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THE DROWNSMAN (Ion-New-Media/Splendid)

am 14. Juni 2018 unter Horror abgelegt

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Die hübsche Madison leidet seit einem guten Jahr an Wahnvorstellungen und glaubt das sie von einem mysteriösen Wesen verfolgt wird. Das alles begann, als sie bei einer Party einen Unfall hatte und fast im See ertrunken wäre. Sie glaubt nun, das sie einen Blick ins Totenreich werfen durfte und nun von einem der Kreaturen, die dort leben, verfolgt wird. Ihre Freundinnen verzweifeln, zumal sich Madison komplett absondert und die ganze Zeit nur noch Bett verbringt und panische Angst vor Wasser hat. Mit einer gefakten Seance will man sie davon überzeugen, das sie sich alles nur einbildet. Doch eben bei dieser geht alles schief und man lässt dieses Wesen in unsere Welt, was zu einer erheblichen Dezimierung der Clique führt.

Von diesem Streifen habe ich eigentlich nichts erwartet, obwohl der Trailer ganz gut war und ich ihn mir deshalb bestellt habe. Doch was sich nach einem recht banalen Horrorfilmchen anhört, entwickelt sich zu einem durchaus interessanten Genrebeitrag.

Das Wesen (ich nenne es mal so weil ich ansonsten viel spoilern müsste) ist aus einem ganz bestimmten Grund da, den man erst gegen Ende erfährt. Die Idee, das eben dieses immer über das Wasser in unsere Welt kommen kann, ähnlich wie es Freddy Krüger über die Träume der Kinder schafft, ist ein interessanter Schachzug. Ich kann mich nicht erinnern, etwas ähnliches schon mal gesehen zu haben.

Mittendrin eine durchaus begabte Hautdarstellerin, die sonst eher in TV-Serien zu sehen ist, ihre Rolle aber hervorragend ausfüllt und meiner Meinung nach auch zu höherem berufen ist.

Natürlich sieht man dem Streifen irgendwo an, das das Budget etwas limitiert ist, wie alle Filme bei denen Regisseur Chad Archibald beteiligt ist, deren Produktionen anscheinend von ION-NEW-MEDIA exklusiv in Deutschland vermarktet werden, denn auch BITE, HERETICS oder LET HER OUT und einige andere wurden von ihm gedreht oder eben produziert.

Ich habe fast alle gesehen und muss sagen, das man dort immer solide Horrorkost geboten bekam, wobei ich DROWNSMAN als den besten von allen bezeichnen würde, denn auch wenn einiges natürlich nicht logisch erscheint, ist die Geschichte spannend bis zum Schluss, der sogar eine Fortsetzung offenlässt.

Fazit: Spannender kleiner B-Movie der in der Synchronisation etwas steif ist (die englische Fassung ist aber auch dabei), aber eine überraschende Geschichte zu bieten hat. Natürlich muss man beim Budget Abstriche machen, bei der Spannung allerdings nicht.

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SUMMER PARTY MASSACRE (Koch Media)

am 14. Juni 2018 unter Horror abgelegt

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Während einer Segelregatta, zu der sechs Freunde eine überraschende Einladung von einem Unbekannten auf ein schickes Anwesen erhalten, gerät plötzlich alles außer Kontrolle, denn die Herrschaften geraten ins Visier eines Mörders. Einer nach dem anderen wird umgebracht . Schnell dämmert es den Twens, worum es hier geht. Bei einer Clubaufnahme-Party vor 2 Jahren kam bei eine „Eignungstest“ einer der Anwärter uns Leben, und das wurde von den restlichen vertuscht und als Unfall dargestellt. Jetzt scheint der Tag der Rache gekommen, doch wer verbirgt sich hinter dem Killer?

Und genau diese Frage wird erst kurz vor Ende aufgelöst, so dass man die ganze Zeit mitraten kann, wobei der Verdächtige natürlich ständig wechselt. Das ist überraschend gut gemacht, wenn die Auflösung auch etwas weit hergeholt ist.

Natürlich ist das Vorbild ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST, hier nicht zu übersehen und man versucht auch erst gar nicht diese Nähe zu verleugnen.

Hierbei handelt es sich um einen holländischen Horrorfilm, meines Wissens nach der erste den ich je gesehen habe, denn aus dem Land der Holzschuhe kenne ich bestenfalls mal eine Komödie oder auch mal einen Thriller, wie zum Beispiel VERFLUCHTES AMSTERDAM.

