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Archiv für den 03. Januar 2010

HALLOWEEN 2 (Sunfilm)

am 03. Januar 2010 unter Horror abgelegt

hallo

Michael Myers ist zurück, aber zum Glück nicht in einem neuen Teil der Serie, sondern im Sequel des Remakes von Rob Zombie.

War der erste Film überraschend gut und mit einem brillanten Drehbuch ausgestattet, welches die Charaktere gut entwickelte, konzentriert sich Herr Zombie nun auf Gemetzel, denn Herr Myers läuft mal wieder ziemlich unkontrolliert durch die Gegend und schlachtet sinnlos ab. Das ist nicht wirklich neu und auch die Morde sind eher öde, da fast alle so dunkel gefilmt, dass man eh nichts erkennt.

So weit ein ein solider Horrorfilm der zumindest für gute Unterhaltung sorgt. Doch die Darstellung von Dr Loomis als geldgeile Witzfigur ist genauso daneben wie die Anreicherung der Story mit esoterischem Schnick-Schnack und Traumbildern von Michaels Mutter,  die sowohl Myers als auch Laurie immer wieder erscheinen, die aber eigentlich nur dazu dienen den Film länger zu machen, denn wirklich Sinn ergeben sie keinen.

Insgesamt  deutlich schwächer als der Vorgänger.

Und nochmals: Die Darstellung von Loomis nervt extremst zumal man mit Malcolm Mac Dowell schon in Teil 1 eigentlich einen Glücksgriff machte, denn der schaffte es erfolgreich in die riesigen Fußstapfen von Donald Pleaseance.

4chuckys

OUTLANDER (Koch Media)

am 03. Januar 2010 unter SciFi abgelegt

out

Im Jahre 709 stürzt ein Raumschiff in Norwegen bei den Wikingern ab. Nur einer überlebt das Unglück, nämlich ein Typ namens Keinan. Der wird von den Einheimischen nicht gerade freundlich aufgenommen. Als jedoch ein äußerst feindlich gesinntes Vieh über die Einwohner herfällt, bitten Sie den gestrandeten Piloten um Hilfe. Es stellt sich heraus dass es sich hierbei um einen Morween handelt. Dieser sehr hungrige Zeitgenosse mochte es gar nicht, dass er von seinem Planeten vertrieben wurde, den Keinans Volk gewaltsam besiedelte. Nun rächt er sich dafür an den Bewohnern der Erde. Verzweifelt versuchen die Wikinger dieses Ungetüm mit ihren vorsintflutlichen Waffen aufzuhalten…..

Auf der Habenseite dieses durchaus unterhaltsamen Streifens stehen tolle Kulissen und ein erstaunlich guter Cast, auch wenn Jim Caviezel schon interessantere Rollen und Ron Pearlman schon deutlicher mehr Screentime hatte.

Am Rande der Körperverletzung und sogar eher Comedy ist allerdings so mancher Dialog. „Ich denke wir sind quitt“ und „Er wird Dir seine Klinge in den Arsch stecken“ sind nicht unbedingt glaubwürdige Sätze dieser Ära.

Wenn man aber über so etwas  nicht weiter nachdenkt wird man  angemessen unterhalten. Menschen die Filme wie die „Herrschaft des Feuers“ mögen, könnten auch Outlander gut finden.

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MIDNIGHT MEAT TRAIN (Universal Pictures)

am 03. Januar 2010 unter Horror abgelegt

mid

Wenn auf einem Cover „Zu extrem fürs Kino“ steht, wird der Horrorfreund natürlich immer hellhörig. Tatsächlich durfte Universal den Film in Deutschland nicht in die Kinos bringen, wegen der zu expliziten Gewaltdarstellung. Zudem gibt’s den Streifen nun auch nicht im normalen Handel zu erwerben.

Leon Kaufmann ist Fotograph und sucht nach dem perfekten Schnappschuss. Als ihn eine bekannte Galeriebesitzerin bei einem Besuch aufstachelt, dass seine Bilder nicht konsequent genug sind was  Realitätsnähe angeht, wühlt sich Leon tief in den Sumpf der Stadt und bekommt wirklich sein Motiv. Ein völlig durchgeknallter Fleischer metzelt nämlich jede Nacht in einem Zug Menschen ab. Als sich der Fotograph zu sehr in dessen Leben einmischt wird es lebensgefährlich – und nicht nur für ihn.

