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UNTER DEM SAND (Koch Media)

am 27. September 2016 unter Biopic, Drama abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende und die Deutschen haben diesen verloren. Allerdings ist der Horror für manche noch nicht vorbei, denn deutsche, junge Soldaten, teilweise noch Kinder, sind nun Kriegsgefangene in Dänemark. An den Stränden des Landes liegen geschätzte 2 Millionen Minen und die Soldaten sind dazu auserkoren, diese alle zu entschärfen. Der Film konzentriert sich auf ein Dutzend von ihnen, die in einem Gebiet am Nordseestrand 45000 Minen entfernen sollen. Dafür garantiert man ihnen dann die Ausreise nach Deutschland, was bei diesem Todeskommando jedoch nur eine kleine Hoffnung ist. Der teils sadistische Aufseher Carl, entwickelt jedoch mit der Zeit freundschaftliche Gefühle für die Jungs, doch das hilft auch nichts – die Minen müssen alle entschärft werden, erst dann naht die Freiheit. Aber tut sie das wirklich?

Und die nächste Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, aber selbst in Dänemark nicht sehr bekannt ist, da sich das Land für diese Aktion schämt. Auf der anderen Seite kann man auch verstehen, das man dafür nicht die eigenen Leute nahm, sondern diejenigen, die auch für den Krieg und die große Ansammlung der Minen mitverantwortlich waren.

Und das ist das interessante an dem Film von Zandvliet. Er ergreift für keine der beiden Graupen Partei, sondern überlässt diese (durchaus schwierige) Wahl dem Zuschauer.

In den Extras erfährt man, das nahezu der gesamte Film mit Handkamera gedreht wurde, was ich gar nicht glauben kann, denn auch während Sturm und den sehr schönen Aufnahmen des Strandes, wackelt die Kamera nicht einen Moment.

Schauspielerisch gibt es auch absolut nichts auszusetzen. Während der Dreharbeiten waren die Jungs wohl auf ähnlich engem Raum untergebracht wie im Film selbst, was diese wohl auch unglaublich zusammenschweißte. Sämtliche Darsteller agieren wirklich wie ein Team.

Für Roland Möller ist es im zarten Alter von 43 Jahren die erste Hauptrolle überhaupt. Da sind einige der jungen Soldaten schon wesentlich bekannter bei uns, wie zum Beispiel Joel Basman, den man in Deutschland schon in vielen Hauptrollen gesehen hat.

Fazit. Eine noch nie verfilmte (Ausnahme eine Doku) wahre Geschichte, die von tollen Darstellern und einer schönen Atmo getragen wird. Zudem sind die Dialoge sehr realistisch und die Handlungsweisen nachvollziehbar. Für mich ein Geheimtipp für Menschen die dem Mainstream entfliehen wollen, denen aber Kunstfilme zu gestelzt sind.

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FREEHELD (Universum Film)

am 27. September 2016 unter Biopic, Drama abgelegt

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Laurel ist eine angesehene Polizistin und steht auf Frauen. Das ist durchaus ein Problem, denn so etwas wird bei der Polizei nicht gerne gesehen. Dann lernt sie die Mechanikerin Stacie kennen und lieben. Obwohl der Altersunterschied zwischen beiden beträchtlich ist, harmonieren die beiden perfekt miteinander und kaufen sich sogar ein Haus. Doch dann bekommt Laurel eine erschütternde Diagnose. Die starke Raucherin leidet unter Lungenkrebs im Endstadium. Die Heilungschancen sind sehr gering. Laurel möchte, das Stacie ihre Pensionsansprüche bekommt, wie es bei normalen Paaren der Fall ist. Doch da die Ehe zwischen 2 Frauen nur als eingetragene Partnerschaft gilt, lehnen die Behörden ihren Antrag mehrfach ab. Zudem laufen ihre Krankentage ab. Da bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem Kollegen Dane Wells und dem recht exzentrischen Steve Goldstein – einem schwulen Juden und Aktivisten, der für die Homoehe kämpft.

Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben, denn diese Ereignisse beruhen nicht nur auf wahren Begebenheiten, sondern sind sogar sehr nah an dem tatsächlichen damaligen Geschehen dran. Im Abspann sieht man übrigens auch Bilder der beiden Frauen.

Ich kapiere es schon seit Jahren nicht, was dieser Unsinn mit dem Ablehnen der gleichgeschlechtlichen Ehen soll, obwohl wir in Deutschland in der Beziehung respektive der Akzeptanz schon relativ weit sind, aber immer noch nicht weit genug, denn jeder soll meiner Meinung nach mit dem Menschen glücklich werden, den er liebt.

Jetzt aber zum Film selbst, der mich fast zum Heulen gebracht hat, was mir sehr selten passiert. Die Darstellungen von Julianne Moore und Ellen Page sind dermaßen intensiv, das beide eine Oscarnominierug verdient hätten, wobei das ganze für letztere sicherlich etwas leichter war, da sie ja auch im realen Leben homosexuell ist. Zudem sollte sie nur noch Rollen annehmen, in denen sie diese Kurzhaarfrisur trägt, damit sieht sie nämlich total putzig aus.

Der Regisseur schafft es zudem ohne jegliche explizite Sexszene, dem Zuschauer die Liebe der beiden Frauen zu vermitteln und zwar so eindringlich, dass man richtig mitfühlen kann. Das gelingt sonst nur sehr selten (ähnlich wie bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“)

In Nebenrollen agieren zudem so unbekannte Leute wie Steve Carell, Michael Shannon oder Josh Charles. Wohl dem der so eine Besetzung an Bord hat.

Fazit: Auf der einen Seite tieftraurig, kann und soll der Film aber auch homosexuellen Partnern und Menschen Mut machen, weiter für ihre Sache zu kämpfen. Und auch wenn ich mich wiederhole: Nochmal seien die überragenden Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnnen gewürdigt!

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MADE IN FRANCE (Universum Film)

am 27. September 2016 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Sam ist ein investigativer Journalist, der es geschafft hat, in die Zelle einer islamistischen Vereinigung in einem Pariser Vorort aufgenommen zu werden. Im Laufe seiner Recherche nähert er sich einer Gruppe von vier fanatischen Jugendlichen an, die für den Dschihad töten wollen. Der Anführer ist ein gewisser Hassan, dessen Skrupellosigkeit Sam erschrecken lässt. Er will sich zurückziehen, doch die Polizei beschuldigt ihn der Beihilfe und zwingt ihn in der Zelle zu bleiben und mögliche Attentate zu verhindern. Doch sein Undercover-Einsatz wird immer gefährlicher und langsam beginnen ihm die Kollegen zu misstrauen.

Diese Geschichten sind im Moment natürlich aktueller denn je und werden gerne als Thema genommen. So ist MADE IN FRANCE aber anfangs deutlich mehr Drama als Thriller, welches die Hintergrunde beleuchtetet wie junge Menschen zu Dschihadisten werden können.

Das Milieu ist stimmig, die Darsteller sind mir unbekannt, aber durchaus anständig und der Film ist zügig gedreht ohne das es viele langweilige Leerzeiten gebe….

Nun muss ich aber mal kurz etwas machen, was ich sonst versuche zu vermeiden, nämlich spoilern. Wenn ein Journalist zur Polizei geht und denen ein Video von einer Zelle kredenzt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das die ihn dann zwingt weiterhin dort zu bleiben, weil er sich damit angeblich strafbar gemacht hat. Das halte ich für sehr weit hergeholt, die sollen doch froh drüber sein, das sie diese Informationen überhaupt bekommen haben.

Das war die einzigste Stelle im Film, die ich als recht unglaubwürdig empfand. Ansonsten erhält man als Außenstehender durchaus interessante Einblicke, in das Innenleben einer solchen Zelle und auch, dass die Mitglieder ihr Aussehen verändern, um nicht aufzufallen, war mir neu.

Die Wende am Schluss ist zudem sehr gelungen und ich muss zugeben, ich hätte mit dieser auch nicht gerechnet, obwohl sie im Gesamtbild durchaus logisch erscheint.

