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Archiv des Monats Januar 2010

HOUSE OF THE DEVIL (Busch Productions/Alive)

am 27. Januar 2010 unter Reviews abgelegt

house

Nachdem der gute Ti West im Internet ziemlich üble Schelte für seinen neuen Cabin Fever hinnehmen musste, habe ich das ja bereits in meiner Review etwas relativiert. Der Mann hat aber anscheinend viel Arbeitsdrang und legt hier schon wieder einen neuen Streifen nach.

Der wird bei allen Menschen die nicht in den 80ern groß geworden sind doch einiges Kopfschütteln hervorrufen, denn die Sehgewohnheiten haben sich in den letzten zwanzig Jahren doch stark verändert. West inszenierte seinen Film nämlich im Stile der Slasher Filme aus den späten 70ern und frühen 80ern und da gab es eben noch nicht reihenweise schnelle Cuts.

Die Story ist recht schnell erzählt. Die junge Studentin Samantha leidet an akuter Geldnot. Also ruft sie aufgrund eines Aushangs am schwarzen Brett in der Schule bei einer Familie an, die einen Babysitter sucht. Der etwas merkwürdige Herr engagiert sie auch vom Fleck weg. Dort angekommen hat Sam gleich ein merkwürdiges Gefühl, genauso wie ihre beste Freundin, die sie zum Haus gefahren hat. Doch das Geld lockt zu sehr, also lässt sie sich darauf ein, obwohl der skurille Hausherr ihr mitteilt, dass es sich bei dem Aufpasserjob nicht um ein Kind, sondern um eine ältere Dame handelt. Anfangs scheint es sich dann auch um leicht verdientes Geld zu handeln, doch im Laufe des Abends häufen sich die merkwürdigen Ereignisse. Zudem ist Samantha zu neugierig und beginnt im Haus herumzustöbern. Das hätte sie besser mal lassen sollen.

Wie bereits erzählt gibt die Story nicht allzu viel her. So muss sich der Film auf seine Atmosphäre verlassen und das gelingt ihm auch. Ti West ist sicherlich auch in den 80ern groß geworden, denn er hat sich akribische Mühe gegeben, den kompletten Film so aussehen zu lassen wie damals. Hier stimmt jedes Detail. Von den Autos bis zu den Klamotten und auch Vor- und Abspann wurden in diesem Stile gehalten. Das macht Spaß und lässt eine gewisse Wehmut an diese schöne Zeit aufkommen.

Das Ende ist dann allerdings ein wenig unspektakulär und nicht sonderlich innovativ. Immerhin wehrt sich die Protagonistin, um dem Grauen zu entkommen, was die Damen in den frühen Slasherfilmen eher unterlassen haben, denn ihre Rollen waren meistens eh nur als Schlachtvieh angelegt.

Fazit: Schöne Atmo und spannende Abschnitte, die ohne große Effekte realisiert wurden, überdecken die maue Story und sorgen für wohligen Grusel.

6chuckys

incl. einem Nostalgiechucky

HINTER KAIFECK (Kinowelt)

am 27. Januar 2010 unter Horror, Suspense abgelegt

kaifeck

Der Fotograph Marc reist mit seinem Filius Tyll durch einsame Gebiete Deutschlands um Fotos zu schießen, die das Buch eines Freundes abrunden sollen. In einem kleinen Örtchen müssen die beiden notgedrungen übernachten. Zu dieser Zeit laufen die meisten Dorfbewohner in merkwürdigen Kostümen umher um den Teufel zu vertreiben, welches ein sehr alter Brauch in diesem Gebiet ist. Zunächst ist Marc fasziniert von der Umgebung, doch mit der Zeit plagen ihn Visionen und er wird mit einem grausamen Mord konfrontiert, der das Dorf vor einigen Jahrzehnten heimsuchte. Als die Visionen stärker werden und er intensivere Nachforschungen anstellt, wird es gefährlich – auch für Tyll.