Eine durchaus interessante Story und eine teilweise sehr experimentierfreudige Kameraführung, ergeben im Zusammenspiel einen spannenden und durchaus recht brutalen Horrorschocker, den man aber mit dem ein oder anderen Cut durchaus ab 18 hätte freigeben könnte.

Regisseur Kitamura, der von Comicverfilmung (ALIVE) bis Mainstreamkino (Sky high) alles in petto hat, wagt sich hier an einen Horrorfilm nach einer Kurzgeschichte von Clive Barker und erzeugt eine perfide Atmosphäre in der Vinnie Jones den durchgeknallten Killer grandios verkörpert.

Das Ende ist allerdings ein wenig enttäuschend und verhindert auch die Höchstwertung, denn aufgeklärt wird hier fast gar nichts. Wie sagt der Zugführer zu Leon? „Sie werden es irgendwann begreifen“. Schön für ihn, ich habs nicht verstanden.

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COLD PREY 2 (Sunfilm)

am 03. Januar 2010 unter Horror abgelegt

cold

Teil 1 war ein absoluter Überraschungserfolg und mauserte sich im Laufe der Zeit zu einem echten kleinen Kultstreifen. Die Fortsetzung setzt direkt am Ende des Vorgängers ein.

Nur Jannicke hat das Massaker überlebt. Mit letzter Kraft schleppt sie sich auf die Strasse und wird von einem Polizisten aufgegabelt, der sie ins Krankenhaus bringt. Dort angekommen ist man über ihre Geschichte erstaunt, doch glaubt ihr dennoch, zumal sich schnell die Leichen in der Felsspalte finden. Darunter ist auch der Killer. Als dieser ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird, stellt der Arzt fest, dass  sein „toter Patient“ noch schwache Lebenszeichen von sich gibt und holt ihn mit Elektroschocks zurück. Da hätte er besser mal auf seinen hippokratischen Eid geschissen, denn der Killer dankt es ihm nicht, sondern mäht in kurz darauf nieder – und das ist erst der Anfang.

Ich mag grundsätzlich Fortsetzungen die direkt am Vorläufer anschliessen, anstatt dämliche neue konstruierte Handlungsstränge.

Cold Prey 2 ist sicherlich einen kleinen Tick schwächer als das Prequel, doch dank teilweise wirklich (im wahrsten Sinne des Wortes) erschreckend gut eingesetzter Musik und glaubwürdigen Darstellern braucht sich der Streifen nicht hinter den amerikanischen Vorbildern zu verstecken.

Der Splattergehalt ist aber nicht sehr hoch, so dass ich davon ausgehe, dass auch Teil 2 eine FSK 16 Freigabe  bekommen wird.

Fazit: Fortsetzung gelungen – Patient lebt. Eine weitere wird es aufgrund des Ausgangs allerdings wohl nicht geben.

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LOFT (Koch Media/DVD, Schröder Media/Blu Ray)

am 03. Januar 2010 unter Suspense, Thriller abgelegt

loft

Belgien? Was verbinden wir denn mit diesem Land ausser Front242 und Kinderleichen im Keller? Eigentlich nichts weiter – ach doch das Männchen das in die Gegend pullert. Aber was Spielfilme angeht kenne ich nur „The Alzheimer Case“. Der war gelungen und der gleiche Regisseur legt hier einen nach.

Fünf Männer werden in einem düsteren Verhörraum getrennt voneinander befragt. Es geht um eine übel zugerichtete Leiche, die in einem LOFT gefunden wurde, zu dem alle Beteiligten einen Schlüssel hatten und das dazu dient, mal von den Ehefrauen „auszuspannen“.

Doch die verblichene Madame bringt reichlich Unruhe in die vergangenen gemütlichen Schäferstündchen, denn langsam beginnen die Freunde aneinander zu zweifeln. Wer wird hier wen gegen wen ausspielen um heil aus der Sache herauszukommen? Wer wird als erster zusammenbrechen und wer ist der Täter?