Man sollte aber wie gesagt nicht an den Film herangehen mit der Prämisse, das es hier ständig knallt. Natürlich sind auch einige Action-Szenen dabei, aber nicht annähernd so viele, wie der Trailer uns suggeriert.

Trotzdem gerade im zweiten Teil sehr spannend inszeniert und daher durchaus empfehlenswert, wenn man dieser Thematik zugeneigt ist

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DAS SCHWARZE LABYRINTH (Eurovideo)

am 27. September 2016 unter SciFi abgelegt

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Eine Gruppe junger Männer und Frauen erwacht in einem dunklen (und billig gedrehten) Labyrinth. Keiner hat eine Erinnerung wie er hierhergekommen ist. Immer wieder müssen sie vor bewaffneten Wächtern fliehen, welche die Teilnehmerzahl dezimieren sollen, müssen Codes entschlüsseln und Signale deuten, um an diesem bizarren und mysteriösen Ort, dem Schwarzen Labyrinth von Andròn, zu überleben. Notgedrungen wächst ihr Zusammenhalt, um die tödlichen Herausforderungen zu meistern und hinter das Geheimnis der Nine Corporations zu kommen. Doch letztlich will jeder einzelne nur aus diesem Albtraum entfliehen. Und was sie nicht wissen: Die ganze Welt verfolgt live ihren Kampf ums nackte Überleben und platziert Wetten auf die Teilnehmer der Death Games …

Nicht das diese Geschichte in irgend einer Weise innovativ wäre, aber aus diesen grundlegenden Dingen kann man zumindest einen soliden Action-Thriller zimmern ohne sonderlich viel Talent zu besitzen. Sowohl als Regisseur/Produzent als auch Darsteller.

Beide Gruppen schaffen es dennoch auf ganzer Linie zu versagen. Die Handlungsweisen der Protagonisten sind dusselig, die Kulissen billig und die Story extrem eindimensional.

Danny Glovers Rollen werden immer kleiner und immer schlechter, vielleicht sollte er endlich in Rente gehen, wie er es ja schon vor 25 Jahren in Lethal Weapon tun wollte. Was allerdings Alec Baldwin, der ja doch dicke im Geschäft ist, in diesem wirren Streifen zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Anscheinend hatte der Regisseur etwas in der Hand, um ihn zu erpressen.

Ansonsten gibt es langweilige Kämpfe, vor noch langweiligeren Kulissen und noch langweiligere Dialoge. Ich tue mich hier echt schwer 2 Chuckies zu geben, denn ich wüsste nicht für was der zweite sein sollte. Einzig und allein das es noch schlechtere Filme als diesen híer gibt lässt Gnade vor Recht ergehen. Was ein Schrott!!!

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THE ARDENNES (Meteor/ALIVE)

am 20. September 2016 unter Action, Drama, Thriller abgelegt

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Dave und sein großer Bruder Kenny haben gemeinsam einen Überfall verübt, der allerdings letzteren 4 Jahre seines Lebens kostete, denn er wurde von der Polizei geschnappt. Als er wieder aus dem Gefängnis kommt, hat sich vieles verändert. Zudem hat sich bei ihm allerlei Frust gestaut und er haut daher ganz schön auf die Kacke. Auch seine Mutter hat ihm nicht wirklich verziehen. Dave hat sich mittlerweile ehrlicher Arbeit gewidmet und arbeitet als Autowäscher. Er schleust seinen Bruder dort auch ein, doch nach einer Schlägerei werden beide entlassen. Zudem ist Dave nun mit der ehemaligen Freundin seines Bruders zusammen. Als der das herausfindet kommt es zu einem tödlichen Kampf.

Aus Belgien fallen mir genau zwei gute Filme ein, nämlich das Original von LOFT, sowie der grandiose ALZHEIMER CASE. Ansonsten bekommt man von der Filmindustrie in dem 11 Millionen Einwohner-Land wenig mit.