Den Massenmord gab es wirklich. Dieser gilt bis heute als einer der rätselhaftesten Fälle der deutschen Geschichte, zumal nie aufgeklärt wurde, wieso die sechsköpfige Familie ihr Leben lassen musste. Um diese Geschichte herum spann man hier einen Mysterythriller, der von guten Schauspielern und einer wirklich unheimlichen Atmosphäre lebt.

Gegen Ende wirkt das Ganze aber dann doch ein bisschen zu sehr konstruiert und das eher konservative Finale will nicht wirklich zum Rest des Films passen.

Trotzdem ist der Streifen schön unheimlich und sollte für Leute die solche Geschichten wie „The Others“ mögen auch geeignet sein. Allerdings merkt man dem Film schon an, dass er aus deutschen Landen kommt und wer grundsätzlich damit ein Problem hat, sollte hiervon die Finger lassen.

5chuckys

CABIN FEVER 2 (Sunfilm)

am 27. Januar 2010 unter Horror, Komödie abgelegt

cabin

Es ist immer eine schwere Bürde Fortsetzungen von guten Filmen zu drehen,. Etwas leichter wird es jedoch, wenn das Original schon Müll war, wie in diesem Falle, denn der erste Teil war zwar von der Grundstory in Ordnung, die vollkommen dusseligen und peinlichen überzogenen humorvollen Einlagen, vernichteten jedoch fast jegliche Daseinsberechtigung. Eli Roth Regisseur vom Prequel ist mittlerweile gut im Geschäft. Ti West eher weniger, aber das kann ja noch kommen, zumal er gerade mit HOUSE OF THE DEVIL einen recht guten Streifen abgedreht hat, doch bleiben wir zuerst hierbei.

Das Virus aus Teil 1 ist nicht vollständig vernichtet worden und greift jetzt auf eine Schule über, da diese von dem ortsansässigen Trinkwasserkonzern versorgt wird. Dessen Ware ist leider vergiftet, welches zu einer erheblichen Dezimierung der Schülerzahl führt. Das ganze kommt während des Jahresballs auf die ahnungslosen Herrschaften zu, wo natürlich alle fröhlich versammelt sind. Zwischendurch gibt es noch die ein oder andere College Love Story und typische Außenseiterklischees zu sehen.

Dennoch vermag CABIN FEVER 2 über weite Strecken recht gut zu unterhalten. Die bescheuert übertriebenen Einlagen aus Teil 1 sind hier nicht mehr vorhanden – auch der übrig gebliebene Sheriff hat im Gegensatz zum Vorläufer nicht mehr so viel Screentime. Allerdings hat man ihm immer noch eine bescheuerte Synchronstimme verpasst.

Zudem muss man anmerken, das insbesondere im zweiten Abschnitt die Ekelszenen schon fast neue Maßstäbe setzen, denn an manchen Stellen ist das schon reichlich widerwärtig, aber daher nicht unamüsant. Die Idee mit den Cartoons am Anfang und am Ende ist auch witzig und die beiden Mexikaner gegen Ende sorgen für die besten Lacher des Films.

Fazit: Keineswegs schlechter als der Vorgänger ist Cabin Fever 2 trotzdem kein Streifen, der das Genre revolutioniert. Für einen netten und vor allem geschmacklosen Horrorabend reicht es jedoch allemal.

4chuckys

HORSEMEN (Concorde Video)

am 20. Januar 2010 unter Horror, Thriller abgelegt

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Der verwitwete Detective Breslin hat den Tod seiner Frau nicht überwunden und vernachlässigt dabei seine beiden Kids, da er sich wie wild in seine Arbeit stürzt. Eines Tages bekommt er es mit diversen, sehr brutalen Mordfällen zu tun. Die Taten scheinen mit den apokalyptischen Reitern in Verbindung zu stehen die in der Bibel Erwähnung finden. Zudem scheint es sich um mehrere Personen zu handeln, die die Gräueltaten ausführen. Dann stellt sich der erste Täter vollkommen überraschend und Breslin muss erkennen, das die bestialischen Morde erst der Anfang eines noch viel perfideren „Projekts“ waren.

