DOGHOUSE (Splendid)

Was tut man nicht alles für einen guten Kumpel. Vince leidet unter seiner Scheidung. Um ihn auf andere Gedanken zu bringen, laden ihn seine Freunde Neil, Mikey, Matt, Patrick, Graham und Banksy zu einem Wochenendtrip aufs Land in ein verschlafenes Nest ein, um mal richtig einen draufzumachen. Doch daraus wird nichts, als man schnell erkennen muss, dass das beschauliche kleine Örtchen von einem Virus heimgesucht wurde, dass sämtliche Frauen zu Zombies hat mutieren lassen, die gar nicht gut auf die Herrenwelt zu sprechen sind.
Hört sich nach absolutem Nonsens an, ist aber hochgradig unterhaltsam und gewürzt mit typisch britischem Humor. Einige Einfälle sind wirklich so lustig, dass ich den Film anhalten musste, um während eines Lachanfalls nichts zu verpassen. Besonders der Oma Zombie und der Friseurzombie haben es mir angetan.
Natürlich ist das, was die Story betrifft, alles nicht umwerfend neu und wurde in groben Zügen insbesondere in den letzten Jahren schon öfters verwurschtelt. Trotzdem braucht sich DOGHOUSE hinter Genreklassikern wie SHAUN OF THE DEAD keineswegs zu verstecken, was auch an der, für einen Horrorfilm, ausgezeichneten Besetzung liegt.

19 Januar 2010 um 08:00
Kann mich dem nur anschließen. Ist für mich schon eine Ausnahme , da Humor in Horrorfilmen nicht wirklich meine Sache ist. Die Sprüche sind stellenweise aber wirklich zu gut.
26 Oktober 2010 um 10:10
Your joking, right?