The Ardennes ist ein zweischneidiges Schwert, denn anfangs zieht sich das doch etwas hin und hat mit einem Thriller nur sehr wenig zu tun. Hier steht die Wiedereingliederung Kennys im Vordergrund. Das ist zwar ordentlich erzählt, aber bisweilen etwas langatmig.

Nach ca. 50 Minuten jedoch fiel Regisseur Pront dann aber mal auf, das er seinem Steifen mal etwas mehr Tempo mit auf den Weg geben sollte und präsentiert uns dann plötzlich 40 fulminante Minuten in den Ardennen (daher der Name), die mit einem absolut gelungenen Schlusstwist enden.

Wir wünschen uns ja immer Charakterzeichnung, aber hier ist das ganze wirklich etwas lahm in Szene gesetzt. Der zweite Teil des Streifens entschädigt jedoch wirklich für sehr vieles und beschert dem Film doch noch 5 Chuckies.

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EXPERIMENTER (Lighthouse)

am 20. September 2016 unter Biopic, Drama abgelegt

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Wir befinden uns an der Yale Universität im Jahr 1961: Verhaltensforscher Stanley Milgram führt hier ein umstrittenes Experiment durch. Verschiedene Probanden stellen einem anderen, der im Zimmer gegenüber sitzt, Fragen, die er beantworten muss. Bei jeder falschen bekommt der andere einen Stromschlag, dessen Intensität sich jedes mal erhöht. Das interessante Ergebnis dieser Studie war, das die meisten trotz Gewinsel auf der anderen Seite das Experiment durchzogen, das im Endeffekt aber vollkommen harmlos war, da die Person im Nebenraum gar keine Stromschläge erhielt, sondern ein Mitarbeiter von Milgram war. Die Testpersonen selbst rechtfertigten sich, das sie ja nur den Anweisungen des Psychologen folgten, der anwesend war. Auch Milgrams Frau Tasha ist der Meinung, das das Experiment wegweisend ist und unterstützt ihren Mann, der in der Öffentlichkeit stark umstritten ist.

EXPRIMENTER ist ein Biopic über den Verhaltensforscher Stanley Milgram, der dies alles auch wirklich durchführte. Im Laufe des Streifens bekommt man auch noch andere Experimente serviert, die er ausprobierte, wobei ich das mit dem Brief am interessantesten fand.

Das ich nach dem Film anfange zu googlen, ist immer ein gutes Zeichen, denn ich fand diesen Menschen sehr interessant und der Film ist auch wirklich so aufgezogen, dass man sich danach noch stundenlang mit dem Thema beschäftigen kann.

Peter Sarsgaard hatte in seinem ganzen Schauspielerleben sicher noch nie so viel Text, denn neben den Dialogen im Film, teilt er aus dem Off dem Zuschauer seine persönlichen Gedanken mit. Das ist sicher anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber hervorragend zu dem Streifen.

Selbst Winona Ryder deren Overacting in STRANGER THINGS mir etwas auf den Zeiger ging, spielt überraschend zurückhaltend. In Nebenrollen agieren Anthony Edwards, Dennis Haysbert und John Leguizamo. Nicht gerade schlecht die Besetzung.

Zeit seines Lebens galt Milgram als umstritten. Viele fanden seine Experimente faszinierend, andere eher abstoßend. Er war zudem eine Arbeitstier und verstarb viel zu früh mit gerade einmal 51 Jahren an seinem FÜNFTEN !!! Herzinfarkt.

Dieser Film stellt eine gelungene Hommage an ihn dar.

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MEKONG RUSH (Universum Film)

am 20. September 2016 unter Action, Thriller abgelegt

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In einem Krankenhaus in Laos hilft Dr. John Lake der armen Bevölkerung. Eines Abends findet er ein Mädchen am Strand, welches offensichtlich missbraucht wurde. Bei der Schlägerei mit dem vermeintlichen Vergewaltiger, kommt dieser um. Nachdem die Leiche des Herren von Dorfbewohnern gefunden wird, sperrt die Polizei die Ausreisemöglichkeiten der Insel. Dann stellt sich heraus, das der Tote auch noch der Sohn des australischen Senators ist und John erkennt, das er hier in eine ziemlich große Scheiße geraten ist. Also flieht er aus seinem Quartier, doch schnell hat die Polizei die Verfolgung aufgenommen. John muss über den Mekong und versuchen Thailand zu erreichen, doch das ist nicht so einfach.