Dennis Quaid habe ich noch nie in so einer Rolle gesehen, doch er macht seine Sache durchaus gut, wenn man ihm auch eine total bescheuerte Frisur verpasst hat. Der Film lebt aber von seinen jugendlichen Nebendarstellern, die ihre Zerbrechlichkeit und Traurigkeit sehr gut rüberbringen.

Der Look des Films ist sehr düster und kalt gehalten und durchaus stimmig. Allerdings sind Killer, die nach Bibelstellen vorgehen, auch nichts wirklich neues mehr und wer schon den ein oder anderen Thriller gesehen hat, wird leider auch sehr schnell hinter das Geheimnis des ganzen kommen.

Atmosphärisch durchaus gelungen hätte Regisseur Akerlund dem Zuschauer doch ein bisschen mehr Intelligenz zutrauen sollen, statt ihm mit dem Holzhammer Hinweise zu geben – das geht zu Lasten der Spannung. Daher nur solide aber nicht überragend.

5chuckys

BOY A (Universum Film)

am 20. Januar 2010 unter Drama abgelegt

boy

Jack saß 10 Jahre im Gefängnis. Als junger Kerl hat er zusammen mit seinem damaligen besten Kumpel ein Mädchen umgebracht. Auch wenn ihm das Leid tut und er deswegen ständig von Albträumen gequält wird, hat ihm die Öffentlichkeit diese Tat nicht verziehen. Daher kommt er in ein spezielles Zeugenschutzprogramm, wo er sich unter neuer Identität ein zweites Leben aufbauen kann. Anfangs läuft es auch sehr gut. Unterstützt von einem engagierten Sozialarbeiter bekommt er einen Job, lernt neue Freunde kennen und verliebt sich sogar in eine Kollegin. Doch er weiß, das an jeder Ecke die Gefahr droht entdeckt zu werden, auch wenn von ihm nur Kindesbilder existieren – und sein düsteres Geheimnis bleibt nicht lange unentdeckt.

Außer Peter Mullan als Sozialarbeiter kannte ich keinen der Darsteller und auch der Regisseur war mir gänzlich unbekannt. „Boy A“ ist ein einfühlsames Sozialdrama, welches aufzeigt, das Menschen nur schwer verzeihen können und das es für ehemalige Verbrecher nahezu unmöglich ist, sich wieder zu integrieren, auch wenn sie es noch so sehr versuchen. Ähnliche Fälle wie die des Jack gibt es sicherlich zu Genüge.

Hier wird zwar die Tat keinesfalls schön geredet, doch als Zuschauer schlägt man sich schon auf die Seite des Protagonisten, der die Rolle zudem sehr glaubwürdig verkörpert.

Allerdings muss man insbesondere in dem Abschnitt der sich mit der Integration befasst,schon die ein oder anderer Länge in Kauf nehmen, doch das tut dem Gesamteindruck des Streifens keinen Abbruch.

6chuckys

DER GROSSE BLUFF (Ascot Elite)

am 20. Januar 2010 unter Drama, Suspense abgelegt

bluff

Clifford Irving ist in den 70ern ein eher erfolgloser Schriftsteller. Als er kurz vor knapp vom Verlag auch noch eine Absage für sein neuestes Buch erhält, obwohl ihm die Veröffentlichung versprochen wurde, heckt er einen Plan aus. Der Millionär Howard Hughes, den schon zig Jahre niemand mehr gesehen hat, könnte doch per Zufall sein neuer Kumpel sein. Also erfindet Irving mit Hilfe seines besten Kumpels Interviews, die er mit Hughes geführt haben will. Das schlägt ein wie eine Bombe und der Verlag zahlt ihm einen hohen Vorschuss – Irving steht plötzlich auf der Gewinnerseite. Doch da hat er nicht mit Hughes gerechnet.

Soweit mir bekannt haben sich diese Ereignisse wirklich so oder so ähnlich zugetragen und diesen Autor gab es wohl tatsächlich. Mit Richard Gere, der in den letzten Jahren wirklich eine Menge guter Filme abgeliefert hat, die ich ihm Stand 1995 niemals zugetraut hätte (Zwielicht, Mothman Prophecies, Flock), fand man auch die ideale Besetzung. Ebenso perfekt: Alfred Molina (ganz schön dick geworden) als sein bester Kumpel.