Die Umstände und Vorgeschichten werden dem Zuschauer dann auf verschiedenen Zeitebenen erzählt und langsam fügt sich eins zum anderen. Das ist zwar zugegebenermaßen schon ziemlich konstruiert, aber dennoch sehr clever und vor allem spannend aufgezogen.

Die 15 Minuten in dem Casino zählen vielleicht zum besten was ich je in einem Film gesehen habe, denn da passt einfach alles.  Alleine die Blicke die sich die Protagonisten zuwerfen und die Kameraschwenks sind sensationell in Szene gesetz. Überhaupt fällt das Zusammenspiel von Musik und Kamera in vielen Passagen häufig sehr positiv aus, der Regisseur hat wirklich Talent.

Fazit: Manchmal sind die Streifen von denen man am wenigsten erwartet die besten. Hiervon erwartete ich gar nichts und hab ihn eher per Zufall gesehen. Und dann kommt da so ne spannende Sache bei raus. Ich werde das Land in Sachen Film nun im Auge behalten.

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NICHTS ALS DIE WAHRHEIT (Ascot Elite)

am 03. Januar 2010 unter Drama abgelegt

nix

Nachdem auf den Präsidenten der USA ein Attentat verübt wurde, vermutet man die Hintermänner in Venezuela. Die verdeckte CIA Agentin van Doren findet jedoch heraus, das dem nicht so ist. Auch die Reporterin Armstrong hat ähnliche Informationen und deckt die geheime Identität van Dorens auf. Das sorgt für landesweiten Aufruhr und Chefermittler Duboir will Armstrong zwingen, ihren geheimen Informanten bei der C.I. A zu verraten. Die blockt jedoch ab und nimmt daraufhin eine Gefängnisstrafe in Kauf. Zuerst soll diese nur wenige Wochen dauern, doch als sie weiterhin nichts sagen will, wird die Haftstrafe auf Jahre ausgeweitet – daran droht auch ihre Familie zu zerbrechen – und nicht nur ihre…

Eine durchaus interessante Story mit ansprechenden Schauspielerleistungen bekommt man hier geboten,. Sogar Beckinsale ist erträglich wird aber trotzdem von Matt Dillon oder Alan Alda locker an die Wand gespielt.

Regisseur Rod Lurie hat vor einigen Jahren mit „Rufmord“ schon einmal einen interessanten Politthriller inszeniert. Die Auflösung des ganzen ist allerdings grenzwertig. Einerseits durchaus überraschend, versteht man andererseits nicht, wieso Madame jahrelang hinter Gitter geht, denn der „Zeuge“ ist gar nicht straffähig. Nur um für die  Pressefreiheit zu plädieren? Etwas weit hergeholt.

Trotzdem sehenswert.

6chuckys

EIN ENGEL IM WINTER (Sunfilm)

am 03. Januar 2010 unter Drama abgelegt

winter

Doctor Kay behauptet den Todeszeitpunkt eines jeden voraussehen zu können, weil diese Menschen kurz zuvor von einem geheimnisvollen Licht umgeben sind, dass aber nur er wahrnimmt. Der erfolgreiche Anwalt Nathan bekommt eines Tages  Besuch von Kay, der ihm offenbart, dass sein Ende naht. Der glaubt ihm natürlich nicht, unterzieht sich aber trotzdem einem kompletten Körpercheck. Als dieser kein negatives Ergebnis bringt ist für Nathan die Sache abgehakt. Doch der „Todesengel“ lässt nicht locker, bis es schließlich zu einer überraschenden Wende kommt.

Diese ist nicht unbedingt zu erwarten, jedoch besteht die Gefahr, das man die Stelle verpasst, weil man vorher eingeschlafen ist.

Die durchaus guten Darsteller bekommen dabei massenweise Phrasen und schlaue Spräche in den Mund gelegt, die auf Dauer unglaublich ermüden.

Keine komplette Zeitverschwendung aber auch nichts was man unbedingt gesehen haben muss, zudem ist die schnuckelige Lost-Amazone Evangeline Lilly vollkommen verschenkt…..

“Fürchte den Boten des Todes“ heißt es in der Werbung zu diesem Streifen…..ihr solltet eher den Boten der Langeweile fürchten.