Das der Streifen nicht zum „08/15 und hab ich schon 1000 mal gesehen Streifen“ verkommt, liegt auch an den ganz ordentlichen Darstellern und an einem nicht untalentierten Regisseur und dem Kameramann, die eine nette Atmosphäre einfangen. Hier und da hätte man einiges straffen können, denn 105 Minuten sind schon relativ lange.

Von MASSACRE, kann allerdings keine Rede sein, denn richtig heftigen Splatter bekommt man nicht geboten, alles bestenfalls soft oder auch nur angedeutet.

Fazit: Nicht besonders origineller, aber durchaus unterhaltsamer Horrorfilm, den man sich ohne Bedenken ansehen kann.

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OPERATION DUVAL (Lighthouse)

am 14. Juni 2018 unter Suspense, Thriller abgelegt

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Nach einem überstandenen Burn-Out versucht der ehemalige Unternehmensberater Duval wieder einen Job zu finden, was sich allerdings auf Grund seines Alters als schwierig erweist. Das er ehemaliger Alkoholiker ist, kommt noch erschwerend hinzu. Doch dann bekommt er eines Abends per Telefon ein völlig überraschendes und auch gut bezahltes Angebot. In einer leerstehenden Wohnung soll er heimlich den ganzen Tag aufgezeichnete Telefongespräche auf einer Schreibmaschine abtippen. Anfangs scheint das ein lockerer Job zu sein, doch bei manchen Telefonaten wird Duval hellhörig. Zu spät erkennt er, das er mittendrin in einer großen Verschwörung steckt.

Ich würde die Bezeichnung Thriller für diesen Streifen nicht verwenden, da dieser Begriff, gerade in den letzten Jahren, eher für eine andere Art Film steht. OPERATION DUVAL ist eigentlich ein klassischer Krimi, der auch in den 70er Jahren spielen könnte – von den Handyszenen mal abgesehen.

Daher ist der Streifen auch nichts für Schnellschnitt-Stakkato Freaks, denn der ruhige Erzählstil orientiert sich ganz klar an Filmen aus oben genannter Zeit. Mir würde da zum Beispiel DIE 3 TAGE DES CONDOR einfallen, der hier als Referenzfilm perfekt geeignet ist.

Mittendrin ein gut aufgelegter Hautdarsteller, der den einfachen Angestellten, der plötzlich in ein unglaubliches Komplett gerät, sehr überzeugend und auch mit Zurückhaltung spielt, was dem Streifen zu Gute kommt, denn ihn als Superheld darzustellen, wäre völlig fehl am Platz gewesen.

Die Wendungen des Films sind meiner Meinung nach nahezu nicht vorhersehbar und am Ende merkt man dann, das praktisch alle Dreck am Stecken haben, mit Ausnahme des Protagonisten, der einfach nur einen Job haben wollte.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Film im Jahre 2018, denn der Erzählstil ist gänzlich anders, als in sonstigen Produktionen. Freunde der 70er Jahre Krimis dürften begeistert sein – Jason Bourne Fans eher nicht.

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DER CLUB DER ROTEN BÄNDER – FINALE STAFFEL (Universum Film)

am 14. Juni 2018 unter Drama, TV-SERIE abgelegt

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Wie? So spät kommt der mit der Bewertung der dritten Staffel werden sich jetzt einige denken – die gibt es doch schon ewig auf dem Markt. Stimmt, aber ich hatte ein großes Problem, nämlich das ich die letzten beiden Folgen lange vor mir hergeschoben habe, weil ich wusste, es sind die letzten die ich zu sehen bekomme. Auf diesen Umstand gehe ich später noch mal ein.

Der Club hat Benito beerdigt und kehrt in das Krankenhaus zurück. Leo unterzieht sich erneut einer Operation. Während Jonas sich in seine Schwimmlehrerin verliebt, die nur leider doppelt so alt ist wie er. Hugo versucht, ein normales Leben zu führen, was allerdings nicht gelingt, da er in der Schule gehänselt wird. Emma hat ihre Krankheit im Griff, lebt aber in ständiger Sorge um Leo und während Alex weiterhin als Gast kurze Einsätze hat, lernt Toni die Liebe kennen, ein Gefühl, mit dem er als Autist nur schwer umgehen kann.