Dazu gesellt sich ein gelungenes 70ies Ambiente und ein interessantes Ende, bei dem man als Zuschauer ganz schön in die Irre geführt wird und nie genau weiß, was denn jetzt Fiktion und was real ist.

Fazit: Gelungene Satire mit leichtem Suspense garniert, sorgt in Kombination mit gut aufgelegten Darstellern für kurzweilige Unterhaltung.

6chuckys

A PERFECT GETAWAY (Universum Film)

am 20. Januar 2010 unter Reviews, Thriller abgelegt

perfect

Cliff und Cydney sind frisch vermählt und wollen ihre Flitterwochen in Hawaii verbringen, fernab von überlaufenen Touristenstränden. Also macht man sich auf, eine abgelegene Stelle der Insel zu erkunden und lässt auch zwei Anhalter stehen, die darüber nicht gerade entzückt sind und die man später noch wiedersehen wird. Bei der Wanderung durch die Berge lernt man ein weiteres Pärchen kennen und freundet sich ein wenig an. Als Cliff erfährt, dass, dass kürzlich ein frisch angetrautes Ehepaar auf der Nachbarinsel grausam ermordet wurde, steigen die Verdachtsmomente, dass es sich um die neuen Freunde handeln könnte. Doch es kommt anders als man denkt.

Schwierig hier nicht zu viel zu verraten, denn im zweiten Abschnitt nimmt der Film eine durchaus überraschende Wende, die man so nicht vermuten konnte.

Für einen völlig unbekannten B-Movie ist die Besetzung formidabel. Unter der Regie von Pitch Black Regisseur David Twohy (!) agieren der immer überzeugende Steve Zahn, sowie „Stirb Langsam 4“- Bösewicht Tim Olyphant. Sogar Milla „hätte ich nicht mit Luc Besson gevögelt wäre ich jetzt immer noch in der Gosse“ Jovovich spielt passabel, und das bedarf nun wirklich einer besonderen Erwähnung.

Das Drehbuch ist recht clever und die Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten sind wunderschön und man wünscht sich auch an diesen Ort, obwohl gar nicht an Originalschauplätzen gedreht wurde. Die Wendung im Mittelteil dürfte andererseits nicht jedermanns Fall sein und wirkt schon einen Tick überkonstruiert, aber darüber kann man durchaus hinwegsehen. Fazit:

Fazit: Überraschend unterhaltsamer Thriller mit guten Darstellern in ungewöhnlichem Ambiente.

6chuckys

THE HILLSIDE STRANGLER (Ascot Elite)

am 20. Januar 2010 unter Reviews, Thriller abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1977. Kenneth Bianci wurde soeben bei der Polizei abgelehnt und ist frustriert. Seine Mutter hat ebenfalls keine Lust mehr auf seine Anwesenheit, denn ein Mann über 30 sollte nicht mehr zu Hause wohnen. Also zieht er kurzerhand zu seinem Cousin Angelo. Dieser verdient sich mit dubiosen Geschäften den ein oder anderen Dollar nebenbei und kommt eines Tages auf die grandios originelle Idee, Nutten zu beschäftigen. Also sorgt man mit eher nicht legalen Mitteln für weibliches Personal. Doch die Konkurrenz schläft nicht und verpasst den beiden einen Denkzettel. Das ist der Auslöser für eine grausame Mordserie, denn die beiden rächen sich nun.

Hört sich interessant an, ist aber vollkommen einschläfernd und ich verstehe nicht ganz, wieso dieser Langweiler überall gute Kritiken bekommt. Auch die Darstellung von Herrn Howell finde ich ziemlich mau, aber der dümpelt ja schon seit Jahren in C-Movies herum, die nicht mal den Sprung in Provinzkinos schaffen.

Die Morde sind wohl auch geschnitten, interessieren aber auch niemanden mehr, denn als der erste passiert, sind bereits qüalend langweilige 40 Minuten vergangen, in denen man jede Menge „coole“ typische 70er Jahre Sprüche erdulden muss, die einem irgendwann am Hals raushängen.

