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Archiv für den 20. Januar 2010

HORSEMEN (Concorde Video)

am 20. Januar 2010 unter Horror, Thriller abgelegt

horse

Der verwitwete Detective Breslin hat den Tod seiner Frau nicht überwunden und vernachlässigt dabei seine beiden Kids, da er sich wie wild in seine Arbeit stürzt. Eines Tages bekommt er es mit diversen, sehr brutalen Mordfällen zu tun. Die Taten scheinen mit den apokalyptischen Reitern in Verbindung zu stehen die in der Bibel Erwähnung finden. Zudem scheint es sich um mehrere Personen zu handeln, die die Gräueltaten ausführen. Dann stellt sich der erste Täter vollkommen überraschend und Breslin muss erkennen, das die bestialischen Morde erst der Anfang eines noch viel perfideren „Projekts“ waren.

Dennis Quaid habe ich noch nie in so einer Rolle gesehen, doch er macht seine Sache durchaus gut, wenn man ihm auch eine total bescheuerte Frisur verpasst hat. Der Film lebt aber von seinen jugendlichen Nebendarstellern, die ihre Zerbrechlichkeit und Traurigkeit sehr gut rüberbringen.

Der Look des Films ist sehr düster und kalt gehalten und durchaus stimmig. Allerdings sind Killer, die nach Bibelstellen vorgehen, auch nichts wirklich neues mehr und wer schon den ein oder anderen Thriller gesehen hat, wird leider auch sehr schnell hinter das Geheimnis des ganzen kommen.

Atmosphärisch durchaus gelungen hätte Regisseur Akerlund dem Zuschauer doch ein bisschen mehr Intelligenz zutrauen sollen, statt ihm mit dem Holzhammer Hinweise zu geben – das geht zu Lasten der Spannung. Daher nur solide aber nicht überragend.

5chuckys

BOY A (Universum Film)

am 20. Januar 2010 unter Drama abgelegt

boy

Jack saß 10 Jahre im Gefängnis. Als junger Kerl hat er zusammen mit seinem damaligen besten Kumpel ein Mädchen umgebracht. Auch wenn ihm das Leid tut und er deswegen ständig von Albträumen gequält wird, hat ihm die Öffentlichkeit diese Tat nicht verziehen. Daher kommt er in ein spezielles Zeugenschutzprogramm, wo er sich unter neuer Identität ein zweites Leben aufbauen kann. Anfangs läuft es auch sehr gut. Unterstützt von einem engagierten Sozialarbeiter bekommt er einen Job, lernt neue Freunde kennen und verliebt sich sogar in eine Kollegin. Doch er weiß, das an jeder Ecke die Gefahr droht entdeckt zu werden, auch wenn von ihm nur Kindesbilder existieren – und sein düsteres Geheimnis bleibt nicht lange unentdeckt.

Außer Peter Mullan als Sozialarbeiter kannte ich keinen der Darsteller und auch der Regisseur war mir gänzlich unbekannt. „Boy A“ ist ein einfühlsames Sozialdrama, welches aufzeigt, das Menschen nur schwer verzeihen können und das es für ehemalige Verbrecher nahezu unmöglich ist, sich wieder zu integrieren, auch wenn sie es noch so sehr versuchen. Ähnliche Fälle wie die des Jack gibt es sicherlich zu Genüge.

Hier wird zwar die Tat keinesfalls schön geredet, doch als Zuschauer schlägt man sich schon auf die Seite des Protagonisten, der die Rolle zudem sehr glaubwürdig verkörpert.

Allerdings muss man insbesondere in dem Abschnitt der sich mit der Integration befasst,schon die ein oder anderer Länge in Kauf nehmen, doch das tut dem Gesamteindruck des Streifens keinen Abbruch.

6chuckys

DER GROSSE BLUFF (Ascot Elite)

am 20. Januar 2010 unter Drama, Suspense abgelegt

bluff

Clifford Irving ist in den 70ern ein eher erfolgloser Schriftsteller. Als er kurz vor knapp vom Verlag auch noch eine Absage für sein neuestes Buch erhält, obwohl ihm die Veröffentlichung versprochen wurde, heckt er einen Plan aus. Der Millionär Howard Hughes, den schon zig Jahre niemand mehr gesehen hat, könnte doch per Zufall sein neuer Kumpel sein. Also erfindet Irving mit Hilfe seines besten Kumpels Interviews, die er mit Hughes geführt haben will. Das schlägt ein wie eine Bombe und der Verlag zahlt ihm einen hohen Vorschuss – Irving steht plötzlich auf der Gewinnerseite. Doch da hat er nicht mit Hughes gerechnet.

