DAS ZEICHEN DES MÖRDERS (Koch Media)

Johan ist ein Polizeianwärter mit großem Scharfsinn und enormer Kombinationsgabe. Daher holt man den jungen Nachwuchs-Cop in ein Team, dass helfen soll, eine mysteriöse Mordserie aufzuklären, bei der es immer zwei Gemeinsamkeiten gibt. Der Täter lässt es wie einen Selbstmord aussehen und markiert den Tatort mit einem merkwürdigem Zeichen. Als sich nach den ersten Nachforschungen herausstellt, das der Mörder ein Student der benachbarten Uni sein könnte, schleust man Johan dort ein. Doch die Spur scheint im Sand zu verlaufen. Als dieser jedoch unbeirrt weiterforscht, da eine andere Spur ebenso ins Nichts führt, bringt er sich und seine neuen Freunde in Lebensgefahr.
Endlich mal wieder ein Film mit Andreas Wilson, dem grandiosen Darsteller aus dem ebenso grandiosen „Faustrecht“. Diesmal in einer ganz anderen Rolle, denn statt die Fäuste zu schwingen, lässt er hier lieber die Gehirnzellen rattern und macht als Ermittler ebenfalls eine gute Figur.
Die Story bekommt nun nicht gerade einen Innovationspreis und die Schweden haben schon einen recht eigenwilligen Stil, der für die normalen Sehgewohnheiten der Westeuropäer doch eher gemächlich angelegt ist.
Trotzdem ein interessanter Streifen, dessen Auflösung man vor allem nicht schon nach zwanzig Minuten ahnt, wie in so vielen anderen Thrillern der letzten Monate.
Wer mit dem oben erwähnten typisch nordischen Stil keine Problem hat (wie z.B. Deadlyfriend) kann einen Blick riskieren. Fans von Tony Scott Filmen jedoch sollten hierum einen weiten Bogen machen.

13 November 2010 um 22:08
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