Man sieht also, hier ist noch jede Menge Raum für weitere Geschichten rund um den Club, zumal nur die erste Staffel vom Original adaptiert wurde, während die Nachfolger von 2 deutschen Autoren geschrieben wurden.

Auch wenn ich vorher schon volle Punktzahl vergab, setzt diese Staffel nochmal einen drauf. Das liegt vor allem daran, das die Darsteller, die sich wohl auch privat extrem gut verstanden haben sollen, so aufeinander eingespielt sind, das das ganze nicht mehr wirkt wie eine gespielte TV-Produktion, sondern eher wie eine reale Dokumentation.

Insbesondere Nick Julius Schuck muss ich hierbei hervorheben, der ja nun eine gänzlich andere Rolle spielt, als nur im Bett rumzudösen, und das wirklich klasse erledigt.

Soweit mein Lob und jetzt kommt mein Gemecker. Niemand kann mir erklären, wieso diese Serie eingestellt wird. Auch von VOX habe ich dazu keinerlei Information bekommen, während visueller Sondermüll wie GZSZ oder BERLIN TAG UND NACHT hier Jahre lang jeden Tag ausgestrahlt wird.

Und man schaue sich mal die Kritiken an – egal ob bei amazon oder von Rezensenten, die das beruflich tun – alle sind begeistert. Anscheinend hat man das nun gemerkt und will nächstes Jahr einen Spielfilm hinterherschießen der VOR den Ereignissen, der ersten Staffel spielt. Das sehe ich mehr als kritisch. Tim Oliver Schulz ist dann 31 und soll einen 15 jährigen spielen? Und der oben erwähnte Herr Schuck ist ja mittlerweile vom Kind zum Teenager geworden, wie soll das gehen? Ich befürchte da großen Murks.

Fazit: Leider geht einer der besten Serien nun zu Ende – meiner Meinung nach ungerechtfertigt, zumal ja auch die Einschaltquoten stimmten. Fast alle Charaktere sind noch nicht auserzählt und wenn man die Geschichten eh selbst schreibt und nicht adaptiert, dann wäre doch hier noch einiges möglich gewesen. Natürlich volle Punktzahl, aber mit erheblichem Unmut..

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BRIMSTONE (Koch Media)

am 07. Juni 2018 unter Drama, Horror, Suspense, Thriller, mystery abgelegt

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Ende des 19. Jahrhunderts im amerikanischen Westen: Die junge Liz hat einen älteren Witwer geheiratet, der sie aufnahm, obwohl sie keine Zunge mehr hat und nicht sprechen kann. Sie kümmert sich auch rührend um die beiden Kinder. Eines Tages jedoch kommt ein neuer Referent in die Stadt, den Liz nur allzu gut kennt. Als sich verschiedene merkwürdige Dinge ereignen und Madame dafür verantwortlich gemacht wird, verschwindet sie. Doch das Grauen ist damit nicht zu Ende.

Die Zusammenfassung habe ich bewusst kurz gehalten, denn man könnte diese fast zu einem Roman ausarten lassen, denn das o.g ist nur die Essenz von eines der 4 Kapiteln, die dieser Streifen beinhaltet. Diese nennen sich

Offenbarung, Exodus und Genese  und Rache.

Jetzt werden einige erschrocken zusammenzucken und denken es handelt sich hier um einen biblischen Film mit viel Gottgelaber und Metaphern. Sicherlich spielt Religion in diesem Film eine Rolle, aber nur eine insgesamt eher untergeordnete.

Hauptsächlich geht es darum zu zeigen, wie die Frauen zu dieser Zeit behandelt wurden und nahezu keine Rechte hatten und entweder von ihren Männern geschlagen wurden oder als Nutten in einem Bordell endeten. Das ist zwar etwas dick aufgetragen, aber in vielen Fällen war das eben so.

In allen 4 Kapiteln spielen die Charaktere der Liz und des Referent die Haupttrolle. Es dauert ein wenig bis man erkennt, das die Geschichten zusammengehören, aber nicht in der zeitlichen Reihenfolge erzählt werden (da kennt Pearce sich ja seit Memento aus).Normalerweise ein Stilmittel, welches mir nicht unbedingt zusagt, das aber hier hervorragend umgesetzt wurde.

Ich habe auf meiner Seite bei einem einzigem Film noch nie so viele Genre markiert, aber BRIMSTONE bietet wirklich sowohl Drama, Mystery, Thriller als auch Horrorelemente. Sehr gut passt hierzu, dass der Streifen, gerade in den dunklen Szenen, fantastisch ausgeleuchtet wurde.