Soweit mir bekannt haben sich diese Ereignisse wirklich so oder so ähnlich zugetragen und diesen Autor gab es wohl tatsächlich. Mit Richard Gere, der in den letzten Jahren wirklich eine Menge guter Filme abgeliefert hat, die ich ihm Stand 1995 niemals zugetraut hätte (Zwielicht, Mothman Prophecies, Flock), fand man auch die ideale Besetzung. Ebenso perfekt: Alfred Molina (ganz schön dick geworden) als sein bester Kumpel.

Dazu gesellt sich ein gelungenes 70ies Ambiente und ein interessantes Ende, bei dem man als Zuschauer ganz schön in die Irre geführt wird und nie genau weiß, was denn jetzt Fiktion und was real ist.

Fazit: Gelungene Satire mit leichtem Suspense garniert, sorgt in Kombination mit gut aufgelegten Darstellern für kurzweilige Unterhaltung.

6chuckys

A PERFECT GETAWAY (Universum Film)

am 20. Januar 2010 unter Reviews, Thriller abgelegt

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Cliff und Cydney sind frisch vermählt und wollen ihre Flitterwochen in Hawaii verbringen, fernab von überlaufenen Touristenstränden. Also macht man sich auf, eine abgelegene Stelle der Insel zu erkunden und lässt auch zwei Anhalter stehen, die darüber nicht gerade entzückt sind und die man später noch wiedersehen wird. Bei der Wanderung durch die Berge lernt man ein weiteres Pärchen kennen und freundet sich ein wenig an. Als Cliff erfährt, dass, dass kürzlich ein frisch angetrautes Ehepaar auf der Nachbarinsel grausam ermordet wurde, steigen die Verdachtsmomente, dass es sich um die neuen Freunde handeln könnte. Doch es kommt anders als man denkt.

Schwierig hier nicht zu viel zu verraten, denn im zweiten Abschnitt nimmt der Film eine durchaus überraschende Wende, die man so nicht vermuten konnte.

Für einen völlig unbekannten B-Movie ist die Besetzung formidabel. Unter der Regie von Pitch Black Regisseur David Twohy (!) agieren der immer überzeugende Steve Zahn, sowie „Stirb Langsam 4“- Bösewicht Tim Olyphant. Sogar Milla „hätte ich nicht mit Luc Besson gevögelt wäre ich jetzt immer noch in der Gosse“ Jovovich spielt passabel, und das bedarf nun wirklich einer besonderen Erwähnung.

Das Drehbuch ist recht clever und die Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten sind wunderschön und man wünscht sich auch an diesen Ort, obwohl gar nicht an Originalschauplätzen gedreht wurde. Die Wendung im Mittelteil dürfte andererseits nicht jedermanns Fall sein und wirkt schon einen Tick überkonstruiert, aber darüber kann man durchaus hinwegsehen. Fazit:

Fazit: Überraschend unterhaltsamer Thriller mit guten Darstellern in ungewöhnlichem Ambiente.

6chuckys

THE HILLSIDE STRANGLER (Ascot Elite)

am 20. Januar 2010 unter Reviews, Thriller abgelegt

HILL

Wir schreiben das Jahr 1977. Kenneth Bianci wurde soeben bei der Polizei abgelehnt und ist frustriert. Seine Mutter hat ebenfalls keine Lust mehr auf seine Anwesenheit, denn ein Mann über 30 sollte nicht mehr zu Hause wohnen. Also zieht er kurzerhand zu seinem Cousin Angelo. Dieser verdient sich mit dubiosen Geschäften den ein oder anderen Dollar nebenbei und kommt eines Tages auf die grandios originelle Idee, Nutten zu beschäftigen. Also sorgt man mit eher nicht legalen Mitteln für weibliches Personal. Doch die Konkurrenz schläft nicht und verpasst den beiden einen Denkzettel. Das ist der Auslöser für eine grausame Mordserie, denn die beiden rächen sich nun.

Hört sich interessant an, ist aber vollkommen einschläfernd und ich verstehe nicht ganz, wieso dieser Langweiler überall gute Kritiken bekommt. Auch die Darstellung von Herrn Howell finde ich ziemlich mau, aber der dümpelt ja schon seit Jahren in C-Movies herum, die nicht mal den Sprung in Provinzkinos schaffen.

Die Morde sind wohl auch geschnitten, interessieren aber auch niemanden mehr, denn als der erste passiert, sind bereits qüalend langweilige 40 Minuten vergangen, in denen man jede Menge „coole“ typische 70er Jahre Sprüche erdulden muss, die einem irgendwann am Hals raushängen.

Fazit: Vollkommen langweilige Mischung aus Drama und Thriller (wobei das Wort schon fast ein Hohn ist), die weder spannend noch unterhaltsam oder sonst irgendwas ist. Der Streifen ist bereits aus dem Jahre 2004, war aber verschollen – das wäre er besser mal geblieben. Gääääääääääääähn.

1chuckys