Fazit: Vollkommen langweilige Mischung aus Drama und Thriller (wobei das Wort schon fast ein Hohn ist), die weder spannend noch unterhaltsam oder sonst irgendwas ist. Der Streifen ist bereits aus dem Jahre 2004, war aber verschollen – das wäre er besser mal geblieben. Gääääääääääääähn.

1chuckys

OHNE SCHULD (Koch Media)

am 14. Januar 2010 unter Drama, Thriller abgelegt

ohne

Julian und Lisa sind ein glückliches Ehepaar, das einen kleinen Sohn hat und verliebt ist, wie am ersten Tag. Doch dann klingelt eines Tages die Gendarmarie an der Tür und verhaftet Lisa wegen angeblichen Mordes. Die Beweislast ist erdrückend und Madame muss ins Gefängnis. Von der Unschuld seiner Gattin überzeugt, nimmt Julien die Situation zunächst hin, doch als seine geliebte Frau einen Selbstmordversuch unternimmt und der kleine Sohn sich immer weiter von der Mutter entfremdet, beschließt der Lehrer zu handeln und heckt einen perfiden Plan aus, wie er seine Frau aus dem Gefängnis befreien und dann mit ihr und dem Nachwuchs aus dem Land verschwinden kann.

Zunächst etwas besonderes. Ein Film mit Diane Kruger der gelungen ist. Da ich die werte Dame schauspielerisch für absolut untalentiert hielt, war ich doch sehr überrascht, dass sie hier die verzweifelte Mutter so gut mimt. Vincent Lendon ist eh immer gut und die Story ist clever ausgetüftelt.

Jetzt werden viele wieder maulen, dass die Wandlung von Lendons Charakter nicht immer glaubwürdig und die Mutation vom Lehrer zum Kriminellen in der kurzen Zeit weit hergeholt ist. Aber ich finde, dass man das durchaus realistisch darstellt, zumal ihm ja auch mehrere Fehler unterlaufen, die sicher einem Profi nicht passieren würden.

Eine interessante Mischung aus Drama und Thriller, bei dem insbesondere die letzte halbe Stunde richtig gelungen ist. Und wieder ein Film aus der Reihe: „Nichts erwartet,viel bekommen“.

6chuckys

MUTANTS (Sunfilm)

am 14. Januar 2010 unter Drama, Horror abgelegt

mut

Die Story dieses Streifens ist nun wirklich schnell erzählt. Ein Virus, dass die Menschen binnen weniger tage zu Untoten mutieren lässt, hat sich über das Land ausgebreitet. Man erlebt das Schicksal eines Paares, das zunächst in einem Krankenwagen flieht und später dann Unterschlupf in einer ehemaligen Klinik sucht. Dort bekommen sie zunächst menschlichen, dann untoten Besuch. Zudem ist Monsieur auch an dem Virus erkrankt und Madame versucht ihn zu retten.

Dieser französische Horrorfilm bekommt meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht niederschmetternde Kritiken, vor allem bei ofdb. Das muss ich nicht verstehen, denn der Streifen will nun wirklich keine weitere nervige Metzelkost sein (auch wenn es hier reichlich Blut zu sehen gibt), sondern beleuchtet das Schicksal der beiden Menschen und ihren verzweifelten Kampf gegen das Virus, welches auch ihre Liebe zerstört.

Die Atmosphäre des französischen Streifens ist sehr kalt und steril und passt sehr gut zu der eigentlich recht traurigen Handlung. Zudem wussten mich beide Hauptdarsteller zu überzeugen.

Geht man an den Streifen heran und erwartet eine sinnlose Gewaltorgie, wird man sicher enttäuscht sein. Wer aber gerne eher ruhige Dramen sieht, die hier eben einen Horroreinschlag haben, dürfte nicht enttäuscht werden. Eher für Menschen geeignet die Filme wie WHITE SKIN oder DIE WEISHEIT DER KROKODILE mögen, denn für Slasherfreaks.

6chuckys