Weder Dakota Fanning (ging mir früher auf den Nerv, weil sie in jedem Film mitspielte, in dem man ein 8-13 jähriges Mädchen zu besetzen hatte), als auch Guy Pearce (teilweise grottenschlechte Filmauswahl) sind besondere Favoriten von mir, spielen aber hervorragend. Insbesondere der normal eher smarte Pearce hat sichtlich Spaß an der Rolle des dämonischen Referents.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Genre-Misch-Masch der aber erstaunlich gut funktioniert und das sagt jemand, der Geschichten, die in anderen Jahrhunderten spielen, eigentlich grundsätzlich erst gar nicht schaut. Daher eine klare Empfehlung von meiner Seite. Die FSK Freigabe ist fast grenzwertig…eine 18er Einstufung hätte ich auch verstanden, denn der Streifen hat schon üble Szenen.

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DER KURIER (Ascot/Alive)

am 07. Juni 2018 unter Thriller abgelegt

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Sean Haggerty braucht dringend Kohle, denn seine Frau leidet an einer Krankheit und muss dringend operiert werden. Um das finanzieren zu können, fliegt er als ausgebildeter Pilot, Aufträge für ein Drogenkartell, erzählt seiner Gattin aber das er legale Dinge tut. Bei einem Flug tritt plötzlich eine Ungereimtheit ein und er soll mittendrin den Landepunkt wechseln,. Das kommt ihm komisch vor. Und dann schaltet sich auch noch ein Mann von Geheimdienst ein, und er weiß nicht wem er noch trauen kann.

Das hat man sich schlau ausgedacht, zumal das offensichtliche Vorbild ja hervorragend funktioniert hat, denn BURIED war etwa die gleiche Situation, dass jemand in einem engen Raum sitzt und nichts hat, außer einem Telefon und Entscheidungen treffen muss, die sein Leben beeinflussen.

Leider aber hat der Regisseur dabei übersehen, dass man doch ein paar Spannungsmomente und vor allem Wendungen einbauen muss, denn sonst wird das ganze ziemlich langweilig und während dies bei BURIED der Fall war und ständig etwas Überraschendes passierte, plätschert DER KURIER so vor sich hin und kommt nicht in die Gänge.

Gut, für Herrn Radcliffe war das schnell verdientes Geld, denn die Dreharbeiten für diesen Möchtegern-Thriller dauerten nicht besonders lange.

Wahrscheinlich fiel sogar der größte Teil des Budgets an den Hauptdarsteller. Dieser hat in letzter Zeit einige Rollen angenommen, die ich nicht verstanden habe und die sein durchaus vorhandenes schauspielerisches Potenzial, das ihm kaum einer zutraute nach den Harry Potter Filmen, doch ein wenig beleidigt.

Fazit: Drehbücher vorher lesen macht manchmal Sinn Herr Potter.

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IT COMES AT NIGHT (Universum Film)

am 31. Mai 2018 unter Drama, Horror abgelegt

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Der siebzehnjährige Travis und seine Eltern Paul und Sarah gehören zu den letzten Überlebenden einer Seuche, die auf der Erde grassierte. Sie leben zusammen in einem einsamen Haus im tiefsten Wald und versuchen zu überleben, was sich mit immer mehr zur Neige gehenden Lebensmittel und Wasser nicht leicht gestaltet. Eins Tages will jemand bei Ihnen einbrechen. Nachdem Travis sich vergewissert hat, das dieser Herr nicht erkrankt ist, nimmt er ihn und seine Familie bei sich auf, zumal die drei einiges an Nahrungsvorräten zur Verfügung haben. Als Travis den kleinen Sohn der Gäste nachts findet und dieser wohl mit der Krankheit in Berührung kam, wächst das Misstrauen immer weiter.

Hier hat man ganze Arbeit geleistet. Filmtitel irreführend, Cover irreführend, Trailer irreführend, denn man bekommt im Gesamteindruck suggeriert, dass es sich hier um einen blutigen Horrorstreifen handelt – das ist allerdings völlig falsch.

Es ist vielmehr ein Drama, ja fast ein Kammerspiel, das sich damit auseinandersetzt, wie Menschen in gewissen Situationen (in diesem Fall die schlimme Seuche) verhalten, um ihr Weiterleben zu gewährleisten.

