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CITY OF EMBER (Capelight)

city

In der letzten Zeit gibt es doch einige Filme die mich ratlos zurücklassen – dieser Streifen hier gehört definitiv dazu. Auch nach intensivem Nachdenken ist es fast unmöglich eine Wertung abzugeben, da die Macher so vieles richtig, aber auch genauso viel falsch gemacht haben.

Lina und Doon leben in Ember, einer Stadt unterhalb der Erde. Die Einwohner wissen dies jedoch nicht – Sonnenlicht ist ihnen gänzlich fremd. Der Generator, der dafür sorgt dass die Stadt mit Energie versorgt wird, droht nun zusammenzubrechen. Der technisch begabte Doon ist fest davon überzeugt, dass Ember bald untergehen wird und will dies mit allen Mitteln verhindern. Das es eine Welt außerhalb der Stadt gibt weiß er nicht mit Bestimmtheit, ahnt es aber, zumal sein Vater immer mal wieder Andeutungen diesbezüglich macht. Doch es ist streng verboten in Gebiete außerhalb Embers vorzudringen. Als Loons beste Freundin Lina eine merkwürdige Box findet, die von den Erbauern der Stadt gefertigt wurde, stellen sie Nachforschungen an und beiden wird schon bald klar, das die Tage ihrer Heimat gezählt sind, doch es gibt einen Ausweg – dazu müssen die beiden aber sehr große Risiken eingehen.

Auf der Habenseite dieses Streifens steht ein wirklich wunderschönes Setdesign, bei dem sich die Macher enorme Mühe gegeben haben. Kostüme, Häuser, Innenausstattungen sind einfach imponierend. Andererseits ist genau dies aber auch unpassend. Wieso sehen in einer Stadt der Zukunft, die noch dazu von Menschen der Zukunft erschaffen wurden, alle aus wie Einwohner aus dem 19. Jahrhundert?

Ebenfalls auf der Habenseite befindet sich ein sehr guter Cast, und vor allem die beiden Hauptdarsteller wissen zu gefallen. Andererseits – wieso verschenkt man zwei so großartige Schauspieler wie Tim Robbins und Bill Murray in solch undankbaren Rollen?

Die Herleitung des Ganzen und die Nachforschungen die das Teenager Duo anstellt sind anfangs sehr originell, schlüssig und unterhaltsam. Im letzten Drittel jedoch hangelt sich alles nur noch von einem Zufall zum nächsten und es wird immer unglaubwürdiger.

Für jeden positiven Punkt lässt sich in dem Streifen auch wieder ein negativer finden. Insbesondere das Ende ist eigentlich nicht schlüssig – das will ich aber hier nicht verraten.

Daher ist es wirklich schwierig hierfür eine adäquate Bewertung zu finden, denn überragend ist der Streifen nun wirklich nicht, aber zerreißen kann man ihn auch nicht, das wäre genauso ungerecht, zumal ich auch kein ausgewiesener Fan des Fantasy Genres bin. Deshalb habe ich mich für eine besondere Wertung entschieden.

VON

3chuckys

BIS

6chuckys

alles drin

2 Kommentare zu “CITY OF EMBER (Capelight)”

  1. Christian Alt sagt:

    hallo,

    schöne Rezension zu dem Film! Meine findet sich hier:

    http://www.negativ-film.de/2010/04/dvd-city-of-ember.html

    Viele Grüße

    Christian

  2. Sandro sagt:

    hi danke für das Lob, du hast ja in etwa die gleich Meinung. Machst du das auch als Hobby oder beruflich?

    gruss
    sandro

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