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Archiv für den 12. Februar 2010

DAS ZEICHEN DES MÖRDERS (Koch Media)

am 12. Februar 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Johan ist ein Polizeianwärter mit großem Scharfsinn und enormer Kombinationsgabe. Daher holt man den jungen Nachwuchs-Cop in ein Team, dass helfen soll, eine mysteriöse Mordserie aufzuklären, bei der es immer zwei Gemeinsamkeiten gibt. Der Täter lässt es wie einen Selbstmord aussehen und markiert den Tatort mit einem merkwürdigem Zeichen. Als sich nach den ersten Nachforschungen herausstellt, das der Mörder ein Student der benachbarten Uni sein könnte, schleust man Johan dort ein. Doch die Spur scheint im Sand zu verlaufen. Als dieser jedoch unbeirrt weiterforscht, da eine andere Spur ebenso ins Nichts führt, bringt er sich und seine neuen Freunde in Lebensgefahr.

Endlich mal wieder ein Film mit Andreas Wilson, dem grandiosen Darsteller aus dem ebenso grandiosen „Faustrecht“. Diesmal in einer ganz anderen Rolle, denn statt die Fäuste zu schwingen, lässt er hier lieber die Gehirnzellen rattern und macht als Ermittler ebenfalls eine gute Figur.

Die Story bekommt nun nicht gerade einen Innovationspreis und die Schweden haben schon einen recht eigenwilligen Stil, der für die normalen Sehgewohnheiten der Westeuropäer doch eher gemächlich angelegt ist.

Trotzdem ein interessanter Streifen, dessen Auflösung man vor allem nicht schon nach zwanzig Minuten ahnt, wie in so vielen anderen Thrillern der letzten Monate.

Wer mit dem oben erwähnten typisch nordischen Stil keine Problem hat (wie z.B. Deadlyfriend) kann einen Blick riskieren. Fans von Tony Scott Filmen jedoch sollten hierum einen weiten Bogen machen.

5chuckys

CITY OF EMBER (Capelight)

am 12. Februar 2010 unter Action, SciFi abgelegt

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In der letzten Zeit gibt es doch einige Filme die mich ratlos zurücklassen – dieser Streifen hier gehört definitiv dazu. Auch nach intensivem Nachdenken ist es fast unmöglich eine Wertung abzugeben, da die Macher so vieles richtig, aber auch genauso viel falsch gemacht haben.

Lina und Doon leben in Ember, einer Stadt unterhalb der Erde. Die Einwohner wissen dies jedoch nicht – Sonnenlicht ist ihnen gänzlich fremd. Der Generator, der dafür sorgt dass die Stadt mit Energie versorgt wird, droht nun zusammenzubrechen. Der technisch begabte Doon ist fest davon überzeugt, dass Ember bald untergehen wird und will dies mit allen Mitteln verhindern. Das es eine Welt außerhalb der Stadt gibt weiß er nicht mit Bestimmtheit, ahnt es aber, zumal sein Vater immer mal wieder Andeutungen diesbezüglich macht. Doch es ist streng verboten in Gebiete außerhalb Embers vorzudringen. Als Loons beste Freundin Lina eine merkwürdige Box findet, die von den Erbauern der Stadt gefertigt wurde, stellen sie Nachforschungen an und beiden wird schon bald klar, das die Tage ihrer Heimat gezählt sind, doch es gibt einen Ausweg – dazu müssen die beiden aber sehr große Risiken eingehen.

Auf der Habenseite dieses Streifens steht ein wirklich wunderschönes Setdesign, bei dem sich die Macher enorme Mühe gegeben haben. Kostüme, Häuser, Innenausstattungen sind einfach imponierend. Andererseits ist genau dies aber auch unpassend. Wieso sehen in einer Stadt der Zukunft, die noch dazu von Menschen der Zukunft erschaffen wurden, alle aus wie Einwohner aus dem 19. Jahrhundert?

Ebenfalls auf der Habenseite befindet sich ein sehr guter Cast, und vor allem die beiden Hauptdarsteller wissen zu gefallen. Andererseits – wieso verschenkt man zwei so großartige Schauspieler wie Tim Robbins und Bill Murray in solch undankbaren Rollen?

Die Herleitung des Ganzen und die Nachforschungen die das Teenager Duo anstellt sind anfangs sehr originell, schlüssig und unterhaltsam. Im letzten Drittel jedoch hangelt sich alles nur noch von einem Zufall zum nächsten und es wird immer unglaubwürdiger.

Für jeden positiven Punkt lässt sich in dem Streifen auch wieder ein negativer finden. Insbesondere das Ende ist eigentlich nicht schlüssig – das will ich aber hier nicht verraten.