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STAR TREK 11 (Paramount)

am 03. Januar 2010 unter SciFi abgelegt

star

Nachdem alle Abenteuer um die originale Crew erzählt sind und die Herrschaften sich auch alle mittlerweile in wohlverdienter Rente oder im Himmel befinden, hatte man bei Paramount die Idee doch einfach die Vorgeschichte der Damen und Herren zu erzählen. Also schnappte man sich das (in meinen Augen überbewertete) Wunderkind J.J. Abrams und verhalf der Serie zu einer Frischzellenkur.

Die Story ist hierbei eher nebensächlich und teilweise auch Humbug, doch die Handlungsstränge, in denen man sich kennen und später auch mögen lernt, sind durchaus gut entwickelt.

Zudem leisteten die Casting Leute einen TOP Job, denn die Darsteller wurden alle ansprechend ausgewählt und könnten durchaus jüngere Ausgaben der Enterprise Crew sein Grenzwertig hierbei höchstens Uhura (zu sexy) und Simon Pegg (mag ich zwar, ist mir aber etwas zu alt mit knapp 40).

Ein echter Glücksgriff ist hierbei Zachary Quinto, der den jungen SPOCK perfekt verkörpert.

Fazit: Durchaus gelungenes und unterhaltsames Refresh  – die neue alte Crew kann sich zu weiteren Abenteuern aufschwingen – Chucky wird s verfolgen.

knappe

6chuckys

THE DISAPPEARED ( Sunfilm)

am 03. Januar 2010 unter Horror abgelegt

dis

Matthew wurde, nachdem sein Bruder Tom  spurlos verschwand und wahrscheinlich getötet wurde, in eine Nervenklinik gebracht. Er hatte damals die Aufsicht und macht sich daher große Vorwürfe. Als er wieder ins „normale“ Leben zurückkehrt hat er es nicht leicht, denn auch sein Vater hat ihm dies nicht verziehen. Trost findet er lediglich bei seiner gleichaltrigen Nachbarin Amy. Doch dann beginnt Matthew die Stimme seines Bruders zu hören, der ihm etwas mitteilen will. Natürlich glaubt ihm das niemand, also  versucht er verzweifelt herauszufinden was hinter den Nachrichten steckt und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Die Mischung aus Sozialdrama und Horrorfilm ist sicherlich interessant, und die triste Atmosphäre der englischen Kleinstadt ist glänzend eingefangen. Doch auch wenn ich durchaus ein Herz für Low Budget Filme habe – hier hätte ein wenig mehr Kohle gut getan, denn an manchen Stellen wirkt das alles doch arg billig.

Zudem sind die Synchronstimmen mau um nicht zu sagen scheiße. Wirklich schlecht ist der Streifen aber nicht, auch eben wegen dieser interessanten Genre Mischung – hinzu kommt die ein oder andere Wendung.

4chuckys

STATE OF PLAY (Universal Pictures)

am 03. Januar 2010 unter Thriller abgelegt

sate

Als sich eine junge Frau vor eine U-Bahn wirft und in einer Seitengasse zwei Menschen ermordet werden, scheinen dies nur zwei zufällige Ereignisse zu sein. Als jedoch herauskommt, dass der Abgeordnete Collins, welcher gerade versucht den riesigen Waffenkonzern PointCorp zu Fall zu bringen, ein Verhältnis mit der Dame hatte und diese wohl ermordet wurde, findet der Reporter Cal schnell einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen. Er gerät dabei in einen Interessenkonflikt, denn Collins ist ein alter Schulfreund von ihm. Bei seinen Recherchen mit seiner Kollegin Della kommt er hinter eine Verschwörung, die weit über die Grenzen des Landes reicht. Steckt Collins auch mit drin?

Diese und viele weitere Fragen die der Film in der ersten Hälfte aufwirft, bekommt der Zuschauer im zweiten Teil glaubwürdig beantwortet.

Der schauspielerisch völlig überbewertete Crowe liefert erstaunlicherweise eine grandiose Vorstellung ab, während Ben Affleck wie immer blass bleibt. Das wird aber durch Helen Mirren und Rachel McAdams ausgeglichen.

Der Film hat trotz recht immenser Laufzeit keinerlei Durchhänger und findet einen sehr guten Mittelweg zwischen Drama und Thriller.

Fazit: Überraschend gut.

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