Wenn man mit dieser Prämisse an diesen Film herangeht, würde ich ihn auch als gelungen bezeichnen, wobei ich Joel Edgerton noch nie in dem Genre gesehen habe. Er war übrigens als ausführender Produzent mit an Bord.

Allgemein gefällt was die Schauspieler abliefern und die Enge des Hauses verstärkt das beängstigende Gefühl noch. Außenszenen sind relativ rar.

KEINER, der den Trailer hierzu gesehen hat, wird nachher positiv über diesen Film sprechen. Das Ganze erinnert mich an wenig an INTO THE FOREST mit Ellen Page, der als „postapokalyptischer Thriller“ verkauft wurde, dann aber im Grunde genommen einen ähnlichen Ansatz hatte, wie dieser Streifen hier:

Wer sich auf diesen Film einlassen kann dem dürfte er gut gefallen, auch wenn ich nicht wirklich verstanden habe was denn jetzt eigentlich AT NIGHT kommt……

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PYEWACKET (Alive)

am 31. Mai 2018 unter Horror abgelegt

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Nach dem Tod ihres Vaters wird die Teenagerin Leah von ihrer Mutter gezwungen umzuziehen und sich von ihren einzigen Freunden zu trennen. Die neue Bleibe ist irgendwo im Nirgendwo. Ihre Mutter ist nach dem Tod ihres Mannes ziemlich fertig und lässt ihren Frust an der Tochter aus. Als sie ihr dann noch den Umgang mit ihren Freunden verbieten will, bekommt sie einen richtigen Hass auf ihre Mum und würde sie am liebsten tot sehen. Als sie ein Buch über Schwarze Magie findet, ist sie Feuer und Flamme für diese Idee, denn darin findet man eine Anleitung, wie man andere ins Jenseits befördert. Doch vieles was man denkt, will man ja eigentlich nicht in die Tat umsetzen. Als es ihr dann doch wieder leid tut, ist es bereits zu spät und der Fluch kann nicht mehr aufgehalten werden. Oder doch?

DER INBEGRIFF DES HORRORFILMS las ich irgendwo. Ob die Person in ihrem Leben schon einmal einen anderen gesehen hat, wage ich dann doch stark zu bezweifeln, denn davon ist das Ding hier meilenweit entfernt.

Das Problem bei solchen Aussagen ist eben, das man automatisch die Erwartungen immer gleich hochschraubt und diese dann enttäuscht werden. Das war auch nicht die einzigste Review, die ich im Vorfeld gelesen hatte – nahezu alle waren durchweg positiv.

Nun will ich auch nicht sagen, das man hier totalen Schrott zu sehen bekommt, doch wirklich neu ist das nun nicht. Auch wenn die Schauspieler einen ordentlichen Job machen, dauert es einfach erstmal sehr lange bis das Ding in die Gänge kommt. Der Schluss hingegen gerät zu kurz und man versteht leider nicht wirklich, was jetzt gerade passiert ist. Zumindest ging es mir so.

Mit dabei sind unter anderem Laurie Holden, die Dame aus WALKING DEAD und die durchaus begabte Nicole Munoz. Sie spielen beide gegen ein sehr einfach gestricktes Drehbuch an, dessen Überraschungsmomente überschaubar sind.

So bleibt unter dem Strich ein glasklares „Solide“, nicht weniger aber auch auf keinen Fall mehr.

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DIE HEXE – SIE WAR VOR EUCH HIER (Tiberius)

am 31. Mai 2018 unter Horror abgelegt

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Jess hat sich zusammen mit ihrem Ehemann einen Traum erfüllt und ein etwas heruntergekommenes Bed&Breakfast-Hotel erworben. Die Freude währt jedoch nicht lange, denn schon nach kurzer Zeit bemerkt sie, das hier etwas nicht stimmt. Als sie in der Bibliothek nachforscht, findet sie heraus, das die ehemalige Besitzerin angeblich dort Kinder umgebracht hat und zum Tode verurteilt wurde. Madame scheint aber leider immer noch im dem Haus zu wohnen und zwar als Geist und setzt Jess zu. Als ihr Mann Dan verreist, eskalieren die Dinge.

Es handelt sich bei dem Film nicht, wie man bei den Titel vermuten könnte, um eine Dokumentation über Angela Merkel, sondern um einen Horrorstreifen, der im Internet mal richtig unschön niedergemacht wird.

