vieler Agenten-Klischees das Leben des MI5 aufzeigt. Mehr davon bitte.

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ICE TWISTER (Sunfilm)

am 12. März 2010 unter SciFi, Suspense abgelegt

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Während eines wissenschaftlichen Experiments, das sich damit beschäftigt, künstlich Regen zu erzeugen, passiert eine Katastrophe, denn aus eben diesem Regen entstehen Eistornados, die sich scheinbar ohne nachvollziehbares System auf der Erde blicken lassen und heftige Verwüstung anrichten. Als diese Stürme auf eine Großstadt zusteuern, versuchen die Wissenschaftler mit Hilfe eines Ex-Kollegen, der mittlerweile Buchautor ist, das bevorstehende Desaster zu stoppen. Doch alle Versuche scheitern, bis der Schriftsteller eine gewagte und kuriose Idee hat.

Das diese zum Erfolg führt ist selbstverständlich von vornherein klar, denn sonst würde das Ganze ja übelst ausgehen und so etwas wollen wir ja nicht im Fernsehen zeigen, denn hierbei handelt es sich um einen fürs TV produzierten Streifen.

Akzeptiert man erstmal die hanebüchene Story weiß ICE TWISTER aber überraschend gut zu unterhalten. Es gibt keine langen Verschnaufpausen, die Effekte sind auch ganz passabel und die Schauspieler nicht die allerschlechtesten.

Wenn der Streifen mal um 20.15 Uhr in SAT 1 läuft, kann man ihn sich durchaus mal ansehen ohne dabei sein Zeit zu verschwenden. Ob man den nun unbedingt in seiner heiligen Filmsammlung im Regal stehen haben muss, wage ich allerdings mal zu bezweifeln.

FÜR EINEN TV FILM:

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CARGO (Ascot Elite)

am 07. März 2010 unter SciFi abgelegt

cargo

Im Jahre 2270 ist die Erde nur noch ein Wrack und Leben ist nur noch an wenigen Stellen möglich. Rettung bietet lediglich das neue Paradies RHEA an, fast 4 Jahre Flugreise von der Erde entfernt und nur für die Privilegierten und Reichen finanzierbar. Die junge Ärztin Laura heuert auf dem Frachter CARGO an, um sich hier das Geld zu verdienen, um eben dieses neue gelobte Land zu erreichen, in dem ihre Schwester mit ihren beiden Kindern schon wohnt. Die Besatzung der Cargo hält abwechselnd 8 Monate Wache, der Rest der Crew verbringt die Zeit im Kälteschlaf. Als Laura während ihrer Schicht seltsame Geräusche wahrnimmt und sich die Zeichen verdichten dass ein fremder Passagier an Bord ist, weckt sie den Captain und den Sicherheitschef auf. Bei einer Untersuchung der Laderäume stellt man fest, dass mitnichten Baumaterial transportiert wird, sondern lebende Menschen in großen Containern. Als der Captain auf merkwürdige Weise zu Tode kommt, forscht Laura nach und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Die bisherigen Kritiken die ich gelesen habe, waren eher mau. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn der Streifen hat eine phantastische Atmosphäre, die teilweise ein wenig an EVENT HORIZON erinnert. Zwar ist der Film für diese Genre relativ dialoglastig, doch vor allem das unterkühlte Ambiente und die Soundkulisse sorgen dafür, dass man fast die komplette Laufzeit gebannt vor dem Beamer sitzt.

Auch von der Ausstattung braucht sich diese europäische Produktionen aus dem Land der Ricola Bonbons nicht hinter amerikanischen Produktionen zu verstecken. Das Raumschiff sieht klasse aus und die Außenaufnahmen im Weltall sind ebenfalls hochwertig.

Das einzige was man CARGO vorwerfen könnte ist, dass es gegen Ende doch etwas zu lange dauert bis es dann endlich zum Finale kommt und man dies schon ein wenig vorausahnen kann, wenn man schon mal den ein oder anderen Film in seinem Leben gesehen hat.

Trotzdem fand ich den Film von Anfang bis Ende spannend, auch wenn es sich eher um ein Drama im Weltraum, denn um einen klassischen Science Fiction Film handelt. Für mich ein Geheimtipp.

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MESSENGERS 2 – THE SCARECROW (Ascot Elite)

am 07. März 2010 unter Horror abgelegt

scare

John Rollins steht vor dem finanziellen Ruin. Seine Maisfelder werfen nicht genügend ab, die Krähen Fressen seine Ernte und die Bank sitzt ihm im Nacken. Als er eines Tages im Schuppen eine alte Vogelscheuche findet und diese aufstellt, sind am nächsten Tag alle Krähen tot. Kurz darauf blühen und gedeihen die Felder. Und auch lästige Konkurrenten wie der Banker oder ein Verehrer seiner Gattin erliegen seltsamen Unfalltoden. Als sich herausstellt, dass die Vogelscheuche mit diesen Vorfällen zu tun hat, beschließt John, diese zu verbrennen. Doch die lässt sich nicht so leicht aus dem Weg räumen….

Maisfelder waren schon immer ein beliebter Schauplatz für Horrorfilme, man denke nur an die „Kinder des Zorns“-Geschichten. Die Szenen die dort spielen sind aufgrund der Location auch die spannendsten.

Die Story ist natürlich komplett hirnverbannt und vollkommen unlogisch, aber diesen Anspruch darf man an so einen Film auch nicht stellen.

Schauspielerisch ist das überraschend gut, denn mit Norman Reedus (Der blutige Pfad Gottes), Richard Riehle (Red) und Heather Stephens (Lost higway) konnte man, für einen kleinen B-Movie Horror, doch einen erstaunlichen Cast gewinnen.

Fazit: Grundsolider Schocker mit einigen gelungenen Schreckmomenten, der allerdings gegen Ende reichlich abstrus wird. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

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