Und wieder einmal taucht ein neuer Sutherland in den Credits auf, ebenfalls mit einem merkwürdigen Vornamen namens Riff. Ich kannte ihn nicht, ist aber wohl der Halbbruder von Kiefer. Schauspielerisch kann er ihm allerdings nicht im Ansatz das Wasser reichen.

Der Film insgesamt ist eigentlich recht gelungen. Im Internet wird gemeckert, das die Handlungsweisen des Protagonisten teilweise dämlich wären. Ich finde gerade das gut, denn welcher Mensch verhält sich in denn in so einer Situation schon rational?

Im Endeffekt konzentriert sich der Film die ganze restliche Laufzeit nach der Vergewaltigung auf die Flucht des Protagonisten, was an der einen oder anderen Stelle ein wenig langatmig gerät. Dafür bekommt man gegen Ende eine wirklich überraschende Wende kredenzt.

Vielleicht hätte sich der Regisseur entscheiden sollen, was er nun möchte. Ein Drama, einen Thriller oder einen Actionfilm, denn so ganz klappt die Fusion der Genre nicht, was allerdings nicht heißt das der Film nicht unterhaltsam wäre.

Zudem gibt es schöne Aufnahmen von Laos…..

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UNFALL IM WELTRAUM (Koch Media)

am 20. September 2016 unter Klassiker, SciFi abgelegt

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Als Forscher einen neuen Planeten entdecken ist die Überraschung groß. Das Ganze wird um so verwirrender, als man erkennt, dass dieser die gleiche Umlaufbahn wie die Erde hat – nur haargenau gegenüber. Deshalb wurde dieser auch nie entdeckt. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Finanzierung werden jedoch der beste Astronaut der Welt und ein Astrophysiker losgeschickt um den neuen Planeten zu erkunden. Nach 3 Wochen im Hyperschlaf steht man kurz davor die zweite Erde zu erreichen. Bei der Landung passiert ein folgenschwerer Unfall. Danach ist nichts mehr wie vorher….

Also dieser Streifen bekommt auf einschlägigen Seiten im Internet durchweg gute Bewertungen, denen ich mich sogar anschließen würde, was ich bei „alten, neuen“ Filmen normalerweise nicht tue, doch auch für meine Person war dieser Streifen eine Neuheit. Ich habe noch nie etwas davon gehört.

Für die damalige Zeit bekommt man sogar sehr anständige Effekte geboten, was mich ebenfalls sehr überrascht hat. Auch die Geschichte ist durchaus originell und mich wundert, dass hiervon nie ein Remake gedreht wurde.

Die Bildqualität ist unglaublich. Besonders in den Szenen die sich in den Räumlichkeiten befinden, ist das Bild glasklar und erreicht hierbei fast die Qualität einer Neuheit. Auch der Ton rummst durchaus ordentlich – dazu gibt es ein sehr schönes Steelbook. Die seltenen kleinen Blitzer kann man getrost bei der Bildbewertung übergehen.

Schauspielerisch ist der Streifen zwar nicht überragend, interessant aber das Loni von Friedl (damals eine wirklich hübsche Person) in diese Produktion geriet: Wie wird wohl auch ihr Geheimnis bleiben.

Auch die Ausstattung weiß zu gefallen und erinnert ein wenig an 2001 oder auch an die Enterprise, irgendwie putzig die Klamotten.

Fazit: Überraschend guter Sci-fi Film, der absolut top restauriert wurde. Aber das ist man von KOCH ja fast schon gewohnt.