Ich frage mich immer, was Leute von Filmen erwarten, die mit einem ganz kleinen Budget gedreht werden – etwa Hochglanzhorror wie CONJURING? (Nicht das letztgenannter schlecht wäre, aber da war sicherlich die Gage für Farmiga und Wilson schon teurer als hier die gesamte Produktion).

Ich persönlich finde, das man hier eine wirklich schöne Atmosphäre aufbaut und die Szenen mit der Hexe wirken gar nicht mal billig, so das das davon auszugehen ist, das hier das meiste Budget hineinfloss. Die Schauspieler sind gänzlich unbekannt, aber beide Hauptdarsteller sympathisch.

Ich gebe zu gegen Ende wird es dann ein wenig konfus und alles wird auch nicht wirklich aufgeklärt. Dafür gibt es dann eine witzige Schlusspointe.

Wer weiß, dass es sich hier um eine ganz kleinen B-Movie handelt und ein Herz für solche Produktionen hat, wird hier nicht falsch liegen. Wer glaubt hier bekommt er etwas wie INSIDIOUS oder POLTERGEIST (Remake) oder noch teurere Streifen geboten, ist leider im falschen Film und sollte davon Abstand nehmen, aber diesen im Internet nicht niedermachen, das ist nämlich in diesem Fall echt unfair.

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RED SPARROW (Fox)

am 24. Mai 2018 unter Drama, Suspense, Thriller abgelegt

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Nicht das jemand glaubt, ich wäre nun plötzlich ein Fan von FOX, aber im Moment kommt so wenig interessantes auf den Markt, dass ich heute gleich 2 Filme bespreche.

Die russische Tänzerin Dominika Egorova (so Namen kann man sich echt nur ausdenken) hat eine große Karriere vor sich. Nach einem Unfall auf der Bühne wird sie jedoch nie wieder tanzen können. Was passiert nun mit ihrer Mutter und der Wohnung die von ihrem Arbeitgeber bezahlt wird? Ihr Onkel macht ihr daraufhin ein Angebot. Sie soll nach einer gründlichen Ausbildung den CIA-Agenten Nathaniel Nash (unfassbar solche Namen) infiltrieren. Dazu wird sie in allerlei Verführungskünsten geschult. Nach dem harten Training nimmt sie auch Kontakt mit ihm auf, doch wird er ihr Spiel nicht durchschauen?

Tja und wir dürfen Jennifer Lawrence zusehen, wie sie eben dieses undurchsichtige Spiel satte 136 Minuten spielt. Und das sind definitiv 20 Minuten zu viel. Das liegt auch daran, das man ihre Geschichte am Anfang relativ ausführlich erzählt, was aber gar nicht zwingend nötig gewesen wäre.

Trotzdem fand ich den Streifen recht unterhaltsam und zudem bis in die Nebenrollen sehr gut besetzt. Den Höhepunkt hierbei stellt Charlotte Rampling dar, die als gefühllose Leiterin des Sparrow-Lagers, mit knallharter Miene und krassen Methoden, eine tolle Leistung abliefert. Joel Edgerton sieht man eh immer gerne und Jeremy Irons Rolle fällt etwas klein aus.

Allerdings hätte es auch gereicht statt dreißig Russenklischees nur zehn zu bedienen, denn das geht einem mit der Zeit dann doch auf den Zeiger und man sieht, dass der Film von einem amerikanischen Regisseur gedreht wurde. Mit dem arbeitete Lawrence auch schon in den (aus meiner Sicht eher mäßigen) Panem-Filmen zusammen. Man könnte meinen, wir befinden uns noch im Kalten Krieg, denn die Russen werden hier wirklich arg negativ dargestellt. (wobei das ja wieder in Mode ist)

Immerhin weiß der Genre-Mix aus Spionage-Film, Thriller und Drama zu überzeugen und auch sonst kann man dem Film eigentlich nichts vorwerfen, wenn man über die v.g. Dinge hinwegsieht Das Ende ist zudem recht pfiffig und man weiß wirklich nicht, auf welcher Seite die Hauptdarstellerin nun steht – eigentlich zu fast keinem Zeitpunkt des Films.

So bleibt unter dem Strich ein grundsolider, an manchen Stellen jedoch nicht ganz logischer Streifen, in dem nur die Russenklischees ab und an überhand nehmen.

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