Daher ist es wirklich schwierig hierfür eine adäquate Bewertung zu finden, denn überragend ist der Streifen nun wirklich nicht, aber zerreißen kann man ihn auch nicht, das wäre genauso ungerecht, zumal ich auch kein ausgewiesener Fan des Fantasy Genres bin. Deshalb habe ich mich für eine besondere Wertung entschieden.

VON

3chuckys

BIS

6chuckys

alles drin

BOSTON STREETS (Ascot Elite)

am 12. Februar 2010 unter Drama abgelegt

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Paulie und Brian sind seit ihrer Kindheit Freunde. Schon seit ewigen Zeiten erledigen sie Jobs für einen gewissen Pat Kelly, der sie schon früh unter seine Fittiche nahm. Doch mittlerweile haben die beiden auch erkannt, dass sie eigentlich nur dessen Drecksarbeit erledigen und dafür noch relativ bescheiden entlohnt werden. Als sie eines Tages einen eigenen Deal einfädeln wollen, landen sie im Knast – und das für satte fünf Jahre. In dieser Zeit kommt der zwischenzeitlich den Drogen und Alkohol verfallene Brian zur Besinnung und nimmt sich vor, in der Freiheit für seine Familie und insbesondere für seine beiden Söhne da zu sein, die er viel zu sehr vernachlässigt hat. Doch das Leben außerhalb des Gefängnisses holt ihn schnell wieder ein.

„Boston streets“ ist deutlich mehr Drama denn Action Film und lebt von seiner Authentizität. Die Figuren wirken hierbei nie überzeichnet und deren Sorgen und Träume sind problemlos nachvollziehbar.

Mark Ruffalo ist in den letzten Jahren sehr häufig auf der Leinwand präsent und hat auch bislang nur wenige schlechte Streifen abgeliefert. Auch dieser zählt zweifelsohne nicht dazu. Ethan Hawke ist zwar nicht mein Traumcast für die zweite Hauptrolle, aber immerhin schön gegen den Strich besitzt und fühlt sich in der ungewohnten Funktion des toughen Typen ziemlich wohl, da er sonst ja eher sanftere Charaktere spielt.

Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der fast schon dokumentarische Stil des Streifens. Nicht dass hier nicht auch die normalen Mechanismen des Unterhaltungsspielfilms greifen, aber die Cuts sind teilweise doch recht ungewöhnlich und man bekommt durch den Inszenierungsstil das Gefühl vermittelt, näher bei den Protagonisten dabei zu sein. Ungewöhnlich aber trotzdem nicht schlecht.

Fazit: Das angeblich wahre Drama hat seine stärksten Momente in den eher ruhigen Passagen, und lebt auch vom tristen Look und seinem guten Cast. Allerdings bekommt man in der Werbung hier wieder mal einen völlig falschen Eindruck suggeriert, denn da wird das ganze als Thriller verkauft, was „Boston streets“ beileibe nicht ist.

6chuckys

FINAL DESTINATION (Warner Home Video)

am 12. Februar 2010 unter Horror, Reviews abgelegt

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Braucht noch jemand die vierte Ausgabe eines Konzepts das schon nach dem zweiten Teil durchgenudelt war? Klare Antwort: Jein.

Auch in Teil 4 hat einer der Herrschaften vorab eine Vision – diesmal passiert auf einer Rennstrecke ein furchtbarer Unfall, bei dem viele Menschen ihr Leben lassen. Doch als der gute Mann eingreift und vielen Leuten eben dieses rettet, weil sie durch seine Panik vorzeitig das Stadion verlassen, ist Gevatter Tod erneut ungehalten und hetzt die dem Tod entronnenen.

Eigentlich gibt es hier gar nichts neues zu bewundern, das haben wir alles so oder so ähnlich schon in den Vorgängerteilen miterleben dürfen. Die Schauspieler sind aber auch hier für einen Splatterstreifen recht ordentlich und die Todesarten mal wieder ziemlich eklig, was ja im Endeffekt auch die einzige Daseinsberechtigung dieser Streifen ist. In 3-D erlebt man das Ableben der Darsteller noch realer mit.

Das sich der Beelzebubb immer so komplizierte Sachen einfallen lässt, um die Herrschaften ihres Lebens zu berauben ist natürlich totaler Nonsens, aber bei normalen Unfällen hätten wir als Zuschauer ja keinen Spaß..

Man muss dem Streifen zudem aber zu Gute halten, dass er sich zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt und das es schon lustig anzusehen ist, welche schrägen Todesarten sich die Autoren wieder haben einfallen lassen.

Fazit: Vollkommen unoriginell, aber unterhaltsam.

4chuckys