REDISTRIBUTORS – DIE UMVERTEILER (Lighthouse)

am 20. September 2016 unter Thriller abgelegt

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Liz arbeitet in der PR-Abteilung eines großen Rüstungskonzerns. Eines Tages gelangen geheime Informationen an die Presse ,und der Verdacht fällt sofort auf sie. Die an die Öffentlichkeit gedrungenen Geheimnisse könnten das Ende der Firma einläuten. Also heuert man Söldner an, um Madame zu finden, die sich aus dem Staub gemacht hat. Die Bosse gehen davon aus, das sie noch über eine Kopie dieser dubiosen Informationen verfügt. Sie findet Unterschlupf bei ihrem Bruder der sich einer Hackerorganisation angeschlossen hat, die sich selbst „Die Umverteiler“ nennen. Diese hacken sich in die Anlagen großer Konzerne ein und und versuchen diese bloß zu stellen, da kommt Liz mit ihren Infos gerade recht. Doch der Rüstungskonzern geht nicht zimperlich mit Mitwissern um.

Filme über Hacker sind ja im Moment groß in Mode. Auch dieser Streifen springt auf diesen Zug auf, ohne jedoch die Klasse der Vorbilder zu erreichen. Dazu ist die Geschichte ein wenig unlogisch und erscheint an manchen Stellen doch sehr weit hergeholt.

Die Darstellerin der Liz liefert eine ordentliche Leistung ab, ebenso der Darsteller des Bruders. Der Rest bekleckert sich nicht mit Ruhm und auch die Synchronisation haut einen nicht wirklich vom Hocker.

Zudem zieht sich der Film nach recht rasantem Beginn doch etwas in die Länge Wieso man Liz verschont, verstehe ich auch nicht wirklich. Normalerweise ballern Söldner ihren Gefangenen einfach ein Loch in den Kopf und dann ist Ruhe. Das stößt auch am Ende etwas unangenehm auf, welches ich jetzt nicht verraten möchte.

Fazit: Netter kleiner Film für zwischendurch. Wer Filme mit der Thematik mag, sollte lieber auf WHO AM I oder SNOWDEN zurückgreifen.

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ASCENSION (Studio Canal)

am 06. September 2016 unter SciFi, TV-SERIE abgelegt

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Wir schreiben das Jahr 1963. Ein geheimes Projekt wird in Zeiten des Kalten Krieges von der US Regierung auf den Weg gebracht. Mehrere Hundert Frauen, Männer und Kinder werden ins All geschickt um auf einem neuen Planeten anzusiedeln. Die Reisedauer beträgt allerdings knapp 100 Jahre. Das heißt viele Menschen werden auf diesem Schiff geboren – andere erleben das Ende der Mission nicht mehr. Der Mord an einer jungen Frau jedoch wirft jede Menge Fragen auf und das Leben an Bord ist nicht mehr das gleiche wie zuvor. Zudem ereignen sich kurz danach mehrere merkwürdige Dinge und einige beginnen an der Mission zu zweifeln – zurecht.

ASCENSION ist laut meinen Unterlagen eine Serie die auch nur auf 6 Folgen konzipiert war und dann abgeschlossen sein sollte. Wenn dieses Ende allerdings ein Abschluss ist, so ist es ein doch sehr merkwürdiger, denn hier bleiben doch einige Fragen offen.

Die Reihe an sich ist sehr gelungen. Alleine die Grundidee bietet viel Potenzial, das auch durchaus ausgeschöpft wird. Die 2 wirklich derben Wendungen sind grandios. Insbesondere auf die eine wäre ich niemals gekommen.

Zudem hat man hier eher bekannte Schauspieler verpflichtet, zumindest viele, die man ständig in TV Serien sieht zum Beispiel den Typen aus SANCTUARY, der dort den Computer-Nerd spielt.

Wer allerdings eine eher Weltraum-orientierte Serie erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein, denn man kümmert sich hier eher um die Probleme auf dem Schiff und wird nicht mit vielen Szenen aus dem All beglückt.

Trotzdem eine wirklich gute Grundidee, die für mich mindestens noch eine zweite Staffel verdient hätte. Darauf können wir aber, so glaube ich, lange warten.

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